Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbung
Warum es Werbung bei Notebookcheck gibt und welche Alternativen die Medienbranche derzeit überlegt.
Die Testberichte sind doch schnell geschrieben
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Der Name Notebookcheck wird von seinen Lesern üblicherweise mit Testberichten zum Thema Laptops assoziiert. Tatsächlich handelt es sich dabei um prestigeträchtige beliebte Inhalte, die aber zugleich besonders aufwändig in der Erzeugung sind. Viele glauben, die Hersteller und Shops würden uns die Testleihstellungen in rauhen Mengen nachwerfen, was ja auch vernünftig wäre. Schließlich profitieren sie in großem Ausmaß von den Tests. Dennoch ist das Organisieren von Test-Leihstellungen mühsam.
Hat man dann endlich das Gerät, müssen umfangreiche Messungen aller Art gemacht werden, Text (um die 4000 Wörter pro Testbericht) und Fotos erzeugt werden und in das Content Management System eingepflegt werden, Korrekturlesungen sind erforderlich und zuletzt kommen Übersetzungen. Für einen zweisprachigen Testbericht ist insgesamt eine Größenordnung von ca. 30 Arbeitsstunden nötig. Manche Testberichte erscheinen in bis zu 11 Sprachen, in denen Notebookcheck online erreichbar ist. Da die Autoren nicht nach Zeit bezahlt werden, gibt es keinen Grund zu trödeln, der Aufwand erfordert einfach dieses zeitliche Engagement. Pro Monat werden derzeit so um die 40 Tests und andere Artikel veröffentlicht, daneben gibt es aber noch diverse andere redaktionelle Inhalte. Die Website selbst muß gewartet werden, ein Webmaster eines täglich aktualisierten Online-Magazins hat ständig was zu tun. Die Einnahmen müssen organisiert werden. Auch wenn wir uns externer Vermarkter bedienen, müssen wir uns immer wieder über Werbeplätze, Kampagnen, Tausenderkontaktpreise, Klickraten usw. den Kopf zerbrechen. Unvermeidbarer bürokratischer overhead macht auch vor Notebookcheck nicht halt, Buchhaltung muss sein und absurden Rechtsvorschriften aller Art Genüge getan werden. Je mehr Leute mitarbeiten, desto umfangreicher wird unvermeidlicherweise die Verwaltung. Letztlich muss der gesamte Redaktionsbetrieb in vielerlei Hinsicht koordiniert werden. Keiner weiss genau, wieviele Leute exakt zu einem bestimmten Zeitpunkt an der Website mitarbeiten, über 40 sind es aber ständig. Kurzum, zigtausende Arbeitsstunden pro Jahr fallen bei Notebookcheck an.
Geld macht nicht glücklich
Vielen Bloggern und anderen Website-Betreibern macht das posten soviel Spaß, dass sie es ohne kommerzielle Hintergedanken machen. Auch Notebookcheck wurde von seinen drei Gründern einst in der Freizeit betrieben, im ersten Jahr gab es kaum Geld. Auch im zweiten Jahr konnte noch keiner davon ausschließlich leben. In Amerika gibt es den “Ramen profitability level”, mit dem gemessen wird, ab wann ein IT-Unternehmensgründer in der Lage ist, sich selbst billigst zu ernähren, genauer gesagt japanische Instant-Nudelgerichte aus dem Diskonter finanzieren zu können. Die meisten Blogs, Foren und anderen Websites erreichen diese Schwelle nie. Die Betreiber kleinerer IT-Sites sind geeks, oftmals Studenten, die ihre Freizeit dazu verwenden, im Internet interessante Informationen einer Öffentlichkeit anzubieten. Spätestens wenn diese Leute Familien gründen, fehlt an allen Ecken und Enden die Zeit. Ohne finanzieller Perspektive verschwinden die meisten Sites wieder. Die Anzahl der Leute, die freiwillig dauerhaft gratis arbeiten wollen, ist begreiflicherweise enden wollend. Kurzum, alle unsere Redakteure und Übersetzer wollen bezahlt werden. Wieviel Entgelt ist für eine Stunde Arbeit angemessen, 10, 20, 30 € oder mehr? Jeder möge eine eigene Antwort ermitteln und das dann mit zigtausenden Arbeitsstunden multiplizieren. Das ist dann der jährliche finanzielle Dienstleistungs-Aufwand Notebookchecks und bewegt sich in sechsstelligen Dimensionen. Sind wir besonders verschwenderisch? Nein, die Online-Ableger von Verlagsmagazinen vergleichbarer Größe verbrennen meist siebenstellige Jahresaufwendungen, weil die Verlage aus der goldenen Print-Ära ganz andere Unternehmens-Strukturen gewohnt sind als Notebookcheck, das über keine einzige Büroimmobilie verfügt.
Was tun mit den Geld-Bergen?
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Manche werden jetzt denken, wenn Medienunternehmen mehr Geld verdienen, dann geben sie das für Blödsinn aus wie schwindelerrengede Managergehälter. Was interessiert mich der neue Luxus-Firmenwagen der Notebookcheck-Geschäftsführung? Also mein Auto ist ein 12 Jahre alter Twingo zu dem mein Bruder anmerkte, dass sein Rasenmäher mehr PS hätte. Üblicherweise fahre ich lieber mit meinem 20 Jahre alten Fahrrad, das mitleidige Diebe 2x wieder stehen gelassen haben...
In den letzten Jahren haben wir den Großteil unserer wachsenden Einnahmen für neuen content verwendet, wir veröffentlichen bespielsweise viel mehr Testberichte als früher, die viel aufwändiger gestaltet sind als in der Frühzeit. Im Gegenzug müssten wir die Menge redaktioneller neuer Inhalte reduzieren, wenn unsere Einnahmen dauerhaft sinken würden.
Objektive Berichterstattung und Geld – Feuer und Wasser
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Die für Leser kostenpflichtige Stiftung Warentest verzichtet komplett auf Werbung mit dem Hinweis, dass man nur so komplette Unabhängigkeit gewährleisten kann. Diesen radikalen Ansatz vertreten wir nicht, wir finanzieren uns derzeit ausschließlich durch Werbung, aber wir tolerieren nur Werbung, die für einen Leser, der halbwegs bei Verstand ist, eindeutig als Werbung erkennbar ist. Immmer wieder werfen uns einzelne Leser vor, gute Bewertungen unserer Testberichte wären von Herstellern gekauft worden. Groteskerweise betreffen diese Vorwürfe oft einen großen, allseits bekannten US-Hersteller, der noch nie bei uns in irgendeiner Weise nennenswert geworben hätte. Mit Nachdruck möchte ich klarstellen, wir akzeptieren keinerlei Zuwendungen von Herstellern oder Shops für den Inhalt unserer redaktionellen Beiträge. Mit großer Besorgnis beobachten wir, dass die Grenzen erkennbarer Werbung bei vielen anderen Medien aus der Not heraus verwaschen werden. Noch mehr beunruhigt mich, dass eine große Menge an Internetbenutzern objektive von anderen Informationsseiten nicht unterscheiden kann. Wie objektiv ist ein corporate blog, also zB ein Notebook-Testbericht, der von einem Notebook-Händler veröffentlicht wurde? Wie glaubwürdig sind die Erfahrungsberichte begeisterter Kunden? Wir reden hier teilweise über Konsumenten, die alle 1-2 Jahre ein neues Notebook kaufen, keine Messungen durchführen können und längst nicht eine Vielzahl vergleichbarer aktueller Geräte in den Fingern hatte. Teilweise reden wir aber auch über anonyme Schreiber, die bestürzend oft in Wirklichkeit selbst Verkäufer ähnlicher oder gleicher Ware sind oder von Verkäufern motiviert wurden “Erfahrungsberichte” zu schreiben. Besonders “gerne” höre ich, dass andere Medien neuerdings ihre Leser auffordern für die Aussicht von Zuwendungen Erfahrungsberichte zu schreiben, die dann, nachdem sie von einem Werbekunden selektiert wurden, veröffentlicht werden. Das werden ja dann besonders kritische Berichte sein. Bei uns gibt es Werbebanner, zugegenermaßen sind sie oft lästig, aber das ist unsere klar abgegrenzte, erkennbare Finanzierung. Eine Einmischung der Werbekunden in den Inhalt unserer redaktionellen Artikel wurde und wird ausnahmslos nicht toleriert.
Wo liegt jetzt das Problem
Notebookcheck hat kein aktuelles Finanzierungs-Problem. Im Gegenteil, in den letzten Jahren sind unsere Umsätze stets gewachsen und zwar im mehrstelligen Prozentbereich pro Jahr. Nichtsdestotrotz beobachten wir die Medienlandschaft und da brauen sich in der gesamten westlichen Welt dunkle Wolken zusammen, die von der breiten Öffentlichkeit noch kaum wahrgenommen werden.
Den 80er und 90er Jahren weinen die Verlage wehmütig nach. Ein Werbekunde bezahlte eine Anzeige in einer Zeitung oder einen Fernsehspot, damit diese Werbung von Konsumenten gesehen wird. Nur auf Umwegen konnte geschätzt werden, inwiefern sich Werbung rentiert. Das ist bei Print und Fernsehen noch heute so, doch Printmedien verlieren von Jahr zu Jahr konsequent an Boden zugunsten des Internets. Viele Marketing-Verantwortliche sehnen sich nach der simplen Welt der Zeitungsanzeige zurück. Da prüft man eine Auflage und die Größe der Anzeige und ermittelt anhand dieser Parameter den Preis. Außerdem ist die Anzahl der Print-Publikationen überschaubar. Man kannte die meisten Ansprechpartner gut. Doch das Internet ist ein gigantischer Moloch mit unzähligen technischen Optionen für Werbeoptimierung.
Da hat sich mit der Zeit eine Unsitte eingeschlichen. Bei Internetwerbung bewertet der Werbekunde die Rentabilität der Werbung nur noch danach, wie oft sie angeklickt wird oder wie oft der Leser über die Werbung auf eine Produktseite geht und dort tatsächlich unmittelbar nach dem Anklicken der Werbung das Produkt einkauft. Bei Print oder Fernsehen ist das schlicht nicht möglich. Diese neuen Optionen der Prüfung der Relevanz einer Werbung sind ja grundsätzlich auch positiv, die Unsitte besteht darin, bei Online-Werbung die Sichtbarkeit für den Leser und die daraus resultierende Werbewirksamkeit komplett zu ignorieren. Da Werbung selten angeklickt wird, hat sich daraus ein steter Preisverfall entwickelt. Verlage kolportieren Zahlen, wonach für Online-Werbung der gleichen Reichweite um den Faktor 7 (!) weniger bezahlt wird als bei einer gedruckten Zeitung/Zeitschrift. Früher haben die Menschen ausschließlich Papier in der Hand gehalten und gelesen, heute werden Neuigkeiten in ähnlichem Ausmaß am Computer gelesen. Doch die Werbeausgaben gehen nicht aliquot mit. Die Werbekunden wälzen ihre Werbe-Etats nicht 1:1 von Print zu Online um, sie reduzieren den Preis, den sie für eine Werbeschaltung zahlen. Doch das ist noch nicht das einzige Problem.
Lästige Werbung unsichtbar gemacht – eine konsumentenfreundliche Erfindung
Vor Jahren wollten mir Werbefachleute eines Online-Vermarkters anhand von irgendwelchen Studien einreden, dass Websurfer die Werbung im allgemeinen und natürlich besonders dieses Vermarkters als nützliche Bereicherung sähen. In Wahrheit war Werbung aber immer schon ein vom Konsumenten ungeliebtes Kind. Die Menschen wollen Werbung nicht sehen und schon gar nicht drauf klicken. Nur eine von 100 oder 1000 Werbeeinblendungen im Internet wird angeklickt. Mehr und mehr wird Werbung aber auch einfach durch Software unsichtbar gemacht. In einem Interview hat ein Anbieter solcher Software gemeint, man würde ja nur aufdringliche Werbung blocken. Das ist mir bisher nicht aufgefallen, wenn auf einer Website Werbung eliminiert wird, dann so gründlich, wie es der Software möglich ist. In dem Interview meinte der Anbieter, sie böten eine Liste an, in die sich Site-Betreiber, die bestimmte strenge Richtlinien für kundenfreundliche Werbung einhalten, per Aufnahmeeintrag aufnehmen lassen könnten, sodass ihre Werbung dann verschont würde. Wie praktisch für den Ad-Blocker-Anbieter, dass größere Firmen bezahlen müssen um auf diese Liste zu kommen. Ein Schelm ist, wer da Böses denkt... Unpraktisch für die Site-Betreiber ist , dass es dutzende solcher Adblocker-Software gibt. Auf meinem neuen Laptop war ein Virenscanner vorinstalliert, einen zweiten nahm ich noch dazu. Beide blockierten ungefragt Werbung. Ich wusste davon nicht mal etwas, vermutlich stand es in kleingedruckten Geschäftsbedingungen, die kein Mensch in Wahrheit liest. Als ich diese Funktion ausschalten wollte, wurde ich vom Virenscanner wiederholt eindringlich aufgefordert, das doch zu unterlassen, weil die Sicherheit meines Rechners durch die Werbung gefährdet wäre. Geben wir uns keinen Illusionen hin, wenn das Blockieren von Werbung voreingestellt ist, deaktivieren das die wenigsten Menschen, angeblich 1% laut dem oben genannten Interview. In Frankreich ging ein Internetprovider noch einen Schritt weiter. Sämtlichen Kunden, die über den Provider Zugang zum Internet erhielten, wurde vollautomatisch vom Provider jegliche Internetwerbung blockiert. Da gab es einen Aufschrei französischer Medien und letztlich wurde der Provider von der französischen Regierung “überredet” diese Maßnahme wieder rückgängig zu machen, obwohl der Provider legal gehandelt hatte. Das verdeutlicht anschaulich die Tragweite effektiver Adblocker-Systeme. Besonders auf IT-Sites, wo technik-affine Leser unterwegs sind, soll die Quote blockierter Werbung bereits 25 bis in manchen Fällen über 50% ausmachen. Wer mittels eines Werbeblockers auf werbefinanzierten Seiten surft, ist ein Trittbrettfahrer, der eine Leistung in Anspruch nimmt, aber keinerlei Gegenleistung erbringt. In Bezug auf die Wirkung ist die Benutzung eines Werbeblockers mit Schwarzfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Zechprellerei in einem Wirtshaus zu vergleichen. Der Unterschied besteht nur darin, dass der Internetsurfer rechtlich nicht verpflichtet wird bzw. werden kann Werbung zu klicken.
Im Paradies gibt es keine Reklame
Tatsächlich berichtet die Bibel nicht darüber, dass die Schlange mithilfe einer Werbetafel Adam und Eva zum Apfel-Essen überredet hätte. Wenn man das jetzige Internet gewagterweise als Paradies bezeichnet, was würde dann aus dem Paradies ohne Werbung und ohne einem finanziellen Ersatz für Werbung? Hier unterschätzen meines Erachtens die meisten Internetbenutzer die Auswirkungen. Wenn Werbung im weiteren Sinn (also zB auch Preisvergleich) komplett, dauerhaft und ersatzlos wegfallen würde, würden unzählige Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren und reihenweise würden Websites verschwinden. Dazu gehören alle Verlagsmedien, alle Blogs, die sich Hoffnung machen einmal Geld zu verdienen, Suchmaschinen, Preisvergleicher, Social Media, Youtube, ja sogar Internt-Mailprovider. Was funktioniert dann noch? Websites, die Firmen oder Privatpersonen als digitale Visitenkarten dienen, sowie Online-Shops. Blöderweise werden diese Shops ohne Werbung nicht gefunden und Suchmaschinenen gibt es ja auch nicht mehr, die leben ja auch von Werbung. Simple, selbsterklärende Domains erhalten plötzlich wieder massive Bedeutung, denn nur über Eingabe solcher Domains bzw. Bookmarks wären die Shops und Privatseiten erreichbar. Es gäbe übrigens sehr wohl noch Informationsseiten, einerseits von Regierungsbehörden, andererseits von Unternehmern, die Besucher anlocken wollen wie Steuerberatern, Anwälten, Ärzten usw. Doch es besteht kein Zweifel, ohne Werbung und ohne alternativen Finanzierungsmodellen würde das Internet zur Wüstensteppe. Unabhängier Qualitätsjournalismus, sofern es ihn jetzt noch gibt, er würde auf ein Minimum schrumpfen. Und das ruft sogar träge Regierungen auf den Plan.
Alternative Finanzierung im Internet, da gedeiht Übles
Sperrige Begriffe wie “Paywall”, auch “Bezahlschranke” genannt, und “Leistungsschutzrecht”, von Gegnern auch “Lex Google” genannt, geistern im Netz herum.
Das deutsche Institut für Demoskopie hat letztens das Ergebnis einer Umfrage veröffentlicht, wonach 5% aller Internetbenutzer bereit wäre für Nachrichten im Web zu bezahlen. Nach der “Das Glas ist halbleer”-Methode könnte man auch formulieren, 95% sind nicht bereit dafür zu zahlen. Für diese Erkenntnis braucht man nicht wirklich eine Umfrage, außerdem ist von der mündlich bekundeten unverbindlichen Bereitschaft für Informationen zu zahlen bis zum tatsächlichen und dauerhaften Zücken der Kreditkarte ein weiter Weg. Unvollständige Bezahlschranken können vom kundigen Surfer leicht umgangen werden. Unter einer wirksamen Bezahlschranke leidet mangels Zahlungsbereitschaft der breiten Mehrheit die Reichweite. Und wer für das Medium bezahlt, will nicht zusätzlich mit massenweise Werbung belästigt werden. Stellt sich die Frage, ob die Paywall den Ausfall der Werbeeinnahmen mehr als wett macht. Mehrheitlich wird das eher bezweifelt, allerdings üben sich die Verlage bei diesem Thema gerade in Zweckoptimismus, der nach Durchhalteparolen klingt. Angeblich erfolgreiche Beispiele werden genannt. Im deutschsprachigen Raum ist da von Stiftung Warentest die Rede, die seit einigen Jahren eine recht restriktive Bezahlschranke im Web nutzen. Dieses Medium veröffentlicht dankenswerterweise auch umfangreiche Auflagen- und Wirtschaftsdaten. Was dabei auffällt ist, dass ihre Auflage an gedruckten Heften von 2010 auf 2011 um 3.5% gesunken ist, ihre Online-Bezahlschranken-Einnahmen jedoch um knapp 8% gestiegen sind. Das klingt, als ginge es bergauf, die Sache hat aber einen bezeichnenden Haken. Die Print-Einnahmen sind um den Faktor 15 höher als online. Somit können die Paywall-Mehrverdienste die Verluste im Bereich Print nicht wett machen. Wenn ich versuche abzuschätzen, wieviel Stiftung Warentest mit Werbung derzeit noch verdienen könnte, so habe ich nicht den geringsten Zweifel, dass mit Werbung mehr Geld aus test.de herauszuholen wäre.
Dem Internetsurfer stelle ich eine zentrale Frage in den Raum: wenn man sich zwischen Werbung und kostenpflichtigem Abo entscheiden muss, was ist das geringere Übel? Wer für Werbung optiert, der sollte anfangen sie auch gutzuheissen und zu beachten. Es ist mir rechtlich jedenfalls verboten eine Klickaufforderung auszusprechen.
Ruft die Kavallerie, den Gesetzgeber
So irgendwie scheinen die Verlage weder an den dauerhaften Erfolg von Online-Werbung noch Paywalls zu glauben und haben das sogenannte Leistungsschutzrecht ausgearbeitet. Es gibt recht prägnante und verständliche Erklärungen was das ist. Wenn die Erklärung einfach klingt, ist was faul, denn unter dem Leistungsschutzrecht verstehen verschiedenste Akteure etwas anderes.
Das Grundargument war, dass das Urheberrecht und Medienrecht reformiert werden sollte, also vor allem an das Internet angepasst werden sollte. Speziell im Urheberrecht ist einiges unklar, zB in welchem Umfang wessen Rechte gegen andere Personen geschützt werden. Hier sollen Verleger und Autoren besser geschützt werden. Das ist sogar gleichzeitig möglich. Ich habe auch noch niemanden gefunden, der dagegen gewettert hätte. Doch so wie ein Computervirus huckepack an einem vernünftigen Programm mitgeschickt wird, soll beim Leistungsschutz auch das Zitatrecht genauer formuliert und vor allem eingeschränkt werden. Mit der Metapher Computervirus gebe ich eine Wertung ab, die ich so nicht unbedingt preisgeben will, denn eine Präzisierung, was wann in welchem Umfang zitiert werden darf, kann der Rechtssicherheit auch durchaus dienlich sein. Also haben mächtige deutsche Verlage Lobbyisten zu ihrer Regierung geschickt um ihre Interessen durchzusetzen, wodurch tatsächlich ein Gesetzesvorschlag ins deutsche Parlament kam. Wer davon noch nichts gehört hat, braucht sich nicht schämen, dieser Vorgang lief recht diskret und ungewöhnlich rasch ab. Doch das Interesse der Verlage gilt nicht so sehr der Verbesserung der Rechtssicherheit, sondern es geht schlicht um Geldbeschaffung. Speziell der Internetgigant Google geriet ins Visier. Google hatte über Jahre ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell im Internet entwickelt, die Verlage jedoch nicht. Google verlinkt Redaktionsbeiträge mitsamt einem zitierten Text und bringt so Besucher zu den Verlagen. Dafür monetarisiert Google seine Besucher mittels Werbung. Mitttels gigantischer Besucherreichweite funktioniert das Konzept Werbung für Google auch. Verlage und Google stehen also in einer Art symbiotischer Beziehung, wobei es einer Seite aber immer schlechter geht. Also soll Google an die Verlage bezahlen im Rahmen des Leistungsschutzrechts und so ein Machtgleichgewicht hergestellt werden. Der Schlüssel ist dabei das Zitatrecht. Die Verlage argumentieren, dass Google zuviel Text zitiere und dadurch die Besucher gar nicht erst die Verlags-Artikel besuchen. Offiziell geht es ja nicht nur um Google, wer zuviel Text zitiert und damit Geld verdient, soll eine kostenpflichtige Lizenz erwerben. In der Argumentation geht es dabei um Google News, bei dem Google aber nicht mal Werbung einblendet. Ich habe aber bisher noch nicht entdecken können, wo die rechtliche Abgrenzungslinie zu den herkömmlichen Suchergebnissen von Google sein soll. Angeblich wird bei Google News mehr Text eingeblendet. Das habe ich anhand von ein paar Stichproben überprüft. Ich kam ohne Überschrift auf 135 Zeichen zitiertem Text bei Google News und 125 Zeichen bei Google-Suchergebnissen. Wenn Google seine Zitate in Google News um ein paar Zeichen kürzt, wie sollte man dann rechtlich Google News und Google Suchergebnisse unterschiedlich behandeln?
Krieg der Welten
Google wehrt sich, beispielsweise mit dem Argument, dass jeder Websitebetreiber mittels einem Eintrag Google von seinen Seiten abhalten kann. Doch die Verlage wollen sehr wohl die Leistung Googles haben, nämlich verlinkt werden, aber Google soll bezahlen. Google könnte Medienseiten einfach aus seinen Trefferlisten rausschmeissen, aber die Verlage spekulieren auf das EU-Wettbewerbsrecht. Aufgrund der Machtposition Googles könnte die Rechnung – nach jahrelangen Verfahren – aufgehen.
Doch wenn Google im Kartellverfahren verliert, wie verhindert man, dass Google Medienseiten einfach auf schlechteren Positionen und damit auch seltener listet? Um das zu verhindern, müsste Google seine Algorithmen, die sich permanent ändern, Behörden offenlegen. Diese Algorithmen sind Milliarden wert, als Zyniker oder Realist kann man davon ausgehen, dass es undichte Stellen in den Behörden geben wird.
Während die breite Öffentlichkeit lange kaum Notiz von der sperrigen Spezialmaterie nahm, begann ein regelrechter Krieg der Medien zu toben. Die Frontlinien verlaufen vor allem zwischen Online-Medien und Print-Verlagen. Angeheizt wird die Seite der Online-Medien durch das Problem, dass es sich die Politik recht einfach gemacht hat und versucht sich wie ein Aal zwischen den Frontlinien im Schlamm davonzuwälzen. Von Regierungsseite wurde zugegeben, dass der Gesetzesentwurf diverse Unklarheiten enthält, die die Rechtsprechung erst klären muss. Im Klartext heisst das nichts anderes als Abmahnwelle.
Außerhalb Deutschlands tobt der Medienkrieg nicht weniger heftig. Internationales Staunen löste dabei der irische Verlagsverband aus. Der schickte einer karitativen Website kurzerhand eine vierstellige Rechnung, weil Verlagsinhalte ein paar Mal verlinkt wurden. Die Betonung liegt auf verlinkt, es gab gar keinen zitierten Text, wie Google ihn verwendet. Zwar haben die Iren dann zurückgerudert, aber da stellen sich mir schon Fragen. Wissen die Verantwortlichen des irischen Verlagsverbands wie das Internet funktioniert? Wollen sie überhaupt ein Internet oder sehnen sie sich eher nach dem Prä-Internetzeitalter zurück? PR-Aktion? Hat aber dann eher mit einer absehbaren Ohrfeige geendet.
In Frankreich und Belgien gab es zwischen Google und Verlagen Einigungen. In Frankreich investiert Google 60 Millionen in einen Fonds, der digitale Projekte fördern soll. Antragsberechtigt sind, soweit bisher bekannt, nur Print-Verlage. Entschieden wird seitens einer “unabhängigen Kommission”, in der neben Google auch Vertreter der Regierung sitzen (wobei Politiker vom Wohlwollen der Verlage durchaus abhängig sind) sowie wiederum Verlagsvertreter. Nochmals, Anträge stellen die Verlage und entschieden wird über die Anträge auch von Verlagen... Genaue Details des Deals werden geheimgehalten.
In Belgien gab es eine Einigung, deren Details auch nicht genau veröffentlicht wurden. Gerade wenn große Medien dicht halten und kleine Medien nicht bescheid wissen, hunderte Blogger und andere Site-Betreiber werden ja nicht am Verhandlungstisch gesessen sein, dann habe ich irgendwie den Verdacht, dass große Verlagskonzerne besser aussteigen. Das würde auch für Google Sinn machen, befriedige die gefährlichen Gegner, dann kannst du die Schwachen ignorieren.
In Deutschland zeichnet sich noch keine Einigung ab, es wird seitens der Verlage betont, dass die franz. und belgischen Einigungen auf Deutschland nicht anwendbar seien. Gibt es keinen Waffenstillstand, passiert das, was in Brasilien geschehen ist. Google verbannte die Verlage aus seinem Angebot. Für den Internetbenutzer ist das auch alles andere als optimal, eigentlich sogar für niemanden von Vorteil. Wie fast immer im Krieg, zeichnen sich jede Menge Verlierer ab.
Ein dicker Busen nähre ein gefrässiges Kind
Das Kind heisst Verwertungsgesellschaft, genauer VG Wort in Deutschland. Sie erhält Geld und verteilt das dann an Autoren und Verlage. Soweit die Theorie. Diese Verwertungsgesellschaft gibt es bereits und sie hat bereits Geld. Eigentlich könnten auch Notebookcheck-Redakteure und auch die Firma Notebookcheck selbst Geld von der VG Wort bekommen. Wir versuchen das gerade, doch die ersten Anzeichen sind alles andere als ermutigend. Das Kind schlägt um sich mit den Fäusten der Bürokratie. Der Aufwand zu dem Geld zu kommen, scheint kaum in einer vernünftigen Relation zum Nutzen zu stehen. Bezeichnenderweise habe ich selbst von einer Mitarbeiterin der VG Wort die Auskunft erhalten, dass der bürokratische Aufwand zu hoch sei den Anspruch Notebookchecks geltend zu machen. Auch andere Medien und erfahrene Autoren haben erhebliche Probleme an VG Wort Geld zu kommen. Ob der Geldsegen beim Zielpublikum ankommt, muss sich erst herausstellen. Wo das Geld sonst versickert, darüber will ich gar nicht spekulieren.
Der Busen ist entweder Google, wie bereits beschrieben, oder, was bereits jetzt der Fall ist, der Konsument. Ähnlich wie in der Musikbranche bezahlen bereits jetzt Käufer von Speichermedien diverser Geräte einen Beitrag, der den Verwertungsgesellschaften zufließt. Sollte Google, Bezahlschranke und Online-Werbung nicht ausreichen, dann wird diese Keule auf den Steuerzahler viel stärker einschlagen, dessen bin ich mir ziemlich sicher. Noch haben die Verlage Macht und Einfluss und es ist die einzige Möglichkeit effektiv zu verhindern, dass der Internetbenutzer sich wehrt.
Langer Rede kurzer Sinn
Noch haben es die Internetbenutzer in der Hand das geringste Übel auszuwählen. Ich persönlich empfehle Werbe-Banner, in den Alternativen wittere ich das Chaos. Wer Werbung keines Blickes würdigt oder gar mit Werbeblockern eliminiert, ist ein Trittbrettfahrer, der größeres Übel heraufbeschwört.
36 Kommentare
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| #36 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | DiableNoir, 14:06 16.06 |
Werbung finde ich grundsätzlich ok, solange sie gerechtfertigt (Also nicht wie bei Zeitschriften von Heise & Co einfach Bezahlung + Unmengen an Werbung) und natürlich dezent ist. Animationen und Sound sollten aber in jedem Fall tabu sein und auch bei Tracking-Cookies hört der Spaß auf.Eine Frage die ich mir aber bei vielen Seiten stelle: Warum gibt es keinen Flattr-Button? Warum verzichten so viele Seiten freiwillig darauf den Usern zu ermöglichen besonders gute Artikel zu honorieren?... | |
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| #35 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | cafeRacer, 13:18 29.04 |
Guter Beitrag - erste Seite bei der abe deaktiviert ist.Für die Qualiät der Berichte ist es das Mindeste zumindest das bisschen Werbung zu ertragen - solangs nicht auswuchert wie bei vielen anderen Angeboten.Weiter So!... | |
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| #34 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Richard B., 12:55 09.04 |
Ich würde euch gerne für eure Arbeit direkt bezahlen, beispielsweise über so etwas wie Flattr oder eure Amazon-Affiliate-Links.Ich bin jetzt meine Whitelist bei euch durch...Mein Problem damit ist, ihr benutzt einen Scorecard Research Beacon-Tracker. Obwohl ich noch Google-Adsense zähneknirschend zulassen würde, ein Tracker dieser Art kommt mir nicht ins RAM.... | |
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| #33 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Renato, 17:27 16.03 |
Ich will keine Werbung und trotzdem will ich alle Inhalte. Wenigstens steh ich dazu und schleime hier nicht herum. Also bleibt der Adblocker auch auf dieser Seite an, schliesslich ist das Gleichberechtigung, ich blocke alle anderen ja auch und das wäre furchtbar unfair den anderen gegenüber :D... | |
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| #32 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 12:41 16.03 |
@Insider: Du bringst 2 Vorschläge, die derzeit bereits von Verlagen ausprobiert werden. Die "Paywahl" von taz.de, bei der die Leser zu freiwilligem Zahlen aufgerufen werden, brachte im Februar 10000€ ein mit rückläufiger Tendenz. Die taz hat mehr als die doppelte deutsche Reichweite wie Notebookcheck, das bringt schlicht zu wenig Geld - um ein Vielfaches zu wenig.Der zweite Vorschlag entspricht einer teilweisen Paywall. Das wollen wir aber aus mehreren Gründen nicht. Da müssten wir schon sehr verzweifelt sein um so etwas einzuführen. ::)Übrigens, trotz häufiger Spendenaufrufe hat die Wikipedia mit ihrer gigantischen Reichweite massive chronische Finanzierungsprobleme.... | |
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| #31 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Insider, 12:02 04.03 |
Manche Leute lesen Eure Tests nur aus Vergnügen und um sich einfach zu informieren was im Markt so passiert. Die "Geeks" eben.Ich denke das aber auch eine Menge Leser sich direkt in einer Kaufentscheidung befinden und diese durch Eure Tests nachhaltig beeinflusst wenn nicht sogar entschieden wird.Eine Möglichkeit wäre also in den Tests einen Hinweis zu machen und auf einen PayPal Account zu verweisen. Mit einem netten Spruch mit dem Kerninhalt: "Test gut und hilfreich? Wir freuen uns über ein Dankeschön per PP". Wenn man das geschickt formuliert wird man bestimmt einige Leute haben die sich erkenntlich zeigen um diesen "Service" langfristig zu sichern. Man könnte auch über eine Premium-Mitgliedschaft nachdenken wo Leser für einen kleinen monatlichen Obolus Zusatzinhalte oder-services bekommen. Ich würde z.B. gerne €5 im Monat zahlen wenn es interessante Zusatzleistungen gibt.... | |
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| #30 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | ibnam, 01:10 04.03 |
Kann mich dem Tenor nur anschließen und muss sagen, sehr gelungener Artikel. VGs haben lobbyistische Strukturen, was im Grunde nur bedeutet, dass das Geld nur zu denen fließt die ohnehin genug haben, daher sind alle VGs die momentan existieren auch defintiv eigennützig und unfair. Die jetzige Debatte die von den Printmedien losgetreten wird ist im Grunde die alte Leier. Innovation verpennt, fette Gewinne erwartet und jetzt wollen sie ohne arbeit weiterhin das fette Geld verdienen ohne sich anpassen zu müssen, mit freundlicher Unterstützung vom Staat und willkommen in der "freien" Marktwirtschaft, das Attribut sozial ist ja im Grunde eh nicht mehr haltbar.An dieser Stelle muss ich auch wenn es im anonymen Netz keinen interessiert (was auch ok ist) mein Lob aussprechen. Die Qualität und Ausführlichkeit der Testberichte, sowie die ständige Ermittlung von Testdaten sind fast beispiellos und haben meine Kaufentscheidung sehr stark beeinflusst und ich denke, mehr kann man von Tests gar nicht erwarten. Die Datenbank für Grafikkarten und CPUs ist btw auch ein wirklich gutes Werkzeug in der Kaufentscheidung.Zum Thema Werbung auf Websites muss ich leider auch sagen, dass ich den AdBlocker eigentlich permanent eingeschaltet hab, allerdings selektiv abschalte (wie auch hier), weil einige Seiten wirklich mit der Werbung verschwerisch umgehen. Ganz nebenbei bin ich aber sehr verblüfft und auch ein bisschen erleichtert, dass man sich von der hier geschalteten Werbung ernähren kann (im übertragenen Sinne). Wenn es nach mir geht könnt ihr ruhig mehr Werbung schalten. Was halt gar nicht geht, sind PopUps und noch schlimmer PopUnder.... | |
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| #29 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 09:48 21.02 |
"Wäre der Versuch, sich mit Adblockern zu arrangieren da nicht die einfachere und erfolgsversprechendere Alternative und auch ein kleiner Schritt gegen den Einfluss der großen Verlage?" Wir müssen mit den zahllosen Adblockern leben und werden es auch weiterhin tun. Mal sehen, wohin sich das Internet entwickelt...... | |
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| #28 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | SCARed, 08:04 21.02 |
also ich fand den artikel auch sehr gut geschrieben. was mein problem ist: ich nutze nicht adblock sondern (für den Firefox) NoScript, ohne das ich nicht mehr ins netz möchte. bisher habe ich dort aber noch keine möglichkeit gefunden, googleadservices etc. lokal begrenzt auf webseiten zu erlauben. also z.B. hier (wo ich die unterstützung gern tätigen würde - sehr informative website!) zulassen, im rest des netzes aber eben nicht. noscript mekrt sich nur das script an sich und dessen einstellungen, IIRC.... | |
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| #27 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | John Lose, 23:48 20.02 |
Mit Verlaub, der Artikel ist m.E. nicht TL;DR sondern verdammt ehrlich. Danke! Ich kauf' das. Er nötigt mich dazu, mein eigenes Handeln zu überdenken. Danke, ich bin wach! Die Werbung hier ist - gelinde gesagt - "äußerst human". Die Webseite ist perfekt gestaltet und lädt verdammt schnell, auch ohne Werbeblocker. Das ist aber in diesem Netz die Ausnahme. Leider.Es ist m.E. mein übliches Verhalten, welches sich mit Sicherheit auch auf andere Webseitennutzer übertragen lässt. Der typische Nerd nutzt halt Admuncher (Windows) oder AdBlock (Safari) o.ä. und auf Macs mit absoluter Sicherheit Click2flash. Dazu zähle ich mich. Auch wenn ich die Webseite regelmäßig benutze und selbst hier und da blogge und/oder Webseiten betreue und auf einigen Medien auf Vibrantmedia/Adsense o.ä. angewiesen bin, blende ich diese auf allen Webseiten aus. Vielleicht, weil ich gelegentlich auf Webseiten lande, welche mir mit Popunders und Flashwerbung gehörig auf den Zünder gehen. Vielleicht auch, weil das Vertrauen in die Betreiber fehlt (Siehe Sparkasse gestern), ist mir jedes Browserplugin ein Dorn im Auge. Wer nötigt mich denn dazu diesen Rotz zu laden? Keiner. War halt so meine Denke. Wenn ich auf meiner Dose nachschaue, wie viel Traffic Admuncher bereits eingespart hat, muss ich grinsen. Nur, bin ich nicht auch jemand, der gegen das LSR stänkert wie hulle? Dazu noch (m.E. mit Recht) gegen jede aktuelle Form von Verwertungsgesellschaften und für deren Reform plädiere? Guter Einwand übrigens!Vielleicht sollte ich mir an meine eigene Nase packen. Dabei ist's doch so einfach: http://t.co/QfGJ0InxRz . Es könnte ruhig etwas mehr Werbung sein. Wenn Sie denn genauso gut in's Layout passt, wie die unter diesem Kommentarfeld hier. Ein Linkklick wäre für den Betreiber m.E. noch cooler. Ich fürchte nur, das ist zu wenig. Man steht ohnmächtig daneben, weil ein Beitrag - sei er noch so gut geschrieben wie dieser ^^ hier - bei der Meute höchstwahrscheinlich in Rauch aufgeht.Mir fehlt trotzdem etwas: Dieser Beitrag ist mir etwas wert: Flattr This!Ich drücke Notebookcheck die Daumen und danke für jahrelange, hervorragende Testberichte nonstop in gleichbleibender Qualität.justmy2centsJohn Lose... | |
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| #26 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Klaus Hinum, 21:40 20.02 |
Hallo aaa, danke für dein ausführliches Feedback, ich denke das für uns in Zukunft wohl auch der Weg sein wird Adblocker zu erkennen und den User darauf - natürlich freundlich - hinzuweisen, das er damit uns nicht unterstützt. Leider kann dies natürlich auch zu einem Katz & Maus Spiel ausarten. Ich habe auf der Startseite mal eine kleine Erkennungsroutine geschrieben, die Adblock User darauf hinweist.... | |
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| #25 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | aaa, 18:31 20.02 |
@ Stefan HinumZweckoptimismus würde es in meinem Fall wohl eher treffen.Um das nochmal klarzustellen: ich stimme dir ja prinzipiell in den allermeisten Punkten zu! Ich bestreite nicht, dass es Abgaben auf Elektronikgeräte gibt und diese noch steigen werden. Auch nicht, dass jede Gratis-Internetseite auf Werbeeinnahmen dringendst angewiesen ist und dass gerade Seiten wie Notebookcheck mit vielen computeraffinen Nutzern wohl besonders vom Problem der Adblocker betroffen sind.Ich glaube dir auch, dass es dir nicht auf Schuldzuweisungen ankommt, aber ich denke sehr wohl, dass es einen Unterschied macht, wie man das Verhalten der Adblocker beschreibt.Ich stoße mich am Begriff "Trittbrettfahrer" nicht aus Prinzip, Kleinlichkeit oder verletztem Stolz, sondern weil ich glaube, dass er so nicht haltbar ist, wenn man sich Gedanken darüber macht, warum Internetnutzer überhaupt angefangen haben, Adblocker zu benutzen. Die wollten garantiert nicht Seiten wie Notebookcheck schaden, sondern tun dies eben unbewusst.Die düsteren Zukunftsaussichten in deinem Artikel sind wohl auch auf die spitze Zunge zurückzuführen und das zeichnet guten Journalismus ja auch aus. Zum Teil gleichen sie aber nunmal den Parolen des Verlagslobbyismus und ich glaube, dass man abseits der großen politischen Bühne (also hier!) nach pragmatischeren Lösungen suchen könnte bzw. muss!Die in den meisten Adblockern eingebaute selektive Deaktivierungsfunktion sollte euch doch zeigen, dass seitens der Entwickler zumindest ein minikleines Maß an Verständnis vorhanden ist und deswegen empfehle ich auch euch Zweckoptimismus.Es geht hier ja schließlich nicht um Möchtegern-Hippie-Harmonie zwischen Adblockern und Werbenden, sondern darum, gute Webseiten vor dem finanziellen Ruin zu bewahren.Was wäre denn die Alternative? Ihr habt doch bereits gemerkt, dass es für euch nahezu unmöglich ist, an das Geld der Verwertungsgesellschaften zu kommen, das würde sich wohl auch bei steigenden Abgaben nicht ändern. Wäre der Versuch, sich mit Adblockern zu arrangieren da nicht die einfachere und erfolgsversprechendere Alternative und auch ein kleiner Schritt gegen den Einfluss der großen Verlage?Ich kann eben nur sagen, wie es bei mir war: vor einigen Jahren hatte ich mich mehrfach sehr über Werbung geärgert und daraufhin den Adblocker installiert und mir gesagt: "Werbung braucht kein Mensch, weg damit." Die daraus resultierenden finanziellen Probleme waren mir keinesfalls bewusst. Irgendwann kam dann eben eine Seite mit einem Hinweis, der mir in wenigen Sätzen erklärte, dass man auf Werbeeinahmen angewiesen ist, sich gleichzeitig um kundenfreundliche Werbung bemüht und wie man den Adblocker selektiv deaktiviert. Daraufhin wurde der Adblocker deaktiviert und seither sehe ich die Sache differenzierter.Ich glaube, dass es vielen so geht und viele Adblock-Nutzer zu solch einem Verhalten angeregt werden könnten.Da ich nicht will, dass ihr eure Zeit mit ausufernden Forenkommentaren und Diskussionen verschwenden müsst, die sich am Ende sowieso nur im Kreis drehen, komme ich nochmal zurück zu meiner eigentlichen Frage:Wäre diese Vorgehensweise auf Notebookcheck nicht denkbar?Im Hinblick auf die Adblock-Nutzer wäre das schlimmste, was passieren könnte ja wohl, dass einfach nichts passiert.Oder geht es euch hier ums Prinzip? Oder gibt es technische/juristische Probleme?Ich verfüge ja schließlich nicht über besonders fundiertes Wissen zin dieser Sache und lasse mich insofern gerne belehren, dass das alles nicht annähernd so einfach ist, wie ich mir das vorstelle.... | |
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| #24 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 10:53 20.02 |
Es ist sicherlich auch so, dass viele Werbekunden nicht wirklich wissen, was die Konsumenten sehen wollen und was nicht. Als Websitebetreiber ist man zwischen den Fronten. Und dass die klassischen Verlage erst recht nicht den Durchblick haben, wird ihnen oft genug vorgeworfen und ich will sie da erst gar nicht verteidigen.Viele unserer Redakteure leisten gute Arbeit und verdienen eigentlich zu wenig für das, was sie machen. Beim Großteil der Online-Journalisten sieht es allgemein nicht besser aus. Es ist aber ehernes Gesetz bei Notebookcheck, dass nur Geld ausgegeben wird, das auch gleichzeitig hereinkommt. Das unterscheidet uns von Regierungen... ::)... | |
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| #23 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Wynion, 10:25 20.02 |
[quote author=Stefan Hinum link=topic=39600.msg203364#msg203364 date=1361305851]@Wynion: In deinem Screenshot sehe ich überdimensional 5 spärlich bekleidete Mädels. Den Leuten von Computerbase gefällt diese Werbung offenbar und du Spaßbremse willst ihnen das vermiesen ;D[/quote]und die ist seit Wochen dort platziert ... ich schau regelmäßig, ob sie immernoch da ist, da ich eigentlich auch sehr gerne auf cb rumsurfe, aber solange dieses Riesen-Blingbling dort geschaltet ist, kann ich nicht in Ruhe die angebotenen Inhalte konsumieren. Und für mich ist das Lesen häufig genug auch Arbeitspause und in selbiger möchte ich zumindest ein Mindestmaß an Entspannung genießen und nicht in derart geschmackloser Weise belästigt werden ::)... | |
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| #22 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 08:15 20.02 |
@ AdBlock Nutzer :Ich dachte mir schon, dass es kleinere Probleme geben könnte, wenn ich vom üblichen Notebookcheck Layout abweiche und die rechte Spalte anders verwende als bei Testberichten. Allerdings handelt es sich hierbei auch nicht um einen Testbericht, da gelten unsere strengen Layoutregeln nicht. Das Konzept in einer rechten Spalte eine Kurzfassung zu bieten kennt man auch von anderen Medien, ich habe das nicht erfunden. Und ja, die Illustriationen mitsamt der Unterschriften sind im Kontext sinnentleert und dienen ausschließlich der Auflockerung der schwerverdaulichen Materie. ;)@ aaa :Zweifellos habe ich eine spitze Zunge, man möge mir diesen Makel bitte verzeihen. :-XIch spüre in deinem Kommentar großen Optimismus, dass alles so bleiben wird wie bisher. Die Adblocker-Quote wird sich in Grenzen halten, die User schalten sie selektiv ab, die Werbeindustrie wird sich anpassen und qualitativ hochwertige neue Websites werden weiterhin entstehen. Mögest du rechthaben und ich nicht! Allerdings merke ich Änderungen. Ich rufe Zeitungs-Sites Artikel auf und plötzlich soll ich Geld zahlen. Das gab es schon früher, aber es wird immer häufiger. Dass Elektronik eher billiger als teurer wird, ist richtig, das ist aber kein Beweis dafür, dass es keine Abgaben auf diese Waren gibt. Es gibt sie sehr wohl. Sie wären ansonsten noch billiger. Zum Begriff "Trittbrettfahrer", an dem du dich besonders stößt: Wenn 100% aller Leser Adblocker eingeschalten haben, dann gibt es Notebookcheck als Gratisseite nicht mehr. Damit die Adblocker-Benutzer die Gratisinhalte lesen können, müssen andere die Werbung ertragen und auf die Werbung klicken. Der Adblock-Nutzer profitiert also von den anderen. Wie man das nennt, ist im Grunde egal. Es geht auch nicht um Schuldzuweisung. Es sollte aber verstanden werden, dass Werbevermarkter und Werbekunden nur die Problemlösung anbieten, dass die Werbung mit dem Content verschmilzt - ich wette, das willst du nicht. Wir wollen das auch nicht. Es wird aber häufiger bei anderen Medien.... | |
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| #21 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | aaa, 04:20 20.02 |
Also vorneweg: bin schon seit langem Notebookcheck-Leser und von der Qualität der Testberichte sehr angetan, bin allerdings auch Adblocker-Nutzer, wobei der hier selbstverständlich abgeschaltet ist.Ich frage mich nun natürlich schon, ob auch ich einer dieser "Trittbrettfahrer" bin, der dem Qualitätsjournalismus des Internets über kurz oder lang den unverdienten Todesstoß versetzen wird. Ich glaube allerdings nein!Ich finde es etwas schade, dass der Autor mit seiner sehr interessanten und differenzierten Darstellung vor allem zum Ende hin leider etwas einseitig und polemisch wird.Ich teile den Wunsch des "Ad-Blocker-Anbieters" nach weniger aufdringlicher, kundenfreundlicherer Werbung, die dann selektiv erlaubt wird, allerdings aus ganz praktischem Grund: zu viel und übertriebene Werbung kann in bestimmten (nicht seltenen!) Fällen nämlich durchaus ein großes Problem für den Internetnutzer sein. Der große Teil der Internetnutzer surft nunmal entweder mit genau den millionenfach verkauften Billig-Computern, die hier in den Tests in schöner Regelmäßigkeit verissen werden oder mit deutlich veralteter Hardware, in beiden Fällen häufig aus finanziellen Gründen. Mit solchen Geräten kann man auf überfrachteten Seiten jede wunderschöne Werbeanimation einzeln dabei beobachten, wie sie langsam erscheint. Insofern wäre es sehr wohl wünschenswert, mit reduzierter Gestaltung auch denen Werbung näher zu bringen, die im zu kleinen Arbeitsspeicher keinen Platz für haufenweise lahme, viel zu große Flash- und Java-Inhalte übrig haben.Diesen Nutzern solche Inhalte aufzuzwingen, wäre wie als würde man dem Rasenmäher-Twingo des Autors für jedes Lebensjahr einen schönen 100-Kilo-Betonklotz in den Kofferraum werfen. Da würde sich der Autor dann auch ärgern, dass er nicht mehr vom Fleck kommt und sich nach Möglichkeiten umschauen, diese Klötze loszuwerden, vor allem angesichts der Tatsache, dass er sie problemlos transportieren könnte, wenn sie nur nicht ganz so groß und schwer wären. Ihn dafür aber gleich pauschal und wenig schmeichelhaft als "Trittbrettfahrer" zu bezeichnen, das halte ich doch für sehr streng.Zu wenig wird meiner Meinung nach auch auf die "Trittbrettfahrer" der anderen Seite eingegangen, die in feinster Goldgräber-Manier ihre qualitätsfreie Internetseite einzig und allein zu dem Zweck betreiben, mit haufenweise Werbung möglichst schnell möglichst reich zu werden.Sie tragen auch einen Teil der Verantwortung dafür, dass Werbung bei so vielen regelrecht verhasst ist und deshalb bin ich der Meinung, dass der Internetnutzer mit Hilfe des Adblockers sehr wohl diesen Seiten ausdrücklich diese Art von Unterstützung entziehen und sie anderen Seiten wiederum ausdrücklich gewähren können sollte.Mir wird wohl niemand widersprechen, wenn ich feststelle, dass im Internet sehr viel Müll zu finden ist, der häufig auf den ersten Blick nicht als solcher zu erkennen ist. Und genau hier kann der Adblocker bei der Entsorgung helfen.Ich verstehe den Einwand des Autors, dass dieses System im Moment nicht funktioniert, weil Werbung von den allermeisten Adblock-Nutzern dann ausnahmslos vollständig und auf allen Seiten geblockt wird. Was ich aber nicht verstehe: auch für dieses Problem gibt es durchaus Lösungsansätze, warum heißt es am Ende immer ganz oder gar nicht, wobei beide Seiten keinerlei Verständnis füreinender aufbringen können?Ich kann natürlich nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber folgender Ansatz funktioniert zumindest bei mir sehr gut: Wie wäre es mit einem kleinen Hinweis, zentral platziert und immer sichtbar (hier vielleicht ganz oben irgendwo in der Nähe des Notebookcheck-Logos)? Und von dort wird auf eine Erklärung verlinkt, zusammen mit einer Anleitung für die populärsten Adblocker, wie man Werbung selektiv für eine bestimmte Seite erlauben kann. Das wird ja wohl aus juristischer Sicht keine Klickaufforderung sein. Diese Erklärung/Anleitung könnte man außerdem regelmäßig (monatlich?) zwischen den Testberichten platzieren. Bei mir bekommt jede Seite eine Chance, die mich freundlich auffordert (und damit meine ich freundlich erklärt und nicht durchsetzt mit pauschalen Anschuldigungen!) und wenn dann mit der Werbung so vorbildlich umgegangen wird wie bei Notebookcheck, dann bleibt der Adblocker auch deaktiviert. Ich bin mir sicher, dass man damit noch einige mehr erreichen könnte.Wäre das hier bei Notebookcheck so undenkbar? Adblocker werden inzwischen von Millionen benutzt, ihr müsst euch doch damit arrangieren, düstere Zukunftsszenarien vom Webseiten-Sterben in der Internet-Wüste werden da niemanden beeindrucken. Ihr wisst doch auch, dass immer mehr Leute im Internet ihr Glück versuchen und auf jede "gestorbene" Webseite wahrscheinlich mehrere neue (auch qualitativ hochwertige) gegründet werden.Dass wegen hoher Abgaben Elektronikgeräte unerschwinglich werden, das ist wohl ausgeschlossen. Bisher sind die steigenden Abgaben im Preiskrieg der Elektronikkonzerne verschwunden und die Preise bei den meisten Geräten weiter gesunken. Gut möglich, dass das irgendwann nicht mehr der Fall sein wird und die Preise auch wieder etwas steigen, aber garantiert nicht ins "Unerschwingliche". Es wird heute so wahnsinnig viel Geld für Elektronikschrott ausgegeben, dass man bereits mit einer geringen relativen Preissteigerung sehr viele sehr große Verlage am Leben halten könnte. Es wäre langsam an der Zeit sich mit bestimmten unaufhaltsamen Entwicklungen im Internet abzufinden (Adblocker gehören dazu) und zu versuchen, ein gewisses Verständnis dafür aufzubringen.Natürlich werden viele, die mal schlechte Erfahrungen in Verbindung mit Werbung gemacht haben (Viren, Abofallen etc) einen pauschalen Hass auf jegliche Werbung entwickeln. Und natürlich ist das euch gegenüber ungerecht, aber ist das wirklich so verwunderlich? Ist das nicht irgendwie auch nachvollziehbar?Akzeptiert einfach, dass Adblocker benutzt werden und geht auf die Nutzer zu, nicht nur in einem großen Artikel sondern dauerhaft und vor allem mit mehr Verständnis.Wie viele ihr damit am Ende wirklich überzeugen könnt, weiß natürlich niemand. Ich glaube aber nicht, dass ich der einzige bin, bei dem es funktioniert. Insofern würde ich sagen, den Versuch ist es wert, denn eins ist wohl klar: die Chancen stehen besser als bei der "Trittbrettfahrer"-Beschuldigung, das hat inzwischen so ziemlich jede Webseite durch und gebracht hat es genau nichts! Wenn ihr nicht pauschal mitverurteilt werden wollt für den Mist, den manch andere Seite mit Werbung anstellt, dann machts doch einfach bei den Adblockern besser und pickt euch die raus, die beim Trittbrettfahren auch mal Ausnahmen machen können ;)... | |
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| #20 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | SebastianR, 02:30 20.02 |
@WynionDas von dir gezeigte Beispiel sieht allerdings ziemlich krass aus. Ich selbst habe so einen großen Banner noch nicht gesehen.So allerdings kommt die Werbeintegration den oben genannten und offenbar recht gut von Lesern akzeptierten Beispielen aus dem Print-Bereich ziemlich nahe: Auch in Magazinen finden sich Doppelseiten, von denen eine von einer ganzen Anzeige belegt wird - sogar doppel- oder mehrseitige Anzeigen sind an der Tagesordnung. Diese Anzeigen sind natürlich (noch) nicht animiert, "blinken" also nicht, um die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu erhaschen. Hier zeigt sich neben der Messbarkeit ein weiterer technischer Vorteil des Internets. Da auch eine thematische Nähe zu den Inhalten der Seite gegeben ist (über die konkrete Kampagne kann man natürlich streiten), gehe ich davon aus, dass der Kunde dafür einen ordentlichen Preis bezahlt hat, was gut für den Seitenbetreiber ist. Sollten Internet-Nutzer solche Anzeigen also hinnehmen und vielleicht sogar beachten?Das oft von Adblocker-Usern angeführte Argument, dass die eigentlichen Inhalte der Seite nicht lesbar seien - wie beispielsweise beim Einsatz von Layer-Ads, die Teile der Seite komplett überlagern - ist bei diesem Beispiel ungültig - die Werbung ist sogar deutlich von den redaktionellen Inhalten getrennt und zu unterscheiden, der Leser wird nicht behindert oder sogar verwirrt und zu Fehlklicks verleitet.Grund für solche plakativen Formate im Internet ist der allgemeine Preisverfall und die hohen Anforderungen der werbenden Unternehmen. Als Seitenbetreiber hat man die Wahl: Entweder bietet man neue Formate an, oder aber man verzichtet darauf, lebt dann aber mit niedrigeren Umsätzen.Ich möchte hier nur zum Nachdenken über "akzeptable" Formen der Online-Werbung anregen, dies soll aber keine Entschuldigung für übertriebenen Einsatz von Werbetechnologien sein. Kein Betreiber einer Webseite MUSS Banner mit automatisch anlaufender Musik, Layer, In-Text-Werbung usw. benutzen, um überleben zu können. Seriöse Anbieter (Werbekunden und Online-Verlage/Seitenbetreiber) verzichten ohnehin häufig auf solche Restplatzwerbung. Diese bringt meistens vergleichsweise wenig ein, ist dafür aber besonders oft nervig und thematisch nicht passend. Wer will schon seine hochwertigen und aufwendig produzierten Inhalte in so einem "billigen" Rahmen präsentieren?... | |
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| #19 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | AdBlock Nutzer, 01:17 20.02 |
Der Hinweis mit dem rechten Rand war witzig. Normalerweise les ich dort schnell die (Haupt-)Daten eines getesteten Notebooks und entscheide, obe es lohn den Rest zu lesen. Im Artikel haben mich erstmal die Bilder im Rand optisch angezogen, deren Bildunterschriften eher klischeehaft und redundant waren (Ne Wüste, die werbefreies Internet repräsentieren soll, eine Maus mit nem Wortwitz etc.). Das wars dann mit der Aufmerksamkeit für den rechten Rand :DAber dennoch: Notebookcheck kommt versuchsweise auf die "erlauben" Liste bei meinem AdBlock (und gesellt sich damit zu 5 weiteren Seiten). Werde es die nächsten Tage mal testen. Wenns wirklich im Rahmen bleibt, bin ich gern bereit, die Artikel mit Werbung zu lesen. Will damit nur andeuten, dass es zum Teil auch in eurer Hand liegt, liebes Notebookcheck-Team. Übertreibt es nicht und wir bleiben Freunde, trotz Werbung :) Und Danke für die umfangreichen Tests.... | |
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| #18 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 21:30 19.02 |
@Wynion: In deinem Screenshot sehe ich überdimensional 5 spärlich bekleidete Mädels. Den Leuten von Computerbase gefällt diese Werbung offenbar und du Spaßbremse willst ihnen das vermiesen ;D... | |
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| #17 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | monk, 19:24 19.02 |
Danke für die vielen ausführlichen Testberichte! Und für das Argumentum in Sachen Werbung. Auf einigen Seiten kann ja der adblocker ausgeschaltet bleiben, aber viele muten einem zu viel zu! Die Werbung einigen Seiten z.B. notebookcheck oder heise ist unaufdringlich und im Lichte des Artikels eigentlich normal, wenn es sich nicht um bezahlten content handelt. Leider haben Betreiber vieler Seiten aber komplett entgegengesetzte Vorstellungen, was das Thema angeht. In solchen Fällen sind adblocker dann Selbstverteidigungsmittel, wenn man die Seiten zB das erste (und wahrscheinlich das letzte) Mal betritt. Der Nutzer soll weiterhin selber entscheiden können, ob er Werbung sehen will oder nicht.Die Redaktion sollte diesen Artikel besser auch in den FAQs oder anderswo an einer leicht erreichbaren Stelle anbringen, damit er auch für neue Nutzer zugänglich ist.Viel Erfolg weiterhin, NBC!... | |
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| #16 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Wynion, 19:14 19.02 |
Die Werbung hier ist wirklich sehr zurückhaltend und problemlos zu tollerieren. Wenn ich mir aber andere "professionelle" Seiten anschaue, welche durchaus nicht unbedingt in die Gamestar, GMX und Yahoo Ecke einzuordnen sind, aber dennoch der Werbung gleichviel Fläche zubilligen, wie den Inhalten, dann sehe ich meine Schmerzgrenze definitiv als überschritten an :o(Visualisierung: http://www.abload.de/img/cb_werbung3isjx.png)... | |
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| #15 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Klaus Hinum, 18:51 19.02 |
Wir nutzen Google DFP als Adserver, aber schalten auch Werbung selektiv über Adsense / Adxchange. Ganz ausschließen das jemals Malware darüber vertrieben wird, können wir natürlich nicht, aber die Gefahr lauert auf jeder Webseite und nicht nur über den Adserver. Genauso können unbekannte Sicherheitslücken im Forum / CMS / Server ausgenutzt werden um Malware zu verbreiten. Ich kann nur auf unseren "Track Record" verweisen, das wir in 8 Jahren noch nie Malware verbreitet haben (zumindest wissen wir nichts davon).Gegen Sound und penetrante Werbung haben wir auch eine Aversion, insofern ist die Wahrscheinlichkeit soetwas hier zu finden sehr gering (und ich glaube ein Soundwerbung hatten wir auch noch nicht - zumindest kann ich mich an keine erinnern).... | |
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| #14 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Silas89, 18:12 19.02 |
@Too long, didn't read!Wegen dem Sound empfehle ich Flash zu blockieren. Natürlich ist auch ohne Flash unerwünschter Sound möglich. Ich hab's aber noch nie erlebt.Weiter würe ich persönlich ausschliessen, dass Notebookcheck so dumm ist und Risiken bei der eingeblendeten Werbung eingeht. Wenn du fleissig Updates installierst und dich mit Antivirus schützt, dann hast du sowieso kaum etwas zu befürchten.... | |
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| #13 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 16:52 19.02 |
Ein Nachtrag zu HerrmAndreas:Bei uns gibt es seit mehreren Jahren keine bezahlten Popups mehr. Mir fällt generell auf, dass oftmals andere Websites als Ausrede benutzt werden den universellen Einsatz von Werbeblockern zu rechtfertigen. Und irgendwann wird es dann (von denselben Leuten?) den Katzenjammer geben, dass es fast keine nützlichen Gratis-Websites mehr gibt und dass Elektronikgeräte unerschwinglich sind, weil so hohe Medienabgaben auf den Preis lasten ......dann wären wir wieder zurück im 20. Jahrhundert, wo jeder seine Papierzeitungen in der Hand hat und für die traditionellen Verlage ist die Welt wieder in Ordnung.... | |
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| #12 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Stefan Hinum, 16:34 19.02 |
@ Too long, didn't read!Es gibt in der rechten Spalte "kurz und bündig" die Kurzfassung des Artikels. Wenn ein paar hundert Wörter auch zuviel sind, hier die Ultrakurzfassung: Gute Tests viel Arbeit, teuer; Test gratis, daher Werbung nötig; welche Werbung viel Geld bringt und wenig stört, wissen wir und niemand sonst; Generell im Internet: ohne Werbung drohen Bezahlschranken oder höhere versteckte Abgaben auf Elektronikgeräte, weil Medienlobby Gesetzgeber bezirzt... | |
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| #11 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Hræsvelgr, 16:32 19.02 |
für die faulen gibt es den rechten rand.. ;)aber wer selbst für die kurzfassungen zu faul ist....soundwerbung hab ich hier noch nie vernommen.... | |
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| #10 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | AdBlock Nutzer, 14:47 19.02 |
Too long, didn't read! Aber wenn ihr wollt, dass ich meinen Werbeblocker abschalte, müsst ihr mir zwei Dinge versprechen:1) NIEMALS Werbung, die Sound enthält. Dagegen bin ich allergisch.2) Keine Werbung, die übermäßig blinkt.Und was ist mit den Werbeservern, die gekapert werden und Malware verbreiten? Macht ihr eure eigene Werbung oder nutzt ihr einen Dienst dafür, auf den ihr keinen inhaltlichen Einfluss habt? Falls die Fragen im Text schon beantwortet wurden, sorry, siehe mein erster Satz.... | |
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| #9 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | qwerqwer, 14:42 19.02 |
Sehr guter und informativer Beitrag. Danke.Ich habe meine vor Jahren erstellte Filterliste gelöscht. Versprechen das das so bleibt kann ich aber nicht. Das kommt auf den Werbewahnsinn des gesamten Internets an. ... | |
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| #8 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | Mario84, 11:40 19.02 |
Ich habe den Werbeblocker ab sofort bei euch deaktiviert. Toller Artikel! Super Seite!... | |
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| #7 Re: In eigener Sache | Stefan Hinum, 10:28 19.02 |
Mittels der Werbeblocker können Leser und Blocker-Firmen entscheiden, welche Werbung Medienseiten haben dürfen. Es gibt aber Werbungen, die kaum Geld bringen und andere die viel einbringen. Lesern und Blocker-Unternehmen ist es aber egal, wieviel die Websites einbringen, zumindest der Leser weiss es ja auch nicht.... | |
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| #6 Re: Der schöne Traum, Gratis-Internet ohne Werbun | HerrmAndreas, 09:10 19.02 |
Eins sehr langer, wenn auch guter und informativer Beitrag. Ich muss gestehen, mir ist die negative Auswirkung der Werbeblocker auf Seitenbetreiber bewußt. In regelmäßigen Abständen kontrolliere ich meine regelmäßig genutzten Webseiten ohne aktiven Werbeblocker. Doch was mich da auf vielen Seiten erwartet läßt mich den Werbeblocker schnell wieder einschalten. Da sind vollständige Artikel mit knallbunter Werbung ganzseitig eingefasst. Flash- und Javabasierte Popupwerbung die teilweise sogar das Flashplugin zum Absturz bringt. Versteht mich nicht falsch, ich habe kein Problem mit Werbung und wenn mich das beworbene Produkt interessiert klicke ich auch häufiger mal auf das Werbebanner um mich weiter zu informieren. Aber Werbung funktioniert online einfach nicht wie im Printmedium. Ganzseitige Werbeeinblendungen sind bei Printmedien ok. Man registriert sie und schaut sie sich bei interesse genauer an, wenn nicht blättert man weiter. Aber ganzseitige Popups, besonders unterwegs konsumiert, verhindern teilweise sogar die komplette Nutzung der Seite da sie auf einem Mobildisplay teilweise nicht schließbar sind, egal wie oft man drauf klickt... Im Gegensatz dazu sind Banner eine wohltat da man die Seite trotz Werbung nutzen kann.Mein Schutz neben einem Werbeblocker ist daher auch mein "Recherchebrowser" in welchem ich Flash sowie Java deaktiviert habe. Da kommt dann der nächste Schutz, manche Seiten lassen einen daraufhin nicht an die wünschenswerten Inhalte da die wertvolle Flashwerbung nicht dargestellt werden kann. Man muss also Flash aktivieren um eine Nachricht zu lesen. Diese Seiten haben mich als Konsumenten verloren. Für Leserfreundliche Banner oder in den Textverlauf eingegliederte Bildwerbung habe ich ausnahmen im Werbeblocker. Der Rest wird auf ewig ignoriert. Soviel von mir, einem Leser der Werbung als notwendig akzeptiert, sich aber nicht auf jede Darstellung der Werbung einlässt.Noch ein kurzes PS. Besonder schön ist es wenn Artikel durch Werbung so unübersichtlich werden, dann die gesuchte Information im Seitenquelltext fast lesbarer wird als durch die Browserinterpretation...... | |
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| #5 Re: In eigener Sache | Stefan Hinum, 19:42 18.02 |
Rechtliche Schritte gegen Adblocker sind leider nicht möglich, wobei ich erst gar nicht anfangen will das juristisch aufzuarbeiten, weil sonst die meisten Leser in Tiefschlaf verfallen. ::)Die meisten Benützer von Werbeblockern denken gar nicht erst darüber nach ihn selektiv zu deaktivieren und viele merken nicht mal, dass sie einen verwenden, weil er beim Kauf des Rechners oder beim Virenscanner voreingestellt ist.Wenn wir die Benützer von Werbeblockern sperren, gibt es leider gar keine Gewinner. Es hilft uns zumindest nicht mehr Geld zu verdienen. Das funktioniert erst, wenn eine breite Masse von Websites so handelt. Derzeit geht der allgemeine Trend aber eher in Richtung Paywalls, weil die Verlage hoffen, so auch die Adblocker-User zur Kasse bitten zu können.... | |
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| #4 Re: In eigener Sache | 1234fan, 18:59 18.02 |
Schöner Beitrag. Ich habe den Ad-Blocker auf eurer Seite jetzt deaktiviert. ... | |
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| #3 Re: In eigener Sache | Silas89, 18:47 18.02 |
Ich habe bei AdBlock darauf gewartet, dass man mit einer Blacklist arbeiten kann. Gerade eben habe ich festgestellt, dass das geht. Ich habe nun AdBlock. Ich schalte ihn aber bei jeder Website manuell ein, bei der ich ihn will. Auf Notebookcheck wird der garantiert nicht eingeschaltet, wenn ich schon für derart gute Testberichte nichts bezahle, dann blende ich die Werbung sicher nicht aus.Ich persönlich ginge als Notebookcheck noch weiter. User mit AdBlock sperren. Wenn AdBlock dies verhindert bzw. die Prüfung erschwert rechtliche Schritte prüfen.Ein Musikstück über Filehoster herunterladen ist illegal. AdBlock nicht. Es gibt Dinge, die verstehe ich nicht.... | |
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| #2 Re: In eigener Sache | Stefan Hinum, 12:42 18.02 |
@"Restwerbungsfunktion": Wer sagt, dass das dann ausreicht? Ist es sinnvoll, wenn Medien von der Gnade von Adblocker-Anbietern abhängen? Werden die verantwortungsvoll mit dieser Macht umgehen?Ein Unterschied zwischen Gamestar und Notebookcheck mag sein, dass Gamestar Überschüsse generieren und diese höchstwahrscheinlich an den IDG Mutterkonzern abliefern muss - ich kenne deren Struktur und finanzielle Situation nicht wirklich.Dass du gerade keine Werbung gesehen hast, liegt daran, dass wir nur Werbung schalten, wenn sie gut bezahlt wird. Sonst quälen wir unsere Leser erst gar nicht. Das unterscheidet uns erstaunlicherweise von sehr vielen Medien, die Werbebereiche definieren und die dann auf Biegen und Brechen vollfüllen, auch wenn gerade fast nichts bezahlt wird.... | |
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| #1 Re: In eigener Sache | möglicher XMG-Käufer, 11:19 17.02 |
Bei eúch wirkt das ja wenigstens noch ehrlich, denn tatsächlich schaltet ihr kaum aggressive Werbung! (während ich diesen Post schreibe sehe ich sogar gar keine!)Wenn ich dann aber Gamestar-Redakteure sehe, die einen deaktivierten ADP fordern, obwohl ohne diesen die Seite nichtmals effektiv nutzbar ist, dann wirkt das schon SEHR pervers!Immerin hat ja ADP diese "Restwerbungsfunktion", sodass Gamestar trotzdem nicht draufgeht ;)... | |
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