Pin Pulse: Smarter Ring soll Blutdruck messen und erhöhten Blutzuckerspiegel erkennen

Das Angebot an smarten Ringen ist etwa bei Amazon groß. Mit dem Pin Pulse gibt es demnächst ein weiteres Modell im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne mit Risiko vorzubestellen, wobei dieser viele verschiedene und gesundheitsrelevante Parameter messen können soll. Herstellerangaben zufolge lassen sich wie üblich die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung messen. Zwei Features verdienen dabei eine besondere Betrachtung: So bietet der Pin Pulse Herstellerangaben zufolge ein „Blood Pressure Monitor“ und ein „Blood Glucose Risk Assessment“.
Die Blutdruckmessung soll dabei angeblich präzise erfolgen und mithilfe einer optischen Sensorik und AI-Algorithmen konkrete Messwerte liefern. Wir wären an dieser Stelle äußerst vorsichtig: Eine echte, rein optische Blutdruckmessung ohne Stützkalibrierung wäre ein technologischer Durchbruch im Wearable-Bereich, den wir, offen gestanden, dem Hersteller nicht ganz zutrauen.
Der Pin Pulse ist laut Hersteller der erste smarte Ring, der ein „non-invasive blood glucose risk assessment“ bieten soll. Dabei soll sich eben nur das Risiko für einen erhöhten Blutzuckerspiegel und damit Prädiabetes und Diabetes optisch und ebenfalls mithilfe von KI bestimmen lassen, nicht aber diskrete Messwerte. Dabei soll diese Analyse einmal in Bezug auf die Nüchternglukose als auch nach der Nahrungsaufnahme erfolgen. Auch dieses beworbene Feature würden wir gerne einmal in Tests sehen.
Wie üblich wird eine Abschätzung der Schlafqualität geboten, zudem lässt sich das Risiko für Schlafapnoe wohl abschätzen. Ein Abonnement ist nicht erforderlich, Gesundheitsdaten sollen sich etwa mit Familienangehörigen oder medizinischem Personal teilen lassen.









