Die Esquisse Camera soll ein schlichtes Design aus hochwertigen Materialien à la Sigma BF (ca. 2.340 Euro auf Amazon) mit einem Retro-Design, einem komfortablen Button-Layout mit drei Einstellrädern und mit einem elektronischen Sucher vereinen. Mit Maßen von 10,5 × 7,0 × 3,5 Zentimetern ist die Kamera sogar deutlich kleiner als die Sigma BF oder die Panasonic Lumix S9, obwohl die genannten Konkurrenten keinen EVF besitzen.
Mit einem Gewicht von 350 Gramm ist die Kamera ausgesprochen leicht, der Akku soll dennoch ausreichend Energie für über 300 Fotos bieten. Fotos können direkt auf 256 GB internem Speicher abgelegt werden. Das Design erinnert ein wenig an eine Leica CL – die Aluminium-Platten oben und unten und der schwarze Leder-Bezug sind eine klare Anspielung an klassische Messsucher-Kameras. Die beiden Einstellräder an der Oberseite steuern die Lichtempfindlichkeit des Sensors (ISO) und die Belichtungskorrektur, auf der Rückseite ist ein drittes, programmierbares Rad zu sehen, neben zwei Fn-Buttons und einem Play-Button.
Die Kamera besitzt einen 3 Zoll Touchscreen und einen elektronischen Sucher auf Basis eines OLED-Panels mit 3,69 Millionen Bildpunkten. Der 20 Megapixel micro-FourThirds-Sensor soll einen Dynamikumfang von 13 Blendenstufen abbilden, durch das FourThirds-Bajonett stehen hunderte Objektive zur Wahl, per Adapter können unter anderem auch Leica M-Objektive verwendet werden.
Preise und Verfügbarkeit
Die Esquisse Camera existiert derzeit nur als Konzept. Das Unternehmen entwickelt aktuell einen Prototyp, die Auslieferung soll nach aktuellem Zeitplan im vierten Quartal 2026 starten, der Hersteller visiert einen Preis von unter 2.000 US-Dollar an. Da die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, könnten sich das Launch-Datum und der Preis noch ändern.












