Neue günstige Smart Glasses: Wahlweise mit 20-MP-Sony-Kamera oder elektrochromen Gläsern

Rogbid erweitert sein Sortiment schon seit einiger Zeit über Fitness-Wearables hinaus. Seit heute hat das Unternehmen zwei Smart-Glasses-Modelle in seinem offiziellen Store gelistet. Beide sind am 13. Oktober an den Start gegangen: Die VisionMax kostet 139,99 US-Dollar (umgerechnet etwa 128 Euro) und bringt eine Kamera sowie einen KI-Assistenten mit. Die VisionShift Pro verzichtet komplett auf die Kamera und wird für 69,99 US-Dollar (umgerechnet etwa 64 Euro) angeboten.
Die VisionMax verwendet einen 20-MP-Sensor vom Typ Sony IMX388D. Laut Rogbid nimmt sie 4K-Videos mit bis zu 60 FPS auf und verfügt über eine 6-Achsen-Kreiselstabilisierung, um Aufnahmen beim Gehen oder Radfahren ruhig zu halten. Im Datenblatt wird allerdings lediglich die 20-MP-Angabe aufgeführt, sodass diese Video-Versprechungen vorerst auf den Angaben der Pressemitteilung beruhen. Ein Allwinner-V881-Chip übernimmt die Verarbeitung. Laut Rogbid basiert der Assistent auf Alibabas Tongyi Qianwen und GPT-5.4. Er kann Objekte auf Fotos erkennen, zwischen mehr als 100 Sprachen übersetzen, Besprechungen transkribieren und den Kaloriengehalt einer Mahlzeit schätzen.
Die Audioausgabe erfolgt über Open-Ear-Lautsprecher. Für Anrufe kommt ein Knochenschall-Mikrofon zusammen mit zwei weiteren Mikrofonen samt Geräuschunterdrückung zum Einsatz. Der 290-mAh-Akku ist für 8 bis 9 Stunden Musikwiedergabe und über sieben Tage Standby ausgelegt.
Eine konkrete Laufzeit für Videoaufnahmen nennt der Hersteller nicht – es ist jedoch davon auszugehen, dass diese den Akku deutlich schneller leert. Das Gehäuse aus TR90-Material bietet eine IP66-Zertifizierung und wird über USB-C aufgeladen. Käufer können zwischen Blaulichtfilter-, photochromatischen oder Sonnenbrillengläsern wählen.
Die VisionShift Pro ist dagegen eine einfachere Brille. Ihre Flüssigkristallgläser sind elektrochrom und wechseln zwischen transparenten sowie roten, blauen und violetten Farbtönen. Rogbid gibt zudem UV400-Schutz und eine Entspiegelung an. Angetrieben wird sie von einem AB5632-Chip, verbindet sich über Bluetooth 5.4 und lässt sich über Tasten sowie Touchflächen steuern. Der 150-mAh-Akku wird magnetisch geladen, das Gestell besteht aus ABS und Polycarbonat.
Die Spezifikationstabelle enthält allerdings keine Angaben zur Akkulaufzeit oder zur IP-Schutzart und beschreibt sie lediglich als „spritzwassergeschützt“ (life waterproof). Zudem ist bei keinem der beiden Modelle das Gewicht im Datenblatt aufgeführt. Bei der VisionMax fehlt darüber hinaus eine Angabe zum internen Speicher – was bei einer Brille, die für 4K-Videoaufnahmen gedacht ist, durchaus ins Gewicht fällt.















