Der Hersteller Rogbid bietet ab sofort mit dem Halo Band ein neues Wearable an. Dabei handelt es sich nicht um eine Smartwatch, sondern um einen mehr oder weniger reinen Tracker in Form eines Bands und ohne Display - mit dem Helio Strap (im Preisvergleich) bietet beispielsweise Zepp Health ein vergleichbares Produkt an. Mit einem Preis von 50 Dollar ist das Halo Band aber vergleichsweise günstig, wobei sich Kunden vorher über die Versandbedingungen informieren sollten, zudem dürfte etwa die Durchsetzung von Gewährleistungsrechten eher schwierig werden.
Ausgestattet ist das Halo Band mit einer optischen Sensorik, welche unter anderem die Herzfrequenz, aber auch die Herzfrequenzvariabilität messen können soll. Die Sauerstoffsättigung ist ebenfalls messbar, Rogbid versteigt sich sogar zur Marketing-Behauptung, dass auch der Blutdruck messbar sein, was wir stark in Zweifel ziehen wollen. Die beworbene Schlafüberwachung hingegen erscheint uns durchaus realistisch. Das 22 Gramm schwere Wearable wird mit einer IP68-Zertifizierung beworben, soll sich aber auch für das Schwimmen und sogar Tauchen eignen - das beschreibt eine IP68-Zertifizierung eben gerade nicht, wir wären deshalb insbesondere beim Tauchen eher vorsichtig. Beworben wird eine lange Laufzeit, welche mit bis zu 40 Tagen angegeben wird. Da allerdings kein Display vorhanden ist, überrascht diese Angabe nicht wirklich.
Wie vergleichbare Geräte auch, bringt das Halo Band natürlich kein GPS-Modul mit. Damit lassen sich sportliche Aktivitäten nur mit dem Band je nach Aktivitätsart nur unzureichend aufzeichnen, so lässt sich beim Laufen etwa die zurückgelegte Distanz nur über die Schritte und die Schrittlänge abschätzen, beim Radfahren ist dies gar nicht möglich. Angeboten wird das Halo Band mit verschiedenen Armbändern, konkret mit Silikon oder Nylon als Material, Silikon ist dabei bei Sportuhren aufgrund der Beständigkeit gegenüber Wasser und auch Schweiß weit verbreitet.






















