Medion ist eigentlich eine Marke, die weit mehr anbietet, also nur Notebooks und Desktops, die in der Vergangenheit vor allem durch Aldi-Schnäppchen bekannt wurde. Wer sich auf der Webseite umschaut, findet zwar einen Fokus auf IT-Produkte, doch nach ein wenig Scrollen finden sich auch Produkte für den Haushalt: Eismaschinen, Grillstationen oder Ventilatoren.
Das sind Produkte, die nicht so recht zu Lenovo, dem Eigentümer von Medion, passen. Wie unter anderem Channelpartner mit Bezug auf die Wirtschaftswoche berichtet, wird sich dies nun bald ändern. Medion wird als Marke aufgespalten. Lenovo behält dabei die für das eigene Unternehmen wichtige IT-Sparte. Marken wie Erazer und Medion für Notebooks oder PCs selbst bleiben.
Damit dürfte sich nach derzeitigem Stand für Besitzer entsprechender Geräte nichts ändern. Einen Grund für Sorgen gibt es nicht. Den Berichten nach behält Lenovo einige Beschäftigte von Medion. Es ist wohl davon auszugehen, dass diese zur IT-Sparte gehören.
Der Rest wechselt in eine neue Medion GmbH. Der Name bleibt also auch für andere Produktgruppen erhalten, auch wenn der Anbieter ein anderer ist und vielleicht sogar von beiden Anbietern Produkte im Händlerregal nebeneinander stehen. Das kennt man mittlerweile aber von vielen Firmennamen wie HP oder Philips, wo die eigentliche Firma hin und wieder nur noch den Namen bereitstellt.
Die neue Medion GmbH für alle anderen Produkte bekommt zudem ihren Gründer Gerd Brachmann wieder zurück, so die Wirtschaftswoche.
Übrigens haben weder Lenovo noch Medion dazu eine Pressemitteilung herausgegeben. Es gab aber auch kein Dementi auf den Bericht der gewöhnlich gut unterrichteten Wirtschaftswoche. Vermutlich sind die Details der Aufspaltung noch nicht spruchreif. Gegenüber Channelpartner wurde die Trennung der Geschäftsbereiche aber bestätigt.
Quelle(n)
via Channelpartner









