Pocketpair sorgt wieder für Gesprächsstoff – diesmal nicht mit Palworld, sondern als Publisher für ein ungewöhnliches Indie-Projekt. Am 11. September wurde offiziell bekannt gegeben, dass das Studio Normal Fishing von The Bworg unter seine Fittiche nimmt. Auf Steam gibt es dazu bereits eine kostenlose Demo und die Möglichkeit, das Spiel auf die Wunschliste zu setzen.
Doch Vorsicht: Trotz des Namens ist hier nichts „normal“. Hinter der Fassade eines simplen Angelspiels steckt ein schräger Mix aus Retro-Ästhetik und psychologischem Horror. Ziel ist es zwar, 20 Wasserwesen zu sammeln – dabei stolpert man jedoch schnell über verstörende Begegnungen, düstere Warnungen wie „Don’t touch the water“ und die Andeutung eines Gottfischs, der tief im See lauert.
Auch in dem rund 30-sekündige Trailer, der die Zusammenarbeit mit Pocketpair ankündigt, wird schnell klar, dass der Spielname eher als makaberer Witz zu verstehen ist. Das Video zeigt eine Frau, die ihren Mann zum Angeln losschickt, um ihren „Big Lifestyle“ zu finanzieren. Der Riesenkrebs, der in der Mitte des kurzen Clips auftaucht, ist dabei nicht das Verstörendste. Man beachte die Frau, wie sie sich in den letzten Sekundenbruchteilen des Videos in ein Ungetüm verwandelt.
Mit seiner Sepia-Pixelgrafik versprüht normal Fishing optisch den Charme alter Handheld-Games. Spielerisch kombiniert das Game hektische Angel-Minispiele mit Action, RPG-Elementen und Monsterkämpfen. Ein Release-Datum gibt es noch nicht. Auch die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 420 Euro auf Amazon) ist noch offen. Die Systemanforderungen sollten jedoch so gering sein, dass das Spiel auf den meisten Handels problemlos laufen dürfte.



