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Tablets, Ultraportables und Netbooks: Kampf um Mobilität

Omar Qudsi (übersetzt von Martina Osztovits ), 22.12.2011

Tablet Guide für Einsteiger. Die einsetzende Tablet-Flut im heurigen Jahr ließ sicherlich viele Interessenten ungläubig die Köpfe schütteln. Dieser kompakte Artikel soll einen prägnanten Abriss der Tablet-Geschichte geben, beschreibt die aktuellen Markttrends und gibt Empfehlungen zu den spannendsten Modellen dieser Weihnachtszeit.

Um ehrlich zu sein, die Idee eine Fibel über die Topmodelle des Marktes zu schreiben, entstand schon früher dieses Jahr. Als wir endlich Zeit dafür fanden, mussten wir erkennen, dass sich seitdem vieles verändert hat. Einige Modelle wurden aufgelassen, andere wurden vorgestellt und mehr als eine neue Produkt-Sparte entstand. Es stand gar die Überlegung im Raum, unsere Webseite auf “ultranetbooktabletcheck.com” umzutaufen, doch dieser Domainname erschien uns letztendlich zu lang.

Sollten Sie sich von dem Zustrom neuer Geräte etwas überfordert fühlen, so hoffen wir, dass dieser Artikel die Sachlage etwas vereinfachen kann. In der folgende Serie nehmen wir drei vieldiskutierte Kategorien des mobilen Computermarktes ins Visier: Tablet, Netbooks und Ultraportables. 

Zuerst betrachten wir die Eigenschaften jeder dieser Kategorien und reißen kurz ihre Geschichte an. Danach folgen eine Beschreibung des Zielmarktes und schließlich unsere Empfehlungen. Dass Sie mit Ende des Artikels Ihre Kaufentscheidung getroffen haben, können wir nicht versprechen. Dennoch vereinfacht sich die Wahl hoffentlich etwas. Und wer weiß, vielleicht wurde bereits wieder ein neues Gerät am Markt eingeführt, wenn sie zu Ende gelesen haben und wir müssen von Neuem beginnen...

Teil I - Eine Tablet Fibel

Offizielle Definition: “ein leichter, portabler Personalcomputer, der einen flachen Touch-Bildschirm als Eingabegerät nutzt”

Im englischen Sprachgebrauch ist ein Tablet ein flaches Brett für Inschriften. Dies trifft definitiv auch auf moderne Tablet Computer zu. Verfügbar sind Tablets in  verschiedenen Größen. Nahezu alle folgen dem "Schiefer"-Design, welches meist aus einem 5 bis 10 Zoll großen kapazitiven Touchscreen mit wenigen bis keinen physikalischen Tasten und einem leichten Gehäuse besteht. Zudem sind Tablets hauptsächlich auf Eingabe via Touchscreen angewiesen. Nichtsdestotrotz entschieden sich einige Hersteller für zusätzliche eingebaute oder abtrennbare Tastaturen. Insgesamt hebt das Tablet-Design Einfachheit und Portabilität hervor, wobei verschiedene Firmen wetteifern, die dünnsten und leichtesten Geräte anzubieten.

Aktuelle Tablets werden von einer breiten Palette an Prozessoren betrieben. Die beliebtesten sind dabei NVIDIAs Tegra Serie, Qualcomms Snapdragon und ARMs Cortex A-Serie. Zudem bieten einige Tablets qualitativ hochwertige IPS (In-Plane-Switching) Bildschirme und sogar HD Auflösungen. Kamera, Bluetooth, WiFi, Gyroskope, mini-HDMI und wenigstens 8-16GB Flash-Speicher finden sich heutzutage in den meisten Tablets. Viele Hersteller offerieren auch Modelle mit 3G Funktionalität, womit der User WLAN-unabhängig ins Internet kann. Einen entsprechenden Mobilfunkvertrag oder Wertkarte natürlich vorausgesetzt.

Apple Newton
Apple Newton
Lenovos ThinkPad X41: Eines der ersten Convertible-Tablets am Markt
Lenovos ThinkPad X41: Eines der ersten Convertible-Tablets am Markt

Geschichte:

Die ursprüngliche Tablet Architektur reicht möglicherweise bis auf die Tage von Apples Newton Plattform zurück, welche 1993 eingeführt und 1998 aufgelassen wurde. Obwohl sie nicht viel Aufmerksamkeit erhielt, ebnete sie den Weg für die nächste Stufe in der Tablet-Entwicklung von Microsoft und deren neuer Tablet Version von Windows XP. Leider waren diese Windows Tablets, zum Teil wegen ihres hohen Preises und ihrer Klobigket, nicht sehr erfolgreich.

Während manche argumentieren werden, dass Portable Media Players (PMPs) aus Anfang 2000 die Vorgänger der modernen Tablets waren, tendieren wir dazu, dies dem späten Steve Jobs zuzuschreiben. Jobs, der ironischerweise hinter dem Auflassen des originalen Apple Newton stand, wird weithin der Start des Tablet Booms zugeschrieben, nachdem das iPad im Januar 2010 vorgestellt wurde. Das iPad profitierte von den Fortschritten im Hardwarebereich, welche schnelle Geräte in schlanken Gehäusen ermöglichten. Obwohl ursprünglich wegen seiner Ähnlichkeit zum iPhone belächelt, fuhr das iPad doch Rekord-Profite ein.

Nachdem der Erfolg des iPads feststand, erschien der Markt mehreren Herstellern attraktiv genug und niemand anderer als Google entschied sich dafür, sich einen ordentlichen Teil des Kuchens zu schnappen. Die ersten Google-basierten Tablets unter dem mobilen  Android Betriebssystem wurden Ende 2010 von Archos, Samsung und ViewSonic vorgestellt. Diese Geräte waren definitiv nicht so beliebt wie das iPad, doch aufgrund ständig aktualisierter, tablet-orientierter Software, stieg die Attraktivität von Android Tablets in den letzten Jahren stark an.

Es gab auch einige weitere erwähnenswerte Modelle am Tablet Markt, die sich in der verwendeten Software unterschieden. Stellvertretend genannt seien hier Research in Motion (RIM) und HP. Doch keine davon war bislang wirklich auf breiter Basis erfolgreich und der Tablet Markt wird somit weiterhin von Apple und Android dominiert.

Mit zunehmenden Erfolg der Tablets mehren sich auch die Stimmen der Skeptiker, die damit rechnen, dass die Tablet PCs langfristig wieder an Gunst verlieren. Da Schätzungen auf bis zu 100 Millionen ausgelieferte Tablets in 2012 hinweisen, ist es aber wahrscheinlich, dass die schlanken Geräte uns noch einige Zeit erhalten bleiben.

Wer nutzt Tablets:

Zu den größten Vorteilen von Tablets zählt, dass sie praktisch für jeden zumindest etwas nützlich sein können, da sie eine nahezu unendliche Fülle von Anwendungsmöglichkeiten bieten. Praktisch für jeden erdenklichen Einsatzzweck gibt es mittlerweile die passende App (Applikation - Anwendung/Programm für eine bestimmte Aufgabe) und aufgrund benutzerfreundlicher Touchscreens und Gryroskop-Steuerung ist es auch für Laien ein Leichtes diese zu nutzen. Kinder können auf Tablets spielen, Erwachsene im Internet surfen und unterwegs Videos schauen. Erwerbstätigen erlauben sie, ihre Arbeit auf verschiedenste Weise auch unterwegs zu bewältigen und Schüler und Studenten profitieren durch das Lesen elektronischer Textbücher oder das Lernen mit Hilfe interaktiver Apps.

Einer aktuellen Studie von Googles AdMob zu Folge, werden die meisten Tablets für Spiele, gefolgt von Informationssuche und E-Mail genutzt. Zudem gaben 43% der Gesprächspartner an, dass sie mehr Zeit am Tablet verbringen als mit einem Desktop oder dem Fernseher. 68% berichteten, dass sie ihr Tablet mehr als 1 Stunde am Tag nutzen.

Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von AdMob, in welcher 1,430 Tablet-Besitzer über ihre Art der Tablet-Nutzung befragt wurden
Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von AdMob, in welcher 1,430 Tablet-Besitzer über ihre Art der Tablet-Nutzung befragt wurden

Obwohl die angeführten Tätigkeiten auch mit einem normalen PC erledigt werden könnten, sind Tablets vergleichsweise leichter und dünner als die meisten Notebooks. Ihre meist längere Akkulaufzeit und die Möglichkeit einer 3G Funktionalität bringen Vorteile im Bereich der Portabilität im Vergleich zu üblichen Laptops. Zudem erscheint auch der Preis von rund 500 Euro (Ausstattungs- und Modellabhängig) auch für Quereinsteiger attraktiv.
Wie dem auch sei, die meisten Hersteller preisen Tablet PCs als Zweitgeräte statt als Primär-Rechner an. Dies erhöht die Chancen auf eine Koexistenz mit Personalcomputern. Kommende Entwicklungen lassen im wesentlichen nur Raum für eine Verbesserung der Sensitivität und eine intuitivere Benutzerführung, das zu einem Großteil von der jeweiligen Software getragen wird, oder aber auch bei der Schlankheit der Geräte, der allgemeinen Leistungsfähigkeit als auch der Akkulaufzeit. 

Teil II - Die größten Kopf-an-Kopf-Rennen

Wie bereits erwähnt, war Apples iPad das erste wirklich erfolgreiche offizielle Tablet und genoss etwas weniger als ein Jahr lang praktisch eine Monopolstellung. Mit der Einführung von Googles tablet-orientierten Honeycomb and Ice Cream Sandwich (ICS) Betriebssystemen (aka 3.x, 4.x), wechseln immer mehr Benutzer zu Android. Obwohl Apple und das iPad auch in Zukunft viele Anhänger finden werden, bleibt das iPad doch aufgrund seiner einzig verfügbaren Form und Größe beschränkt (Stand Q4 2011) und lässt Konfigurierbarkeit vermissen. Android Tablets gibt es dagegen in verschiedenen Formen, sodass Kunden die Qual der Wahl haben, umso mehr als beliebte Hersteller wie Sony, ASUS, Samsung, Lenovo, Amazon und sogar Barnes & Noble eigene Android Tablets entwickeln.  

Letztendlich entscheidet über den Erfolg eines Tablets nicht so sehr die Hardware-Spezifikation und das Design, sondern eher die Einfachheit der Softwarebedienung und die Verfügbarkeit von Anwendungen. Bezüglich Bedienbarkeit hat Apple wahrscheinlich die Nase etwas vorne, da das Apple OS im Allgemeinen benutzerfreundlicher ist und für viele Benutzer bereits vom iPhone oder iPod Touch vertraut ist. Googles neueste Honeycomb und ICS Betriebssysteme betonen einfache Benutzerführung, doch findet nicht jeder Gefallen an den herstellerspezifischen Benutzerschnittstellen mancher Hersteller (z.B. HTC Sense, Motorola Motoblur und Samsung TouchWiz).

Schade für Google, dass Android in Bezug auf verfügbare Apps auch nicht besser abschneidet.  Hier führt nach wie vor Apples App Store sowohl in Bezug auf Anzahl als auch allgemeine Qualität von Anwendungen. 2011 gab es etwas über 350,000 Android-Apps am Markt (wovon laut AppBrain 33% als qualitativ geringwertig eingestuft werden). Dagegen überschritt Apples App Store die 500k Marke im Mai dieses Jahres. Andererseits gibt es für Android ungefähr 10,000 mehr freie, sprich kostenlose Anwendungen, als für iOS. Doch sollte man berücksichtigen, dass viele Analytiker diese tendenziell als geringwertiger einstufen als iOS Apps.

Der Unterschied zwischen den beiden Konkurrenten wird klarer, wenn man die Anzahl der verkauften Tablets betrachtet, Apple verkaufte 9.25 Millionen iPads im Q3 von 2011, dagegen wurden nur 1.2 Millionen Android Tablets im gesamten Jahr 2011 verkauft. Damit hält Apple immer noch den Löwenanteil des Marktes, doch könnte sich dies mit Microsofts kommender Tablet-optimierter Windows 8 Plattform ändern.

Die iOS vs. Android-Debate ist natürlich zu groß, um in diesem Artikel umfassend beleuchtet zu werden. Dennoch scheinen, geht man nach den aktuellen Verkaufszahlen, Apple und iPad aufgrund von Verarbeitung, App QualitätBenutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt einem nicht unwesentlichen Style-Faktor zu gewinnen. Nichtsdestotrotz haben auch Android Tablets ihre berechtigten Vorzüge sowie ihre eigene hochmotivierte Anhängerschaft. Aufgrund ihres tendenziell niedrigerer Preises und der größeren Auswahl stellen sie zudem eine reizvolle Option für Kunden dar.

Teil III - Empfehlungen

Der stetige Zuwachs am Tablet-Markt kann eine Kaufentscheidung schwierig gestalten. Nachdem wir verschiedene Kriterien, wie Preis, Hardware, Software und Design betrachtet haben, erscheinen uns die folgenden Geräte jedenfalls empfehlenswert:

1) Apple iPad 2 

Der Klassiker. Mit einer Bauhöhe von nur .34 Zoll (8.8mm) ist das iPad 2 35% dünner als das Original-iPad. Es bietet einen 9.7” IPS Bildschirm, eine 1GHz Cortex A5 CPU512MB Hauptspeicher, wahlweise 16, 32 and 64GB und WiFi oder 3GHier finden sie unseren ausführlichen Test. Aufgrund des leichten Designs und der Fülle von Anwendungen führt das iPad 2 zweifelsohne unsere Tablet-Liste an. Daher können wir das aktuelle iPad guten Gewissens allen jenen empfehlen, die ein Tablet suchen bis Apple das iPad 3 vorstellt wird.

Preis:  Apple nennt eine Preisbandbreite von 479 bis 799 Euro, abhängig von Speicherkapazität und 3G-Option.

» Die Variante 16GB WiFi ist derzeit bereits ab 449,90.- bei Notebooksbilliger.de erhältlich, in der Ausstattung mit 3G kommt das iPad 2 auf 553,99 Euro (16GB).

2) ASUS Eee Pad Transformer

Möglicherweise ist der Transformer aktuell das beliebteste Android-Tablet. Er führt ein neues Konzept einer abnehmbaren Tastatur ein, die sowohl als Docking-Station als auch als Zusatzakku fungiert. Zudem bietet der Transformer eine 1GHz NVIDIA Tegra 2 CPU1GB Hauptspeicher, einen 10.1” IPS Bildschirm, einen micro-SD Leser. 16GB/32GB Modelle werden angeboten, aber keine 3G Option. Unseren ausführlichen Test finden sie hier. Im Vergleich zu anderen Android-Tablets finden wir am Transformer definitiv Gefallen, da er auch billiger ist als viele seiner Konkurrenten.

Preis: 399 bis 599 für das Tablet (je nach Speicherausstattung, Dock-Bundle und 3G Option), für die Tastatureinheit separat sind rund 150 Euro zu veranschlagen. Es ist zu erwarten, dass der Preis mit Markteinführung des Transformer Prime (steht unmittelbar bevor) massiv fallen wird.

» In der kleinsten verfügbaren Ausstattung (16GB, WiFi) ist das TF101 derzeit ab 389,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich.

3) ASUS Eee Pad Transformer Prime

Obwohl ASUS seine nächste Tablet-Generation erst einführen muss, erhielt sie aufgrund der extrem verlockenden Spezifikation einen Platz auf unserer Liste, auch stellvertretend für den TF101 zu sehen. Das 8.3 mm dicke Tablet wird in 32GB und 64GB Ausführung angeboten und kann auf Android 4.0 ICS upgegraded werden. Zudem soll es das erste NVIDIA Tegra 3 Tablet am Markt werden. Außerdem soll sein Mobile-Dock offensichtlich die Akkulaufzeit um erstaunliche 18 Stunden verlängern können. Aktuell akzeptiert ASUS bereits Vorbestellungen von UK Kunden. In den USA soll es ab 19. Dezember erhältlich sein.

Preis$499 für das 32GB Modell, $599 für das 64GB Modell. Das Mobile-Dock kostet allerdings zusätzlich $149. Erscheinungstermin für Deutschland noch unbekannt.

4) Samsung Galaxy Tab

Der nächste Kandidat der Android Linie ist das Samsung Galaxy Tab, das in 10.1”, 8.9”7.7” und 7” Ausführung angeboten wird. Mit den verschieden Bildschirmgrößen und WiFi/3G und sogar 4G Optionen in ausgewählten Modellen (7.7, 8.9 and 10.1) deckt das Galaxy Tab das gesamte Spektrum ab. Samsungs Tablets bieten eine herstellerspezifische Benutzerschnittstelle namens TouchWiz, welche bestimmte Widgets und Easy-Access Menüs hinzufügt. Zudem ist das vergleichbare 10.1"-Tab ähnlich dünn wie das iPad 2 und alle Modelle nutzen Samsungs eigene AMOLED Bildschirme.

Die Entscheidung zwischen Transformer und Galaxy Tabs ist schwer. Wer kein Interesse an einer Docking-Station hat, oder ein besonders kompaktes Modell sucht, für den könnte ein Tab von Samsung die richtige Wahl sein.

Preis: variieren stark von Modell zu Modell und der jeweiligen Ausstattungsvariante. Das 10.1" Galaxy Tab kommt mit 16GB und 3G auf rund 530 Euro. In der Topvariante mit 64 GB Speicher auf rund 699 Euro.

» Das Samsung Galaxy Tab in der Basisausstattung (16GB+WiFi) derzeit ab 434,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich.

5) Amazon Kindle Fire

Das Kindle Fire bietet nur eine Zweikern 1GHz OMAP 4 CPU, keine Kameras, 512MB Hauptspeicher und nur 8GB SSD Speicher. Das Fire profitiert dafür massiv von der Integration von Amazons Diensten und seinem niedrigen Preis unter $200. Das Tablet nutzt einen 7” IPS Bildschirm und wiegt nur 14.6 oz (413 Gramm), bietet allerdings auch nicht so viel Möglichkeiten wie andere Android Tablets.

Preis: $199, noch nicht in Europa erhältlich

Weitere interessante Modelle:

Toshiba Thrive: Das Thrive bietet mehr Schnittstellen als andere Tablets bis jetzt, leidet jedoch unter einem klobigen Design. Mit nur 7.7 mm (0.303 Zoll) Bauhöhe soll  der Nachfolger, das Toshiba Excite, das dünnste Tablet werden und könnte damit für Unruhe im Android Bereich sorgen.

Preis: rund $399

Nook Tablet: Das Original Nook Color war eines der ersten und beliebtesten Android Tablets, obwohl es eigentlich als E-Reader verkauft wurde. Als Nachfolger führten Barnes und Noble das Nook Tablet, welches mit 7” Bildschirm und 16GB Speicher ausgestattet ist, ein.

Motorola Xoom 2: Das Original Xoom war das erste Honeycomb Tablet am Markt, schnitt aber aufgrund verschiedener Probleme nicht immer gut ab. Als Nachfolger stellte Motorola kürzlich das Xoom 2 vor, welches mit einem 1.3GHz Prozessor und einem 10.1” Bildschirm ausgestattet ist. Für ein Fazit zu diesem Gerät ist es noch zu früh. Ersten Berichten zu Folge erscheint es jedoch vielversprechend.

Preis: unbekannt

Archos G9: Obwohl Archos nicht zu den bekanntesten Herstellern zählt, verdienen seine G9 Tablets aufgrund ihrer großen Speicherkapazität Erwähnung. Das 10.1” 101 G9 und das 8” 90 G9 bieten beide dank einer Momentus Thin HDD von Seagate 250GB Speicher. Leider scheint es bei diesen Tablets zu Verzögerungen zu kommen, denn das geplante Einführungsdatum, der 20. September, kam und ging, ohne Markteinführung.

Preis: 80 G9 für $369, 101 G9 für $469

Toshiba Thrive
Nook Tablet
Xoom 2
Archos 101

Fazit

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Zukunft des wachsenden Tablet-Marktes aufgrund der steigenden Konkurrenz und dem stetigen Zuwachs an neuen Modellen vielversprechend erscheint. Natürlich könnten Tablets auf ähnliche Weise verschwinden wie andere elektronische Modeerscheinungen der Geschichte, doch lassen die objektiven Zahlen im Moment nichts dergleichen vermuten. 
Wenn Sie zu jenen gehören, die als Neueinsteiger den Kauf eines Tablets in Erwägung ziehen, so haben Sie nach diesem Artikel hoffentlich ein besseres Verständnis für den aktuellen Tablet-Market und eine etwas bessere Ausgangslage für Ihre ideale Wahl gewonnen.

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Autor: Omar Qudsi, 22.12.2011 (Update:  6.06.2013)