Offiziell: OnePlus verlässt Europa und die USA, ColorOS ersetzt OxygenOS

OnePlus hat gegenüber The Verge und Android Authority bestätigt, was Gerüchte bereits angedeutet hatten: Der Smartphone-Hersteller verlässt Europa und die USA. Nachdem bestehende Lagerbestände von Smartphones wie dem OnePlus 15 (ca. 929 Euro auf Amazon) abverkauft wurden, liefert OnePlus keine Geräte mehr aus, und bringt keine neuen Modelle mehr auf den Markt.
OnePlus versichert, dass weder etwaige Garantie-Ansprüche noch die bereits versprochenen Software-Updates von dieser Entscheidung betroffen sein werden. Während der OnePlus-Mutterkonzern Oppo in Europa weiterhin vertreten ist, und Garantie-Anfragen handhaben kann, ist das Unternehmen in den USA künftig gar nicht mehr vertreten, sodass die Abwicklung von Garantiefällen länger dauern könnte. OnePlus-Smartphones, die noch mindestens ein großes Android-Update erhalten, sollen unterdessen von OxygenOS auf ColorOS umgestellt werden, da die OnePlus-exklusive Android-Version nicht mehr weiterentwickelt wird.
Technisch unterscheiden sich die beiden Betriebssysteme auf Android-Basis kaum voneinander, die Unterschiede fallen mittlerweile größtenteils kosmetisch aus. Bei dieser Gelegenheit hat Oppo bestätigt, dass auch Realme UI eingestellt und durch ColorOS ersetzt wird, um das Benutzererlebnis bei allen Oppo-Tochtermarken zu vereinheitlichen. Realme soll sich aus dem chinesischen Markt zurückziehen, in Regionen wie Europa aber weiterhin aktiv bleiben. Unklar ist, wie die Zukunft von OnePlus im Rest der Welt aussieht. Während Oppo dazu keine Angaben machen wollte, deutet ein Bericht von Bloomberg darauf, dass die Marke OnePlus ab nächstem Jahr nur noch in China tätig sein wird.
Quelle(n)
OnePlus, via The Verge und Android Authority | Vimal Krishnattri (Teaser-Bild)







