Neue Seiko Prospex Speedtimer Chronographen mit Saphirglas jetzt in begrenzter Stückzahl erhältlich

Nach Seikos ersten Vorstellung der Speedtimer-Kollektion 2026 kommen die Modelle SSC961, SSC963 und SSC965 nun regulär in den Handel. Das Design dieser Uhren ist von den Neo-Klassikern unter den Sportwagen der 80er- und 90er-Jahre inspiriert.
Im Gegensatz zu den limitierten Boutique-Editionen sind diese Referenzen dauerhafte Neuzugänge innerhalb der Prospex „Land“-Serie. Damit möchte Seiko an den anhaltenden Markterfolg des 39-mm-Gehäuses anknüpfen, das unter Fans oft als „Seitona“ (Seiko-Daytona) bekannt ist.
Das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf dem kompakten 39-mm-Edelstahlgehäuse: Mit einem Abstand von 45,5 mm zwischen den Bandanstößen passt es an verschiedenste Handgelenke, ohne die Wuchtigkeit der größeren 41,4-mm-Varianten aufzuweisen.
Die neuen Modelle sind mit dem Solar-Kaliber V192 ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen Standard-Quarzchronographen mit einer 60-Minuten-Stoppuhr bei sechs Uhr und einer 24-Stunden-Anzeige bei drei Uhr. Der größte Vorteil des V192 ist die Gangreserve von sechs Monaten bei voller Aufladung sowie eine funktionale Ladestandsanzeige, die sich das Hilfszifferblatt mit dem Minuten-Stoppzeiger teilt.
Während die Solartechnik den häufigen Batteriewechsel überflüssig macht, fehlt bei diesem Werk die mechanische Haptik oder das sofortige Zurückschnellen des Zeigers (Flyback), wie es bei einigen Konkurrenzmodellen der Fall ist. Die Ganggenauigkeit ist weiterhin mit ±15 Sekunden pro Monat angegeben.
Alle drei Seiko-Referenzen verfügen über gewölbtes Saphirglas mit einer Antireflex-Beschichtung auf der Innenseite – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Hardlex-Mineralglas der SSK059 GMT. Die sandgestrahlte Textur der Zifferblätter reduziert Reflexionen und verbessert die Ablesbarkeit bei direktem Licht.
Das Armband bleibt jedoch ein Streitpunkt: Zwar besteht das dreireihige Edelstahlband aus massiven Gliedern und verfügt über eine sichere Faltschließe, es nutzt aber weiterhin das Standard-Endglied-Design. Dieses steht immer wieder in der Kritik, da es im Vergleich zu spezialisierten Drittanbietern weniger „nahtlos“ und hochwertig in das Gehäuse integriert wirkt.










