Stranger Than Heaven auf der TGS 2026

SEGA und das Ryu Ga Gotoku Studio eröffneten die Tokyo Game Show 2026 am 16. September mit einem Livestream, in dem neues Videomaterial zu Stranger Than Heaven sowie eine spielbare Demo für Messebesucher präsentiert wurden. Das Action-Adventure dient als weit in der Vergangenheit angesiedeltes Prequel zur Like a Dragon-Reihe und begleitet den japanisch-amerikanischen Außenseiter Makoto Daito über einen Zeitraum von 50 Jahren auf seinem Weg zum Gründer des Tojo-Clans. Das Spiel erscheint am 15. Januar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC (via Steam) und ist ab dem Veröffentlichungstag im Xbox Game Pass verfügbar.
Fünf Städte, fünf Jahrzehnte
Die Handlung erstreckt sich über fünf japanische Städte und fünf Epochen: Kokura (Fukuoka) im Jahr 1915, Kure (Hiroshima) 1929, Minami (Osaka) 1943, Atami (Shizuoka) 1951 und Shinjuku (Tokio) 1965. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Daito, der von Yu Shirota gesprochen wird und sich auf der Suche nach einem neuen Leben als blinder Passagier auf einem Schiff von San Francisco nach Japan begibt. Dabei kreuzen sich seine Wege mit seinem Rivalen Yu Shinjo, gesprochen von Dean Fujioka, sowie dem Schmuggler Orpheus, dem Snoop Dogg seine Stimme leiht. Letzterer nimmt Daito unter seine Fittiche und führt ihn in die kriminelle Unterwelt ein. Der Livestream vom 16. September konzentrierte sich auf die ersten drei Schauplätze des Spiels – Kokura, Kure und Minami. Nähere Details zu den verbleibenden beiden Epochen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Kampfsystem mit unabhängiger Steuerung der Körperseiten und Musikmechaniken
Stranger Than Heaven verzichtet auf das hektische Button-Mashing früherer Like a Dragon-Spiele und setzt stattdessen auf ein langsameres und bedächtigeres Kampfsystem. Die Spieler steuern Daitos linke und rechte Körperseite unabhängig voneinander und müssen das Timing für Schläge, Blocks und Konter präzise abpassen. Zudem können verschiedene aufrüstbare Nahkampfwaffen ausgerüstet werden, wobei jeder Hieb spürbares Gewicht vermittelt.
Auch die Musik spielt im weiteren Spielverlauf eine zentrale Rolle. Während seiner Erkundungstouren fängt Daito verschiedenste Geräusche ein – etwa das Scharren eines Besens oder das Rumpeln eines vorbeifahrenden Zuges – und verarbeitet sie gemeinsam mit den Komponisten, denen er begegnet, zu eigenen Musikstücken. Darüber hinaus betätigt er sich als Showveranstalter: Er engagiert Musiker, stellt Setlisten zusammen und kümmert sich um die Promotion von Auftritten in den verschiedenen Epochen. Abgerundet wird das Spielerlebnis durch diverse Nebenaktivitäten, darunter Armdrücken und Würfelspiele in Kokura, Kartenspiele an anderen Orten sowie Schießbuden, auf die Daito im Laufe seiner Reise stößt.











