Smartwatch-Update: Dank neuem Huawei-Update könnte das Smartphone öfter in der Tasche bleiben

Aufmerksamen Lesern dürfte die Huawei Watch GT 6-Serie (im Preisvergleich) möglicherweise nicht nur aus unserem Test bekannt sein. Diese wird nach wie vor mit Software-Aktualisierungen versorgt und erhält so neue Funktionen. Mehr oder weniger still und leise gibt es eine neue und im Alltag wahrscheinlich praktische Funktion. Konkret wurde die WeChat-App auf der Smartwatch auf die Version 1.1.0 aktualisiert. Diese bringt nun die Funktion mit, Spracheingaben in Nachrichten umzuwandeln. Dementsprechend ist es nicht mehr nötig, zum Smartphone zum Tippen zu greifen, stattdessen reicht das Sprechen in die Smartwatch. Den Elefanten im Raum wollen wir dabei natürlich nicht verschweigen: Einen Mehrwert bietet diese Funktion natürlich nur für Nutzer, die WeChat auch nutzen. In Europa dürfte diese App zwar im Grunde ebenfalls genutzt werden, allerdings wahrscheinlich eher nicht vom durchschnittlichen Nutzer. Inwieweit eine solche Funktion auch für weitere Apps und spezifisch Messenger ausgerollt wird, ist noch unklar. Denkbar wäre es durchaus, dass Huawei auch noch einen Schritt weitergeht und diese Spracherkennung noch mit einer Übersetzung koppelt, was beispielsweise auf Reisen eine große Hilfe wäre und dann ohne Smartphone eine zumindest rudimentäre Verständigung mit fremdsprachigen Personen ermöglichen würde.
Zudem gibt es eine weitere Funktion. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Screenshot-Funktion, welche dann auf Wunsch Uhrinformationen zeigt. Letztlich wird der eigentliche Bildschirminhalt der Smartwatch nicht isoliert gespeichert, sondern in eine Grafik der Uhr eingebettet. Über eine weitere, neue Funktion des Updates haben wir bereits berichtet. Konkret gibt es nun eine Art Abschätzung des Diabetes-Risikos. Für dieses werden über mehrere Tage mithilfe der optischen Sensorik aufgezeichnete Werte herangezogen. Letztlich sollen sich damit schon durch einen erhöhten Blutzuckerwert ausgelöste Veränderungen anzeigen lassen. Nutzern wird dann eine ärztliche Abklärung nahegelegt, um eine echte Messung des Blutzuckerspiegels handelt es sich gleichwohl nicht.
Quelle(n)
IT Home, Bildquelle: Daniel Schmidt, Notebookcheck











