Wer auf die S.T.A.L.K.E.R.-Reihe steht und Mal wieder Lust auf einen Ausflug nach Thernobyl hat, ist bei Chernobylite genau an der richtigen Adresse. Allerdings bedient sich das 2021 veröffentlichte Spiel von The Farm 51 noch einigen anderen Genres und bringt ihm Gegensatz zu S.T.A.L.K.E.R. mehr Management- und Rollenspielelementen mit.
Die Story dreht sich um Physiker Igor Khymynuk, der Jahrzehnte nach der Nuklearkatastrophe in die verstrahlte Zone zurückkehrt, um seine vermisste Verlobte Tatyana zu finden. Dabei stößt Igor auf Geheimnisse rund um eine mysteriöse Substanz namens Chernobylite, die übernatürliche Phänomene auslöst. Die Erzählung ist nicht strikt linear: Entscheidungen des Spielers beeinflussen den Verlauf und können sogar dazu führen, dass Ereignisse im Nachhinein geändert werden, da Igors Tod ihn in alternative Zeitlinien versetzt.
Die Spieler erkunden Tschernobyl aus der Ego-Perspektive und sammeln Ressourcen, Crafting-Materialien und Waffen. Dabei muss man sich nicht nur gegen feindliche Soldaten, zur Wehr setzen, die die Sperrzone bewachen, sondern auch gegen mutierte Kreaturen und paranormale Bedrohungen. Igor kann eine Basis aufbauen oder verbessern, in der er Werkbänke, medizinische Einrichtungen und andere Stationen installiert, die für das tägliche Überleben und die Planung künftiger Einsätze notwendig sind. Der Spieltag ist zugleich ein Entscheidungstag: man wählt Missionen aus, kann Verbündete auf Aufgaben schicken und selbst losziehen, doch jede Entscheidung trägt Konsequenzen – Missionen können misslingen und NPCs sogar dauerhaft sterben.
Wer wirklich gutes Shooter-Gameplay sucht, könnte von Chernobylite enttäuscht sein. Laut dem Test von PCGames leidet das Spiel unter einer ungenauen Ballistik und einer fehlerhaften Gegner-KI. Interessant ist das Spiel vor allem für diejenigen, die Lust auf eine gut inszenierte Tschernobyl-Erfahrung haben und die Vielfalt des Genre-Mix schätzen. Auf Steam hat Chernobylite aktuell rund 15.000 Bewertungen, die zu 82 Prozent positiv sind. Auf Metacritic hält das Spiel einen Metascore von 75 und einen User Score von 7.7. Die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 440 Euro auf Amazon) wird mit „Spielbar“ angegeben.
80 Prozent Rabatt auf Steam
Auf Steam wird Chernobylite regulär für 30 Euro angeboten. Bis zum 29. September gibt es jedoch satte 80 Prozent Rabatt, die den Preis auf den bisherigen Tiefstpreis (laut SteamDB) von rund 6 Euro reduzieren.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















