Der Prolo Ring ist ein neuer, smarter Ring - der allerdings nicht Vitalfunktionen des Trägers oder dessen Aktivität messen soll, sondern sich zur Steuerung nutzen lässt. Dabei soll das System sogar eine Alternative zur Maus darstellen können und bietet verschiedene Bedienoptionen.
So ist ein Trackpad integriert, womit sich für eine Zeigerbewegung mit dem Daumen über den Ring gleiten lässt. Allerdings gibt es auch eine 6-Achsen-Bewegungserfassung, womit der Prolo Ring Gesten erfassen können soll. Der genaue Funktionsumfang hängt dabei auch von der gewählten Modellversion ab, so unterstützt die Basisversion etwa im Gegensatz zur Pro-Version keine benutzerdefinierten Gesten und auch der Macro-Builder ist nicht nutzbar, zudem lässt sich zwischen Profilen nicht so einfach wechseln. Beworben wird die Nutzbarkeit in ganz verschiedenen Situationen und mit unterschiedlichen Geräten, so beispielsweise mit einem Smartphone zum Umblättern in einem E-Book, bei der Bildbearbeitung mit Makros oder während einer Präsentation zum Umschalten der Folie. Unterstützt werden verschiedene Betriebssysteme.
Der rund 5 Gramm schwere Ring wird über Bluetooth mit einem Endgerät verbunden und hält Herstellerangaben zufolge mit einer Akkuladung bis zu 8 Stunden durch, für die Ladung steht ein Ladecase bereit - zumindest bei der Standard- und Pro-, nicht aber bei der Basis-Edition. Unterstützer der aktuell laufenden Crowdfunding-Kampagne erhalten Herstellerangaben zufolge ab einem Beitrag von mindestens 85 Euro zuzüglich Versandkosten einen Ring in der Basis-Version, dabei gelten die für Crowdfunding-Kampagnen üblichen Risiken - so ist unklar, ob der Prolo Ring denn überhaupt und dann auch in der beworbenen Qualität und den angepriesenen Funktionen ausgeliefert wird.










