Ratschlag von PC-Monitor-Tester: Fürs Gaming lieber OLED statt IPS

Als OLED-Gaming-Monitore erstmals in großer Zahl auf den Markt kamen, waren sie für die meisten Gamer unerschwinglich. Die Monitore waren nicht nur ziemlich teuer, sondern aufgrund möglicher Bildartefakte und Einbrenneffekte bestanden auch ernsthafte Bedenken hinsichtlich ihrer Lebensdauer. Inzwischen haben OLED-Gaming-Monitore jedoch große Fortschritte gemacht und diese Probleme scheinen weitgehend der Vergangenheit anzugehören.
Tatsächlich empfiehlt Monitors Unboxed, einer der größten YouTube-Kanäle für Gaming-Monitor-Tests, mittlerweile einen OLED-Monitor gegenüber einem Modell mit IPS-Panel. Diese Empfehlung sprach MU als Antwort auf die Frage eines Nutzers aus, ob sich der Wechsel von einem hochwertigen IPS-Monitor zu einem OLED-Gaming-Monitor lohnt.
MU begründet die Empfehlung vor allem damit, dass hochwertige OLED-Gaming-Monitore mit 2K- oder 4K-Auflösung deutlich günstiger geworden sind. Darüber hinaus bietet der Markt inzwischen zahlreiche OLED-Modelle für nahezu jedes Budget.
Wer beispielsweise nur rund 350 Euro ausgeben kann, bekommt derzeit einen QD-OLED-Monitor von AOC mit 2K-Auflösung und 240 Hz. Bei einem Budget von rund 550 Euro ist etwa ein OLED-Montor von Samsung mit 2K-Auflösung und 360 Hertz drin. Modelle mit 4K-Auflösung sind allerdings teurer.
Dennoch sind IPS-Monitore weiterhin deutlich günstiger als vergleichbare OLED-Modelle. So ist beispielsweise ein 27 Zoll großer 2K-Gaming-Monitor von AOC mit IPS-Panel und einer Bildwiederholrate von 260 Hz für weniger als 200 Euro erhältlich. OLED-Panels müssten also noch deutlich günstiger werden, um beim Preisniveau mit IPS-Modellen gleichzuziehen.
Abschließend weist MU darauf hin, dass OLED-Monitore zwar hervorragend fürs Gaming und eine gemischte Nutzung geeignet sind, als reine Arbeitsmonitore aber nach wie vor nicht die beste Wahl darstellen. Die Tests von MU haben wiederholt gezeigt, dass moderne OLED-Panels Einbrenneffekten inzwischen recht gut standhalten. Werden statische Bildinhalte jedoch lange genug angezeigt, können weiterhin sichtbare Geisterbilder zurückbleiben.








