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Tesla: Kostenloses FSD via Empfehlungsprogramm, aber nicht in Deutschland

Tesla Model Y SUV
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Tesla-Fahrer können sich FSD über die Empfehlung von Freunden praktisch kostenlos sichern, zumindest in den USA
Tesla setzt schon lange auf Weiterempfehlungen, um Autos zu verkaufen. Nun sollen Kunden andere Tesla-Besitzer auch für Full Self-Driving (Supervised) gewinnen. Das neue Programm richtet sich an bestehende Fahrzeugbesitzer und belohnt erfolgreiche Empfehlungen mit bis zu einem Jahr kostenloser FSD-Nutzung oder Tesla-Guthaben.

Tesla hat sein erstes Empfehlungsprogramm für seine Full Self-Driving Funktion gestartet, welche in Deutschland bisher nicht verfügbar ist. In den USA können bestehende FSD-Abonnenten und Kunden teilnehmen, die das Feature gekauft haben.

Über einen Empfehlungslink erhalten berechtigte Tesla-Besitzer einen kostenlosen Probemonat für FSD (Supervised). Eine Prämie gibt es für den Empfehlenden allerdings erst, wenn der eingeladene Freund, Verwandte oder Bekannte während dieser Testphase ein Abonnement abschließt.

Die Prämie hängt davon ab, wie der Empfehlende FSD erworben hat. Abonnenten erhalten einen kostenlosen Monat, während Käufer eine Tesla-Gutschrift über umgerechnet rund 90 Euro bekommen, die sich für verschiedene Angebote des Herstellers einlösen lässt.

Bedingungen des FSD-Empfehlungsprogramms

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Kunden mit einem laufenden FSD-Abonnement oder einer gekauften FSD-Lizenz. Wer FSD im Rahmen einer kostenlosen einjährigen Freischaltung nutzt, kann weder andere Besitzer werben noch selbst einen Empfehlungslink einlösen. Für die kostenlosen FSD-Monate oder Gutschriften ist außerdem die Tesla-App in Version 4.62.0 oder neuer erforderlich.

Auch die eingeladenen Personen müssen Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen einen registrierten Tesla besitzen, dürfen FSD nicht gekauft haben und in den vergangenen zwölf Monaten kein kostenpflichtiges FSD-Abonnement genutzt haben. Zudem ist kompatible Hardware erforderlich. Schon Fahrzeuge mit HW3 haben inzwischen mit Fehlern in FSD 14 Lite zu kämpfen, bei älteren Tesla-Modellen sind die Voraussetzungen entsprechend schlechter. Wer beim Neuwagenkauf eine FSD-Testphase erhalten hat, kann frühestens zwölf Monate nach deren Ende einen Empfehlungslink einlösen.

Tesla hat das Programm zudem begrenzt. Empfehlende können pro Kalenderjahr höchstens zwölf Prämien erhalten. Bis zum Zuteilungsdatum werden diese in der App als ausstehend angezeigt. Jede Prämie verfällt zwölf Monate nach diesem Datum. Anders als beim kürzlich eingeführten Starlink-Empfehlungsprogramm gibt es keine Barauszahlung.

Die Prämien sind weder übertragbar noch gegen Bargeld einlösbar. Sie lassen sich aber unter anderem für Supercharger-Ladevorgänge, einen Neuwagen, Bestellungen im Tesla-Shop sowie verschiedene Upgrades und Abonnements verwenden. Für Tesla ist das eine kostengünstige Möglichkeit, FSD bei Besitzern bekannt zu machen, die das System bislang nicht ausprobiert haben. Bestehende FSD-Nutzer können sich dadurch jährlich Prämien im Wert von rund 1.100 Euro für Tesla-Angebote sichern. Bei zwölf erfolgreichen Empfehlungen innerhalb eines Jahres lässt sich FSD damit praktisch kostenlos nutzen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Tesla: Kostenloses FSD via Empfehlungsprogramm, aber nicht in Deutschland
Autor: Daniel Zlatev, 31.10.2026 (Update: 31.10.2026)