PocketByte ist modularer Gaming-Handheld, Musikplayer und PDA

Ein 16-jähriger Bastler aus Kanada hat mit PocketByte einen der ungewöhnlichsten Handhelds des Jahres entwickelt. Denn das Gerät setzt auf ein modulares Eingabe-Modul, das beliebig getauscht werden kann, um die Funktion des Gadgets anzupassen.
Mit dem Gamepad-Modul wird PocketByte zum Retro-Handheld, der unter anderem Spiele unterstützt, die ursprünglich für den Nintendo Game Boy Color, den Super Nintendo oder den Sega Genesis entwickelt wurden. Mit einem Musikplayer-Modul wird PocketByte um ein Click Wheel im Stil des Apple iPod Classic erweitert. Durch ein Tastatur-Modul wird das Gerät zum PDA, mit dem beispielsweise Notizen aufgezeichnet oder E-Mails versendet werden können.
Abgesehen vom magnetischen Erweiterungs-Port ist die Hardware relativ einfach. Das 2,8 Zoll IPS-Panel erreicht eine Auflösung von 320 x 240 Pixel, dem ESP32-S3 Prozessor werden 8 MB Arbeitsspeicher und ein microSD-Slot für bis zu 32 GB Flash-Speicher zur Seite gestellt. Der 1.500 mAh Akku soll "mehrere Stunden" Gaming erlauben, geladen wird über USB-C. Wi-Fi und Bluetooth gehören ebenso zur Standardausstattung wie ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss und ein Mono-Lautsprecher. Das Betriebssystem PocketbyteOS ist Open Source.
Preise und Verfügbarkeit
Die Bestellungen für PocketByte werden im Laufe des Sommers über die Webseite des Herstellers eröffnet, wobei zuerst eine begrenzte Anzahl an Entwickler-Kits ausgeliefert wird, bevor eine überarbeitete Revision in größerer Stückzahl angeboten werden soll. Der finale Preis steht noch nicht fest, PocketByte soll aber zwischen 70 und 100 US-Dollar kosten.









