Die brandneue Sony FX2 sieht der älteren Sony FX3 (ab 4.417 Euro im Preisvergleich) auf den ersten Blick ähnlich, Sony nimmt aber ein paar gravierende Änderungen vor. Allen voran fügt Sony einen elektronischen Sucher auf Basis eines 0,5 Zoll OLED-Panels mit 3,68 Millionen Bildpunkten hinzu, der nach oben geklappt werden kann, um Aufnahmen aus niedrigen Blickwinkeln einfacher zu gestalten.
Der 33 MP Vollformat-Sensor kann in Verbindung mit dem mechanischen Verschluss durchaus verwendet werden, um Fotos aufzunehmen, die auch als RAW gespeichert werden können. Der Fokus der Kamera liegt aber klar auf Video. Die Sony FX2 zeichnet 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde auf, allerdings in einem Super-35-Ausschnitt des Sensors, die gesamte Sensor-Fläche kann nur bei 4K mit 30 fps oder 24 fps genutzt werden, oder aber mit 1.080p-Zeitlupen mit 120 Bildern pro Sekunde. Videos werden in XAVC S-I mit Datenraten bis 600 Mbit/s aufgenommen, durch S-Log3 soll ein Dynamikumfang von mehr als 15 Blendenstufen ermöglicht werden.
Der Sensor nutzt bei S-Log3 Dual-Basis-ISO von 800 und 4.000, um möglichst wenig Bildrauschen bei schlechtem Licht sicherzustellen. Die 679 Gramm leichte Kamera greift auf den Sony NP-FZ100 Akku zurück, der eine Akkulaufzeit von 90 Minuten Videoaufnahmen ermöglichen soll, es ist möglich, die Kamera über USB-C mit Strom zu versorgen. Die Sony FX2 besitzt zwei SD-Kartenleser, wobei einer der Slots auch CFexpress-2-Karten unterstützt.
Preise und Verfügbarkeit
Die Sony FX2 kommt voraussichtlich im Juli 2025 auf den Markt, wahlweise ohne Handgriff für 3.199 Euro, oder als Kit mit dem Handgriff für 3.699 Euro. Nähere Details zur Kamera sind auf der offiziellen Produktseite zu finden.












