PCCooler bringt FC300-CS: All-in-One-PC lässt sich auseinandernehmen und aufrüsten

All-in-One-PCs vereinen das Display und die internen Komponenten typischerweise in einem einzigen Gehäuse. Sobald eines der beiden Elemente veraltet ist, muss daher meist der gesamte Rechner ersetzt werden. PCCoolers neuer FC300-CS verfolgt einen anderen Ansatz.
Display und Computereinheit lassen sich voneinander trennen und jeweils separat austauschen. Das unterscheidet das Konzept von der Bauweise der meisten All-in-One-PCs.
Apples iMac beispielsweise verbindet Display und interne Komponenten dauerhaft miteinander. Beim FC300-CS soll laut PCCooler zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Computermodul oder ein neues Display eingesetzt werden können, ohne den gesamten Rechner austauschen zu müssen.
Die Computereinheit verfügt über einen Intel Core Ultra 5 125U, einen 2023 erschienenen Meteor-Lake-Chip mit integrierter NPU. Der Arbeitsspeicher steckt in zwei DDR5-5600-SO-DIMM-Steckplätzen, sodass er aufgerüstet werden kann, anstatt fest verlötet zu sein. Für den Speicher stehen ein M.2-2280-Steckplatz zur Verfügung, der sowohl PCIe- als auch SATA-Laufwerke unterstützt, sowie ein 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht für ein zweites Laufwerk.
Beim Display setzt PCCooler auf ein 27 Zoll großes QHD-IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von 165 Hz und einer Helligkeit von 350 Nits. Damit liegt die Bildwiederholrate deutlich über den 60 Hz, die bei den meisten All-in-One-Displays üblich sind. Zur Ausstattung gehören Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, USB-Anschlüsse, RJ45-Ethernet sowie Audio- und Videoausgänge.
PCCooler hat bislang weder einen Preis noch einen Veröffentlichungstermin für die USA oder Großbritannien bekannt gegeben. Unklar ist außerdem, wie viele Display- und Computermodule PCCooler im Laufe der Zeit anbieten will. Davon wird maßgeblich abhängen, wie gut sich das modulare Konzept in der Praxis bewährt.















