MediaTek Dimensity 9600 Pro in ersten Benchmarks: Mäßige Leistungszuwächse, aber deutlicher Effizienzsprung

MediaTek hat gestern sein neuestes Flaggschiff-SoC enthüllt. Der Dimensity 9600 Pro tritt die direkte Nachfolge des letztjährigen Dimensity 9500 an und wird im Laufe des kommenden Jahres voraussichtlich in Premium-Geräten von Oppo, Vivo, Samsung und Xiaomi zum Einsatz kommen.
Der neue Datensatz wurde zudem bereits in mehreren Benchmarks getestet, um ein besseres Bild von seinen Leistungsfähigkeiten zu vermitteln. Diese Tests des chinesischen Portals Xiaobai's Tech Reviews wurden auf einem Prototyp von MediaTek durchgeführt, da der Dimensity 9600 Pro noch in keinem Serienmodell auf dem Markt erhältlich ist. Das dürfte sich jedoch kommende Woche mit dem Verkaufsstart der Oppo-Find-X10-Serie in China ändern.
Benchmarks vor der Markteinführung deuteten darauf hin, dass der MediaTek Dimensity 9600 Pro eine um etwa 20 % höhere CPU-Leistung als der Dimensity 9500 bieten könnte, und diese Einschätzungen scheinen sich bestätigt zu haben. Im Test erzielt der Dimensity 9600 Pro 4.216 Punkte im Single-Core- und 12.765 Punkte im Multi-Core-Test von Geekbench 6. Diese Werte entsprechen einem Gesamtanstieg der CPU-Leistung um rund 19 Prozent, was solide, aber nicht sonderlich spektakulär ist.
In puncto Effizienz glänzt der Dimensity 9600 Pro jedoch. Der MediaTek-Chipsatz ist – natürlich nach Apples A20 Pro – der im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt wird, und zeigt deutliche Effizienzgewinne. Konkret ist die CPU des Dimensity 9600 Pro im Verhältnis von Leistung pro Watt offenbar bis zu 40 Prozent effizienter als die des Dimensity 9500.
Auf Seiten der Grafikkarte erzielt die Mali-G2 Ultra NX des Dimensity 9600 Pro 9.245 Punkte im WildLife-Extreme-Test von 3DMark sowie 3.104 Punkte im Raytracing-Test Solar Bay Extreme. Beide Werte liegen deutlich über dem, was die Flaggschiff-Prozessoren des Vorjahres leisten konnten, und bewegen sich konkret etwa 15 Prozent über dem Dimensity 9500.
Die Mali-G2 Ultra NX übertrifft damit die Mali-G1 MC12 des Vorgängers, zeigt sich unter voller Auslastung interessanterweise jedoch geringfügig weniger effizient als der Chip der vorherigen Generation. Erbringt sie allerdings die gleiche Leistung wie ihr Vorgänger, arbeitet sie bis zu 50 Prozent effizienter.











