Motorola Razr 70 Ultra wird teurer, aber kaum besser

Das Motorola Razr 70 Ultra sieht dem Razr 60 Ultra aus dem Vorjahr auf den ersten Blick fast zum Verwechseln ähnlich, zumindest abgesehen von den neuen Farben. Und auch bei der Ausstattung gibt es nur kleinere Verbesserungen. Allen voran wächst der Akku von 4.700 mAh auf 5.000 mAh, geladen wird wie gehabt über USB-C mit 68 Watt oder drahtlos mit 30 Watt.
Das 6,96 Zoll AMOLED-Display erreicht eine minimal höhere HDR-Spitzenhelligkeit von 5.000 Nits, die Bildfrequenz bleibt unverändert bei 165 Hz. Das 4 Zoll Zweitdisplay bleibt unverändert, und kommt wie gehabt auf 1.272 x 1.080 Pixel, 120 Hz und 3.000 Nits. Die übrige Ausstattung sieht auf dem Datenblatt praktisch unverändert aus, Motorola übernimmt sogar den älteren Qualcomm Snapdragon 8 Elite, dem wie gehabt 12 GB bis 16 GB RAM und 256 GB bis 1 TB Flash-Speicher zur Seite gestellt werden. Eine weitere, interessante Neuerung versteckt sich im Razr 70 Ultra dann aber doch.
Denn die 50 MP f/1.8 Hauptkamera setzt auf einen neuen LOFIC-Sensor, der einen sechsmal größeren Dynamikumfang aufzeichnen soll. Eine verbesserte KI-Bildverarbeitung soll auch die Bildqualität der 50 MP f/2.0 Ultraweitwinkel-Kamera mit Makro-Funktion sowie der 50 MP f/2.0 Selfie-Kamera verbessern. Das Razr 70 Ultra zeichnet 8K-Videos mit 30 fps auf. Das 7,19 Millimeter dicke, 199 Gramm schwere Smartphone ist nach IP48 zertifiziert und somit wasserfest. Der Fingerabdrucksensor sitzt seitlich am Gehäuse.
Preise und Verfügbarkeit
Das Motorola Razr 70 Ultra wird in Deutschland und Österreich für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.399 Euro angeboten. Damit steigt der Listenpreis im Vergleich zum Razr 60 Ultra (ca. 799 Euro auf Amazon) um 100 Euro.
Quelle(n)
Motorola
















