Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz
von J. Simon Leitner / H-P Hagmüller, 19.07.2010
(Never)ending story?
Nicht immer besteht die Möglichkeit, ein Notebook über einen längeren Zeitraum hin zu begleiten. Im Falle des Thinkpad W510 war dies dennoch der Fall, weshalb wir auch Sie an den Erfahrungen eines anfangs noch motivierten Einsteigers in die High-End Liga teilhaben lassen wollen.

Jahrelang definierten die Thinkpads, wohl noch unter der Schirmherrschaft von IBM, die obere Businessklasse bei Notebooks. Schließlich übernahm der chinesische Hersteller Lenovo das Ruder, die Geschichte ist bekannt. Seitdem scheiden sich die Geister, ob die Qualität aufrecht erhalten werden konnte, oder ob man doch dort und da schon den Sparstift erkennen kann, auch bei den bekannten Thinkpads, positioniert als Top-Brand in der Notebook Palette von Lenovo.
Im Folgenden die Geschichte eines Thinkpad-Neulings, der sich berufsbedingt ein entsprechend leistungsstarkes Notebook zulegen musste, und in den ersten Monaten mit seinem Schatz eine ganze Menge an Erfahrungen machte.
How everything started
Gesucht wurde Anfang dieses Jahres eine entsprechend leistungsstarke Workstation im 15-Zoll Bereich, stand doch spezielle Software zur Videoanalyse von Bewegungsabläufen samt komplexer Berechnung von geometrischen Relationen auf dem zukünftigen Programm der anzuschaffenden Hardware. Nachdem die Zeit schon etwas knapp war und die möglichen Alternativen von Dell und HP auf sich warten ließen, kam schließlich Lenovo mit seinem neuen Thinkpad W510 zum Zug.
Bei der Ausstattung, frei nach dem Motto „Klotzen, nicht kleckern“, kam eine potente Intel Core i7 820QM Quad-Core CPU gepaart mit einer Nvidia Quadro FX880M Grafikkarte zum Einsatz. Bestellt wurde noch in den ersten Wochen als das Notebook bei diversen Händlern gelistet war.
Get connected
In den ersten Tagen war die Freude an dem 2000-Euro-Boliden natürlich noch groß. Es war für das W510 allerdings auch ein Leichtes, seinen Vorgänger, ein Dell Inspiron 6400, zu übertrumpfen. Nach und nach schien es allerdings, als würden Teilkomponenten seitens Soft- und Hardware nicht mehr funktionieren.
Der Hauptverantwortliche für die Mätzchen konnte schließlich lokalisiert werden: Access Connection, ein eigentlich intelligentes und hilfreiches Tool aus dem Lenovo ThinkVantage Software Paket. Aus heiterem Himmel begann der automatische Standortwechsel hin und wieder nicht mehr zu funktionieren bis letztlich der jeweilige Standort überhaupt nicht mehr erkannt werden konnte. Damit aber nicht genug. Im Firmennetzwerk glänzte das Notebook durch seine Unfähigkeit eine brauchbare Verbindung mit dem Internet herzustellen. Weder LAN noch WLAN wollten ihrer Arbeit nachgehen. Dies war der Punkt, an dem sich schließlich auch nette Kollegen mit leicht zynischen Bemerkungen über mein ach so tolles Arbeitsgerät einbrachten. Ihre alten Windows XP Kübel funktionierten allesamt einwandfrei. Sollte schließlich Windows 7 für den Schlamassel verantwortlich sein? – In der Tat, der Versuch bestätigte den Verdacht. Schlecht, aber bei einem 2k-Euro Notebook setze ich meiner Meinung nach gerechtfertigt voraus, dass das Gerät auch bei üblichen Windows Netzwerken älterer Generationen funktioniert, Windows 7 (64-bit) hin oder her.
For safety
Wie schon erwähnt, die neue (teure) Software wollte verwendet werden, was glücklicherweise auch ohne eine Internetverbindung im Firmennetzwerk klappen sollte. Rasch sammelten sich nicht zu vernachlässigende Datenmengen an, die es, gemeinsam mit diverser installierter Software, natürlich auch zu sichern galt.
Wer, wenn nicht die (zumindest seitens des Herstellers) viel gelobten Lenovo Recovery Tools sollten dies rasch und einfach schaffen? Fehlanzeige. Der erste Aufruf zum Erstellen einer Recovery-Disk wurde mit einem Hinweis von der Sorte „Prozess kann nicht ausgeführt werden bla bla bla…“ quittiert.
Nach einem späteren Zurücksetzen des Systems auf Werkszustand klappte die Sicherung mit Lenovo Recovery dennoch, mit einem klitzekleinen Haken – lediglich auf der integrierten Systemdisk, nicht etwa auf einem externen Datenträger! Das ist, als würde man im Maschinenraum der Titanic die Schwimmweste anziehen, um dem drohenden Untergang zu entgehen. Warum, wieso und überhaupt, was zum Teu…?
Letzten Endes musste die Windows Funktion zum Erstellen eines Datenträger Backups herhalten, was glücklicherweise auch klappte. Irgendwie peinlich, oder?
For safety II oder 0900 6969 – Ruf mich an!
Es scheint als würden sie mittlerweile in Fernost schon auf allen Märkten zwischen Hundesteak und Sojasauce um ein paar Cent verscherbelt werden – Fingerprint Reader. Bei einem Businessgerät der Klasse eines W510 ist dieser ohne Frage obligat. Er ermöglicht nicht nur eine sichere Anmeldung beim Start des Computers, er kann auch die Eingabe von zahlreichen Pass- und Kennwörtern in unzähligen Web-Formularen übernehmen, zumindest sollte er das.
Dass der Internet Explorer bei den professionellen Anwendern nicht mehr unbedingt zur ersten Wahl gehört, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, auch bis zu den Lenovo Entwicklern. Der im Falle des W510 präferierte Firefox wies allerdings in den Add-ons darauf hin, dass die Lenovo Software nicht unterstützt wird. Ev. Ein Fall für den Lenovo Support? Nach all dem bisher Beobachtetem war dies ohnehin bereits überfällig, möglicherweise könnte man ja in einer ganzen Reihe an Fragen weiterhelfen. Schließlich hat man den stolzen Kaufpreis ja auch aufgrund des (vermeintlichen) Wissens über einen entsprechenden Service und Support investiert.
Die Suche nach direkter Hilfe bei Lenovo gestaltete sich etwas schwierig. In den ThinkVantage Tools war in dieser Richtung nichts herauszufinden, erst auf der Homepage von Lenovo konnte eine entsprechende Mail ausgehoben werden (fragen_at@lenovo.com). Knappe Antwort:
Bitte wenden Sie sich an den Software Support (30 day up and running support) welchen Sie unter 01-24592-5901 in der Zeit von Mo-Fr 9-15:30 Uhr erreichen können.
Um Ihnen einen schnellstmöglichen Support leisten zu können, halten Sie bitte die folgenden Angaben bereit.
- Typennummer
- Modellnummer
- Seriennummer
Die Angaben finden Sie auf dem Typenschild, welches sich auf der Unter-/Rückseite Ihres Systems befindet.
Nun ja, eine rasche unkomplizierte Antwort wäre ja auch zu viel verlangt gewesen. Spannend sind allerdings die „Öffnungszeiten“ der Hotline, die mich an so manche Bank- oder Postöffnungszeiten erinnern.
Ich wählte die Nummer am Dienstag 25.05.2010, wobei ich durch ein Telefon-Leitsystem anscheinend mit der richtigen Stelle verbunden wurde. Doch bevor überhaupt noch Kontakt mit einem realen menschlichem Wesen möglich war, wies mich die freundliche Tonbandstimme darauf hin, dass ich eine Kreditkarte bereithalten solle, wenn die Frist für kostenlosen Support von 30 Tagen ab Kauf bereits abgelaufen sein sollte. Sprachlos legte ich auf…
Das kann es doch nicht sein, bin ich im falschen Film? Abermals klemmte ich mich vor meinen Rechner (zuhause wohlgemerkt, in der Firma hatte ich ja immer noch keinen Internetzugang), und durchforstete die, sagen wir die nicht unbedingt zu den übersichtlichsten Webseiten ihrer Art zählende, Lenovo-Homepage.
Überraschung: 0800… - das klingt doch gleich besser und vor allem kostenlos! Die Ernüchterung folgte sogleich. Dennoch positiv: Ich bekam in der Tat einen sprechenden Techniker an den Hörer. Seine Infos waren allerdings wenig erfreulich: Der Passwort Manager funktioniert ausschließlich mit dem Internet Explorer von Microsoft, nicht aber mit Firefox, Chrome oder anderen Browsern. Die Kooperation von Lenovo und Microsoft bei der Implementierung der Lenovo Software in Windows 7 hinterlässt hier offenbar seine Spuren… Danke Lenovo, danke Microsoft.
What else?
Nun, ein paar Sachen wären da noch zu erwähnen. So konnte etwa beobachtet werden, dass eine für die oben beschriebene Software benötigte Webcam, eine Logitech 9000 Pro, nicht mit den beiden USB 3.0 Ports funktionierte, von Abwärtskompatibilität offenbar keine Spur.
Nicht zu den leichtesten Übungen zählte auch das Einrichten von mobilem Breitband Internet auf dem integrierten Modem. Lenovo Access Connections übertraf sich wieder einmal selbst:
„Die Aktivierung für diesen Service-Provider wird derzeit nicht unterstützt. Wenden Sie sich an Ihren Service-Provider, um weitere Informationen zu erhalten.“
Aktivierung? Die Karte lief bisher einwandfrei in einem UMTS-Stick. Abermals griff ich zu Windows. SIM-Code eingegeben, verbunden, fertig. So einfach kann es gehen. Peinlich die Zweite, würde ich meinen.
Fazit
Mir ist durchaus klar, dass einige der nunmehr beschriebenen Punkte nicht eindeutig auf das Gerät an sich zurückzuführen sind, allerdings bin ich vor allem von den Lenovo ThinkVantage Tools enttäuscht. Eigentlich sollten sie das Leben mit dem Thinkpad einfacher, sicherer und effizienter machen, was ich zumindest in meinem Fall entschieden verneinen muss.
Updates, mein Lieber! - Werden sie sich möglicherweise denken. Nun, ich lechze von Woche zu Woche nach dem Erscheinen neuer Tool- und Treiberupdates bei Lenovo. Diese kommen zwar schön brav in regelmäßigen Abständen, eine wirkliche Verbesserung meiner Situation hat sich dadurch allerdings noch nicht eingestellt.
Muss ich mich nun mit meinem „Early Adopter“ Schicksal abfinden? Gute Frage, es bleibt zumindest die Hoffnung, dass all die beobachteten Bugs irgendwann durch Updates behoben werden. Allerdings, einen frühen Kauf eines soeben erschienenen Notebooks werde ich mir in Zukunft gut überlegen, auch wenn man bei einem vergleichbaren Gerät eigentlich davon ausgehen können sollte, dass erst ein entsprechend ausgetestetes Modell auch den Weg in den Verkauf findet.
20 Kommentare
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| #20 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 07:57 24.11 |
Er schreibt ja, dass er hackintosh verwendet... | |
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| #19 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Tobbe, 03:15 24.11 |
Em, ich hätte mal ne frage an techlovinchecker, und zwar wollte ich mir auch en lenovo thinkpad kaufen, benötige aber für die arbeit unbedingt apple programme, allerdings brauche ich dazu osx. meine frage daher, wie hast du osx auf dein lenovo zum laufen gebracht??? hast du für die Fx880, souncard etz treiber gefunden oder via virtual box installiert ??? habe schon verschiedene anleitungen im internet bei meinem alten windows notebook versucht, hat aber nie richtig funktioniert. Währe nett wenn du mir antwort schreibst! danke im vorraus :)... | |
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| #18 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | techlovinchecker, 22:33 12.11 |
Also ich besitze das ThinkPad W510 NTK4NGE 4319-4NG!Ich habe windows7 x64 und Hackintosh osx Snowleopard darauf laufen!Es ist einfach ein Traum! Zwar sehr, wirklich sehr hässlich und glotzig aber eine Mörder Maschiene!!Auf win7 zocke ich Call of Duty MW2 und BO problemfrei!!Unter Hackintos läuft Photoshop cs5 wie auf dem fettesten Mac-station die man sich vorstellen kann!Außerdem habe ich 16GB Ram, welches sich genial bei final cut und Photoshop erwiest.CAD unter Windows ist einfach nur schnell, sauber und problemfrei.Übrigens, die ThinkPad Software ist nur für Weicheier!Ich habe gleich bei Lieferung die Original Platte in die Tonne gekloppt und meinem w510 eine hybrid platte versehen.Also, wer eine eierlegende-Wollmilchsau sucht, der möge bitte zu mac, sony oder toshiba gehen!!!Nun läuft noch seit kurzem Linux mit auf dem System!!Wer Ahnung von der Materie hat wird sowieso nie ein original Setup benutzen und mich somit verstehen....Ich habe vorher den macbook pro in fettester Ausführung gehabt, eine herbe Enttäuschung im Vergleich zum w510.Ich habe mir beide parallel gekauft um meine Erfahrungen damit zu sammeln. Photoshop und finalcut lieft bei mir (Hackintosh, w510) besser als auf dem macbook pro, daher hab ich das macbook nach nicht einmal 5Tagen zurückgeschickt!!!... | |
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| #17 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | cyplex, 19:06 24.07 |
Danke für diesen kurzen Bericht, sicher ist dieser für Lenovo ein Aufhänger zur nächsten Generation bzw. um entsprechende Fehler scho jetzt zu beheben, oder so sollte es sein.Mir persönlich is es aber eher egal wenn die mitgelieferte Software nicht ihren Dienst verrichtet, schließlich ist sie eh ans Notebook gebunden und fehlt damit beim nächsten, bzw. ich muss jedes mal anderen Schrott bedienen. Da besorgt man sich lieber Standardsoftware oder nutzt Windowsfunktionen.Solange das Stück Hardware zu 100% Prozent den erwarteten Dienst tut ist für mich noch alles in Ordnung.... | |
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| #16 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Klaus Hinum, 15:31 22.07 |
Den normalen Testbericht des W510 gab es bereits früher - hier zu findenhttp://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-Thinkpad-W510-4319-29G-Notebook.26364.0.html... | |
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| #15 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 14:59 21.07 |
bei mir wurde ja xp pro mitgeliefert und bisher bin ich mit den ganzen lenovo-programmen recht zufrieden. das autoupdate des productivity centers lief perfekt und alles ist schön geordnet.natürlich hab ich noch nicht alles probiert, aber der erste eindruck ist gut ... vor allem der energiemanager scheint sehr feinfühlig konfigurierbar zu sein.was ich komisch finde: hab das nb jetzt schon 3 stunden am netz und die akkuanzeige zeigt 98% - 1:20 bis volle ladekapazität erreicht ist ?... | |
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| #14 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | DavianThule, 14:22 21.07 |
Abgesehen davon, dass die Softwareprobleme auch durchaus von anderen Installationen stammen könnten habe ich mir mehr von diesem Bericht erwartet. War wirklich alles so schlecht oder wurden die positiven Eigenschaften einfach dezent ausgelassen? Der Lenovo Energiesparmanger und das ThinkVantage Systemupdate sind wohl Paradebeispiele für gute Softwarequalität und Support. Wieviele Hersteller versorgen ihre Geräte denn mit Updates und das jahrelang? Wie schauts mit der Verarbeitung des Gerätes aus? Der Tastatur? Die Lenovo Software mag nicht immer perfekt sein und nicht immer mit jeder Art von Drittsoftware zusammen arbeiten, dass allerdings hier nur ausgeteilt wird sehe ich nicht ein. Vorallem da ich den Großteil der Probleme nicht nachvollziehen kann ... die Access Connections funktionieren bisher perfekt, nach 2 Wochen Betrieb (und der Installation von Unmengen anderer Software) haben Recovery Disks + Backup auf meine externe USB HDD im 1. Anlauf funktioniert.Ich hätte mir viel mehr erwartet als eine Anhäufung von subjektiven Problemen - liest sich wie ein Bashing eines verärgerten Amazon Kunden der sein 1. Notebook gekauft hat. So etwas bin ich von den Reviews hier normal nicht gewöhnt...... | |
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| #13 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 12:03 21.07 |
mein erster beitrag vom x301 aus ... genau solch einen laptop hatte ich mir gewünscht (außer dass der kartenleser fehlt)ist jede menge zeug schon vorinstalliert ... jetzt geht es erst mal an die software und schauen, wo man was verbessern oder aussortieren kann ;)... | |
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| #12 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | kritiker, 17:01 20.07 |
ich bin ehrlich gesagt etwas erschrocken über so manche kommentare hier...[i]"Wenn man nicht versteht, was man mit einem Gerät macht, braucht man nach meiner Einschätzung auch kein 2000 Euro Gerät! Man wird so die volle Funktionalität eh nicht nutzen, weil man ja nicht versteht..."[/i]- steht da nicht ganz klar im artikel warum und wiso eine workstation angeschafft wurde?![i]"Finde ich schon witzig ein anscheinend ansonsten gutes Gerät schlecht zu machen weil die kostenlose Bonussoftware nicht funzt"[/i]- gerät schlecht machen? welchen artikel hast du den gelesen? und kostenlose bonussoftware? wir sprechen hier von den thinkvantage tools, die sind unumgänglicher bestandteil der thinkpads, die wie bereits richtig erwähnt in das os eingreifen. guck mal auf die lenovo hp, thinkvantage wird da mit seinen zahlreichen funktionen als wichtiger bestandteil des gerätes und als wichtiges kaufargumnent gepriesen, wir sprechen hier nicht von sinnloser bloatware.[i]"Also ehrlich - ich zweifle hier am Tester selber - gewisse Grundkenntnisse sollten halt schon vorhanden sein. Computer sind immer noch komplexe Maschinen, dass hier v.a. Laien wie der Tester ab und zu scheitern hat wohl rein gar nichts mit einem Hersteller zu tun. "[/i]- ich sehe das wie ein anderer poster, so eine maschine muss laufen ohne mätzchen. und bei den beschriebenen bugs helfen dir vermutlich grundkenntnisse auch nicht weiter ;-) wer glaubt user von teuren business maschinen sind allesamt edv profis, der irrt. gewaltig sogar. davon aber mal abgesehen, ich selbst benutze seit jahren thinkpads. die tools waren dabei immer mit ein argument für die geräte. ich kann mich der meinung anschließen, dass diese in letzter zeit eher unnütz aufgeblasen worden sind, anstatt sich auf eine einfache und problemorientierte bedienung zu konzentrieren. schade. von den beschriebenen fehlern bin ich aber glücklicherweise bislang verschont geblieben.... | |
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| #11 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | aaa bbb, 13:37 20.07 |
Wenn ich diesen Artikel lese habe ich pausenlos deja vu's. Auch ich habe ein ThinkPad (allerdings seit 1 1/2 Jahren) und habe ähnliche Erfahrungen mit Tools und Support gemacht. Nachdem ich in früherer Zeit mal ein überzeugter ThinkPad-Nutzer war, hat sich das Bild seit Lenovo doch deutlich gewandelt.Vielleicht ändern solche Artikel, wenn sie an prominenter Stelle plaziert werden, eines Tages doch etwas. Deshalb - Danke!... | |
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| #10 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Dilbert, 13:17 20.07 |
Dem Author kann ich nur beipflichten. Ich habe mit den ThinkVantage Tools früher sehr gute Erfahrungen gemacht. Im Laufe der letzten 2 Jahre wurde die Software immer bunter (Optische Gimmicks), fetter und unzuverlässiger. Unter WIn7 sollte man Access (Dis)Connection und Resue/Recovery umgehend entfernen. Die Software ist nur noch unzuverlässiger Schrott. Das ThinkPad W510 selbst ist aber ein feines Gerät. Lenovo sollte sich auf dei Kernkompetenz "Notebooks bauen" konzentrieren und nicht in fachfremdem "Software" Gebieten dilettantisch rumpfuschen.... | |
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| #9 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 11:56 20.07 |
ich hoffe einfach mal, dass das ironie war und sage dazu weiter nichts ;)behaupte trotzdem felsenfest, dass sehr viele business-kunden keine ahnung haben und einfach reibungslos mit ihrem gerät arbeiten wollen/müssen (und somit auf gute software angewiesen sind)... | |
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| #8 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | ThinkPad-Fan, 11:16 20.07 |
zum vorherigen Kommentar.Wenn man nicht versteht, was man mit einem Gerät macht, braucht man nach meiner Einschätzung auch kein 2000 Euro Gerät! Man wird so die volle Funktionalität eh nicht nutzen, weil man ja nicht versteht...Ich würde Dir ein Media Markt Gerät unter 1000 Euro empfehlen. :pGruss!... | |
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| #7 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 10:17 20.07 |
das problem wurde doch im artikel klar auf die software eingegrenztund ich denke auch, dass wenn ein notebook mit der software ausgeliefert wird, sollte sie laufen ... nicht jeder hat genug ahnung um den fehler so genau auszumachen und auf eine software zurückzuführen, diese zu deinstallieren und durch freeware oder windowsfunktionen zu ersetzenim preisbereich von über 1000€ erwartet man ja eigentlich ein funktionierendes gerät um das man sich nicht mehr viel kümmern muss - dem sollte auch die software nicht nachstehen (meine meinung)... | |
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| #6 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Christoph S, 09:49 20.07 |
Da kann man nur sagen "selber schuld". Wann hat Software auf einer Microsoft Plattform die jünger als 1 Jahr war jemals einwandfrei funktioniert? Besonders die umschriebene Lenovosoftware hat Microsoft in ähnlicher Weise allesamt in Windows 7 implementiert. Wundert mich nicht wenn redundante Software sich da gegenseitig stört. Ich selber nutze auch ein Lenovo Notebook (noch unter XP), und bin froh das die ThinkVantage Software da ist - haben (hatten lange) die meisten anderen Hersteller ja garnicht.Finde ich schon witzig ein anscheinend ansonsten gutes Gerät schlecht zu machen weil die kostenlose Bonussoftware nicht funzt ::)... | |
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| #5 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Punky, 09:39 20.07 |
Also ehrlich - ich zweifle hier am Tester selber - gewisse Grundkenntnisse sollten halt schon vorhanden sein. Computer sind immer noch komplexe Maschinen, dass hier v.a. Laien wie der Tester ab und zu scheitern hat wohl rein gar nichts mit einem Hersteller zu tun. ... | |
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| #4 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 02:45 20.07 |
[quote author=Fabian Temme link=topic=23016.msg134923#msg134923 date=1279578492]6 Monate Reperaturzeit üblich[/quote]generell (ohne da einen speziellen hersteller zu meinen) kann das leider so vorkommen (warum auch immer?!) ... und dann darf man sich glücklich schätzen, wenn es tatsächlich wieder läuft und nicht noch eine weitere reparatur fällig ist... | |
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| #3 Notebooksupport | Fabian Temme, 00:28 20.07 |
Notebookhersteller sind schon ein lustiges Völkchen.Zur Zeit befinde ich mich da mal wieder in einem Rechtstreit mit Notebooksbilliger.de als Händler....Die Garantieangaben wie auch sonstige Angaben bei deren Notebooks sind Wunschdenken. Bei mir gab es einige Gravierende abweichungen.Und laut Notebooksbilliger.de hat es nichts zu bedeuten wenn die ein Notebook mit 2 Jahren Garantie verkaufen.MSI wollte mir auch schonmal klar machen das 6 Monate Reperaturzeit üblich seien... da hatte dann aber der Händler dank Lokalpresse einsehen.... | |
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| #2 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | BachManiac, 17:53 19.07 |
echt peinlich, wobei das eigentlich alles nur Softwaremacken sind. Zwar auch blöd, aber für Leute wie mich, die noch nie ein Thinkvantage-Tool benutzt ahben, kein Problem. ;) Besser so als hätte die Hardware so viele Macken.Ich präferiere prinzipiell immer die windowsinternen Lösungen (Wlan ect.), da hat man vielleicht 2-3 Klicks mehr, doch viele Programme weniger, die das System ausbremsen. ... | |
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| #1 Re: Kolumne: Lenovo Thinkpad W510 im Praxiseinsatz | Andreas H., 15:34 19.07 |
Sehr spannender Artikel ... Genau sowas wünsche ich mir öfter zu lesen ... Natürlich doof für den BetroffenenErwarte ja in den kommenden Tagen mein x301 und freue mich nun richtig ;)Mit der tollen lenovo-Seite hab ich auch schon meine Erfahrungen gemacht. Über Produkte erhält man so gut wie keine Informationen - da ist sogar Geizhals ausführlicher - und der Download/Service-Bereich glänzt durch absolute Unübersichtlichkeit ... Die Treiber, die man findet, sind aber allesamt erschreckend aktuell (muss ich gestehen)... | |
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