Mit neuem SoC: Neue Einplatinenrechner auch mit NPU und 8K-Support vorgestellt

Der Name Rockchip dürfte etwa Besitzern eines günstigeren Gaming-Handhelds oder auch und insbesondere Einplatinenrechnern (NanoPi M5 über Amazon) bekannt sein. Mit dem RK3572 (PDF) hat Rockchip einen neuen SoC vorgestellt und Forlinx eine Entwicklerplatine und ein System-on-Module auf Basis des neuen SoCs. Der RK3572 bringt dabei zwei Cortex-A73- und sechs Cortex-A53-Kerne mit und soll sich auch durch eine geringe Leistungsaufnahme im Standby auszeichnen. Diese wird mit unter 10 mW angegeben. In den SoC ist auch eine NPU integriert, deren Rechenleistung gibt der Hersteller mit bis zu 4 TOPS an. Es werden gängige Frameworks wie etwa TensorFlow unterstützt. 8K-Material lässt sich dekodieren, zudem lassen sich gleichzeitig zwei Displays nutzen, nämlich jeweils ein 4K- und 2K-Bildschirm mit 60 Hz.
Verbaut ist eine Mali-G310-Grafiklösung. Zu den beiden Platinen liegen noch nicht wirklich ausführliche Informationen vor, klar ist allerdings: Das SoM lässt sich wie üblich nicht ohne ein entsprechendes Carrier-Board nutzen, gleichwohl sind sowohl das SoM FET3572-C als auch der Einplatinenrechner OK3572-C auch eher nicht für Endkunden gedacht. Stattdessen spricht Forlinx eher Unternehmen an, die den RK3572 entsprechend evaluieren wollen. Der RK3572 unterstützt dabei auch etwa eMMC-Speicher und die Anbindung von Speicherkarten. Zudem wird zweimal Ethernet mit Gigabit-Geschwindigkeit unterstützt und die Anbindung von Sensoren und Aktoren beispielsweise über UART ist möglich.







