Nitecores TUP2 ist als Nachfolger der kompakten TUP ein Redesign der Taschenlampe, das vielleicht nicht allen gefallen wird. Denn die Konfiguration hat sich deutlich verändert und damit auch die technischen Daten.
Auf der Habenseite gibt es nun das MCT-System. Das haben wir bereits im Test der Nitecore Tini 3 uns angeschaut, einer Schlüsselbundleuchte (Amazon). Der Test zeigt auch das Größenverhältnis zwischen der alten TUP und der Tini 3. Mit zwei warmen und zwei kalten LEDs sind drei Farbtemperaturen möglich: 3.000, 4.500 und 6.500 Kelvin. Von diesen Quad-Core-LED-Systemen sind vier Stück in der TUP2 verbaut. Die erste TUP hatte nur eine einzelne LED mit großem Reflektor.
Die Reichweite reduziert sich so von 180 Metern auf 120 Meter. Dafür ist den reduzierten Candela-Werten zufolge eher von einer stärkeren Flutlichtcharakteristik auszugehen. Der Lumenwert steigt aber von 1.000 auf nun 1.200 Lumen. Dadurch ist die TUP2 nur begrenzt ein direkter Nachfolger. Ob einem die Verbesserungen gefallen, ist daher stark von den eigenen Anforderungen an eine Taschenlampe abhängig.
Die Taschenlampe ist mit einer Länge von sieben Zentimetern und 58 Gramm weiterhin sehr kompakt und leicht. Im Prinzip ist es eine größere und leistungsfähigere Schlüsselbundleuchte. Als EDC (Everyday Carry) ist sie auf jeden Fall geeignet. Dank Clip kann sie auch an einem Hut befestigt werden. Auch das OLED-Display blieb inklusive der Zweitasten-Bedienung.
Der Akku kann nicht ausgetauscht werden, wird per USB-C aufgeladen und wurde nach Angaben von Nitecore von 1.200 auf 1.300 mAh gesteigert. Einen Wattstundenwert gibt Nitecore nicht an, sodass der Anstieg gegebenenfalls noch durch eine Spannungsveränderung leicht abweichen kann. Im schwächsten Modus hält die Taschenlampe laut Hersteller 190 <strike>Tage </strike>(Korrektur: Stunden) durch. Der Vorgänger schaffte nur 70 Stunden bei jeweils einem Lumen. 300 Lumen sind für zwei Stunden möglich. Der Turbomodus ist wie immer nur als Momentlicht vorgesehen.
Die Taschenlampe befindet sich derzeit in der Auslieferung und kommt in drei Farben. Darunter auch das für den Außenbereich wichtige Signalorange. Einen Preis hat Nitecore noch nicht angegeben. Zur Orientierung: Der Vorgänger liegt bei etwa 60 Euro.











