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Phantom Blade Zero: Day-One-Patch verbessert Raytracing, S-Game empfiehlt älteren Nvidia-Treiber

Phantom Blade Zero auf dem PC Promo-Bild
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Phantom Blade Zero auf dem PC Promo-Bild
Der Patch zum Launch verbessert die Pathtracing-Leistung auf allen Systemen. Besitzern von RTX-Grafikkarten wird dagegen vom neuesten Treiber abgeraten.

Phantom Blade Zero ist gerade für PC und PS5 erschienen. Zum Launch hat S-Game einen rund 5GB großen Day-One-Patch vorbereitet. Director und Produzent Soulframe Liang hat den Download in einer Mitteilung in chinesischen sozialen Netzwerken bestätigt, die im Subreddit des Spiels übersetzt worden ist. Das Update geht über einen kleinen Hotfix hinaus. Laut Liang kann es die "Raytracing- und Pathtracing-Leistung deutlich verbessern" und behebt zudem mehrere Fehler. Nach einem Vorabdownload sollte vor dem ersten Spielstart noch das Update installiert werden. Ohne Vorabdownload wird automatisch die neueste Version heruntergeladen.

Angesichts der technischen Anforderungen ist der Patch wichtiger als üblich. Phantom Blade Zero verlangt der Hardware schon ohne Raytracing einiges ab und benötigt zudem viel Speicherplatz: rund 145GB auf dem PC und etwa 134,9GB auf der PS5. Weitere 5GB am Erscheinungstag fallen durchaus ins Gewicht. Beim Spielen mit Pathtracing könnte das Update allerdings darüber entscheiden, ob die Grafik überzeugt oder vor allem Ruckler auffallen.

Nvidias Game Ready Driver 621.01 sollte vermieden werden

Liang hat zum Launch außerdem eine ungewöhnliche Warnung ausgesprochen. Nvidias neuester Game Ready Driver 621.01, der bereits Unterstützung für Phantom Blade Zero zum Erscheinungstag mitbringt, zeigt demnach "in bestimmten Situationen eine instabile Leistung". Interne Tests von S-Game haben ergeben, dass die Treiberversion 617.42 "derzeit die beste Kompatibilität" mit dem Spiel bietet. Bei bereits installierten neueren Versionen empfiehlt das Studio eine saubere Neuinstallation des älteren Treibers oder das Warten auf die nächste Nvidia-Version, mit der S-Game in Kürze rechnet.

Anlass zur allgemeinen Panik gibt die Empfehlung allerdings nicht. Der Tester von Wccftech hat mit einer RTX 4080 und dem Treiber 617.14 kaum oder gar keine Probleme festgestellt. Dennoch ist es bemerkenswert, wenn ein Studio am Erscheinungstag zur Rückkehr zu einem älteren Grafiktreiber rät. Das deutet auf ein ernst zu nehmendes Kompatibilitätsproblem hin. Offenbar nimmt S-Game die dadurch entstehende Verwirrung in Kauf, damit die Beurteilung des Spiels nicht unter einer instabilen Treiberkonfiguration leidet.

Der Patch muss eine deutliche Leistungslücke schließen

Raytracing hat sich erwartungsgemäß als Belastungsprobe erwiesen. Im Test von Wccftech hat das Spiel mit einer RTX 4080 bei 4K-Auflösung, hohen Grafikeinstellungen und DLSS im Qualitätsmodus rund 100 FPS erreicht. Mit Raytracing ist die Bildrate auf knapp 60 FPS gesunken, mit Pathtracing auf etwa 30 FPS. Auch unsere bisherige Berichterstattung hat ähnliche Bedenken aufgegriffen. Tester haben von unterschiedlichen Ergebnissen auf dem PC und Problemen bei der gleichmäßigen Bildausgabe auf leistungsstarker Hardware berichtet. Dennoch erreicht das Spiel auf Metacritic über PC und PS5 hinweg eine Wertung von 88 Punkten. Trotz der technischen Schwächen gilt es bei Kritikern damit als herausragender Titel.

Dass ein 5GB großer Patch diese Leistungslücke vollständig schließt, erscheint zweifelhaft. Pathtracing mit 30 FPS auf einer RTX 4080 ist weiterhin weit von einer flüssigen Darstellung entfernt, und ein einzelnes Update dürfte die Leistung kaum verdoppeln. Schon eine spürbar stabilere Leistung mit Raytracing würde den Modus allerdings für mehr Spieler nutzbar machen. Genau das verspricht S-Game. Der Patch wird womöglich nicht alle Probleme beheben, zeigt aber zumindest, dass das Studio die Schwachstellen kennt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Phantom Blade Zero: Day-One-Patch verbessert Raytracing, S-Game empfiehlt älteren Nvidia-Treiber
Autor: Rahim Amir Noorali, 29.10.2026 (Update: 29.10.2026)