Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder Technik-Schrott?

Von: Sebastian Jentsch, 04.11.2010

Zweites Leben. Aufbereitete ThinkPads und Dell Latitudes sind teils deutlich billiger als Neuware. Die Technik ist zwar von Gestern, aber Features wie hochauflösende, matte Displays, Business-Keyboards oder SmartCard-Reader gibt es hier zum Low-Budgets-Preis.

Wir prüfen die Qualität von einem wiederaufbereiteten ThinkPad und einem Dell Latitude
Wir prüfen die Qualität von einem wiederaufbereiteten ThinkPad und einem Dell Latitude

Warum gebrauchte Notebooks?

Wer als Privat- oder Geschäftskunde anspruchsvolle Wünsche an sein neues Notebook heranträgt, der muss oft tief in die Tasche greifen. Laptops für den Office-Einsatz gibt es zwar schon ab 350 Euro, jedoch leiden in der Regel die Anschlussvielfalt, das Display, die Eingabegeräte und die Verarbeitung unter den Dumping-Preisen.

Ein Professional-Notebook muss also her, damit das Tippen der Rechnungen oder der Master-Arbeit nicht zum Martyrium zwischen klapprigen Tasten und lärmenden Lüfter wird. Für ein brandneues ThinkPad T410i oder Dell Latitude legt der Kunde locker einen Tausender hin.  Hierfür wandert im Falle des T410i aber nur die kleinste Konfiguration mit einem Intel Core i3-370M (2 x 2.4 GHz) und 6-Zellen Akku über die virtuelle Ladentheke. An ein hochauflösendes Display oder einen integrierten SmartCard-Reader ist nicht zu denken.

Aber muss es wirklich ein Neugerät sein? Leasing-Rückläufer oder Demo-Geräte werden als Refurbished-Ware für 250 bis 500 Euro im Online-Handel verkauft. Die gebrauchten Notebooks sind in Regelfall zwei bis drei Jahre alt (nicht Demo-Geräte) und werden als „Refurbished“ oder „Demo-Ware“ bezeichnet.

Wir prüfen die Qualität von einem wiederaufbereiteten ThinkPad und einem Dell Latitude. Zudem klären wir Ihre Fragen: Woher stammen die Laptops? Welche Marken werden angeboten? Welche Garantien erhalte ich beim Kauf?

Die Refurbished-Notebooks für eine Stichprobe haben wir vom Online-Händler notebooksbilliger.de bestellt. In welcher Verpackung werden die Geräte geliefert? Wie ist der optische und technische Zustand? Die Stichprobe zählt einen 14.1-Zoller Lenovo ThinkPad T61 (Core 2 Duo T8100, 463 Euro) und einen 15.4-Zoller Dell Latitude D830 (Core 2 Duo T7300, 332 Euro). Alle genannten Preise sind Endkunden-Preise inklusive Umsatzsteuer.

Ein gebrauchtes ThinkPad kann immer noch gute Dienste leisten.
Ein gebrauchtes ThinkPad kann immer noch gute Dienste leisten.
Wiederaufbereite Laptops gibt es inzwischen im Handel.
Wiederaufbereite Laptops gibt es inzwischen im Handel.
Damit erhalten Business-Klassiker ein zweites Leben.
Damit erhalten Business-Klassiker ein zweites Leben.

Was sind Refurbished-Notebooks?

Refurbishing steht für Aufbereitung. Ein zwei Jahre altes, gebrauchtes Notebook soll durch Überholung und Instandsetzung wieder in den Verkauf gebracht werden (Remarketing). Bei Komponenten aus Kraftfahrzeugen ist Derartiges schon lange Usus (z. B. Lichtmaschinen, Getriebe) und auch bei EDV- und Bürogeräten passiert es. Vor allem Business-Kopiergeräte und Profi-Drucker werden als Refurbished erneut verkauft.

Ein gebrauchtes Notebook wird vom Hersteller, Händler oder einem Service-Betrieb technisch geprüft, gereinigt und ggf. instand gesetzt. Dazu gehören die Reinigung des Lüfters und der Austausch abgenutzter Eingabegeräte. Teure Reparaturen werden nicht ausgeführt (z. B. Austausch eines defekten Displays).

Technisch werden die Notebooks nicht aufgerüstet. Ein zwei Jahre altes ThinkPad bleibt demnach auf dem Stand seines Baujahres. Verschleißteile werden ebenfalls im Normalfall nicht getauscht. Scharniere, Festplatte, DVD-Laufwerk und Akku verbleiben also in ihrem Zustand. Eingabegeräte sind im Falle sehr starker Abnutzung eine Ausnahme.

Ohne Originalverpackung (OVP)
Ohne Originalverpackung (OVP)
Abnutzungen an den Ecken und an
Abnutzungen an den Ecken und an
den Tasten müssen in Kauf genommen werden.
den Tasten müssen in Kauf genommen werden.

Woher stammen die gebrauchten Laptops?

Große Unternehmen aber auch Mittelständler mit einem Fuhrpark an identischen Notebooks nutzen die Geräte nicht über viele Jahre. Wenn die Leasing-Periode (z. B. zwei Jahre) oder die Abschreibungszeit vorüber ist, dann gehen die Geräte zurück an den Anbieter/Hersteller bzw. werden an einen Wiederverwerter verkauft.

Refurbishing betrifft üblicherweise Business-Geräte von Dell, Fujitsu, Lenovo oder HP. Consumer-Laptops spielen keine Rolle, das hat zwei Gründe. Business-Notebooks haben mehrheitlich eine langlebige Konstruktion. Dadurch sind die Geräte auch nach zwei oder drei Jahren noch benutzbar. Hinzu kommen die Vertriebskanäle und die  hohen Stückzahlen der Großkunden und die Anwendung von Leasing. Ein Unternehmen kauft nun einmal nicht 150 identische Acer Aspire oder MSI-Laptops. Die großen Stückzahlen machen es Händlern möglich, große Mengen von gebrauchter Ware einzukaufen.

Demo-Geräte sind keine Refurbished-Ware. Sie sind deutlich jünger und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Solche Notebooks stammen aus dem Demo-Pool des Herstellers und waren maximal einige Monate bei Kunden für Vorführungen oder Schulungen eingesetzt.

Gibt es eine Garantie?

Wir unterscheiden Garantie und Gewährleistung. Neue Geräte haben eine Herstellergarantie von 12 oder 24 Monaten (je nach Hersteller Bring-In, Pick-Up oder Next Business Day). Bei gebrauchten Laptops gibt es für Privatkunden nur die Gewährleistung des Händlers von 12 Monaten. Die Herstellergarantie, wenn nicht bereits erloschen, liegt bestenfalls in einer Restlaufzeit vor. Die Pflicht zur Gewährleistung entsteht aus dem Kaufvertrag mit einem Privatkunden. Dabei spielt es keine Rolle, ob  Neu- oder Gebrauchtware verkauft wird.

Wenn die vereinbarte Beschaffenheit nicht stimmt (z. B. Tastatur abgenutzt obwohl „Tastatur erneuert“ angegeben), kann der Kunde reklamieren, denn es handelt sich um einen Sachmangel. Hinzu kommt bei jedem Online-Kauf die Option, bei Nicht-Gefallen oder Mängeln den Kauf 14 Tage lang zu widerrufen.

Zwei Gebrauchte auf dem Prüfstand

Wir haben zwei Refurbished-Laptops vom Online-Versender notebooksbilliger.de bestellt. Der 14.1-Zoller Lenovo ThinkPad T61 (Baujahr 5/2008) kostete 463 Euro und der 15.4-Zoller Dell Latitude D830 (Baujahr 12/2007) war für 332 Euro (inkl. USt.) zu haben. Die Geräte besitzen eine neue Windows XP Professional Lizenz (neuer Aufkleber auf Unterseite) inklusive Recovery-DVD.

Lenovo ThinkPad T61 – 14.1-Zoll, Core 2 Duo T8100

Der ThinkPad T61 war für uns interessant, weil er in 14.1-Zoll eine entspiegelte Auflösung von 1440 x 900 Pixeln mitbringt. Zudem besitzt er viele Anschlüsse (Docking-Port, Modem, FireWire, ExpressCard54) inklusive einem integrierten SmartCard-Reader. Der Preis von 463 Euro (inkl. USt.) beträgt etwa ein Drittel eines Neugerätes.

Der T61 ist optisch in einem sehr guten Zustand. Lediglich den Stoßecken (Gummierung abgeschliffen), dem Deckel (leichte Kratzer in Gummierung) und dem Akku (Kratzer) sieht man Gebrauchsspuren an. Tastatur und Touchpad sind neuwertig da ausgetauscht.

In einem Leerlauf-Test hielt der 56 Wattstunden 6-Zellen-Akku noch 164 Minuten durch (2:44 Stunden). Das Neugerät lag im damaligen Idle-Test bei 3:55 Stunden. Mit dem Core 2 Duo T8100 (2 x 2.0 GHz) sind wir natürlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Schon ein Core i3-330M (kleinster Arrandale Prozessor), rechnet schneller. Immerhin bleiben die Temperaturen stabil und das T61 wird kaum laut. Im mehrstündigen Stresstest (Prime95 und Furmark) wird der Prozessor maximal 82 Grad warm und der Lüfter dreht gleichmäßig. Bei Ende der Last dreht das Kühlsystem binnen Sekunden wieder herunter.

Im Falle unseres T61 war sogar eine Restlaufzeit der ursprünglichen Herstellergarantie vorhanden (Vor-Ort Garantie bis 05/2011). Dies ist aber ein Zufall, Käufer müssen davon ausgehen, dass keine Herstellergarantie mehr besteht.

Dell Latitude D830 – 15.4-Zoll, Core 2 Duo T7300

Das D830 fiel uns wegen seines günstigen Preises von 332 Euro (inkl. USt.) auf. Für mobil ambitionierte Schnäppchenjäger ist der Koloss von 3.0 Kilogramm nicht geeignet. Wer aber auf ein solides Tischgerät aus ist, das mit vielen Anschlüssen glänzt, der liegt hier richtig. Gerade der serielle Port, S-Video, Firewire, PC-Card Typ I/II sowie ExpressCard sind heute selten geworden. Zudem ist der D830 Docking fähig.

Der massiv gebaute Laptop ist fast drei Jahre alt (Baujahr 12/2007). Der Dell Service Tag gibt über den Garantie-Status Auskunft: Es gibt eine dreijährige Next Business Day Garantie (ab 9.12.2007), demnach verbleiben uns noch 40 Tage der Herstellergarantie.

Der 15.4-Zoller zeigt deutliche Gebrauchsspuren an der Tastatur und an den Kanten des Chassis. Die Tastatur wurde also nicht getauscht, was uns aber akzeptabel erscheint. Das Touchpad sieht wie unbenutzt aus, es wurde aber ebenso nicht getauscht. Negativ fallen die Gelenke auf. Der Deckel wackelt in jeder Position zirka fünf Grad, die Arretierung hat ein Spiel bekommen. Er wird dennoch in jeder Position sicher gehalten. Positiv ist die Gesamt-Optik. Auf dem Deckel finden wir nur einen einzigen Kratzer, die Unterseite ist wie neu.

Die Leerlauf-Laufzeit liegt trotz des hohen Alters bei 4:44 Stunden. Dies legt die Vermutung nahe, dass der 56Wh-Akku schon einmal erneuert wurde. Konkrete Hinweise darauf gibt es aber nicht. Der Händler spricht in der Artikelbeschreibung von „mindestens 60% der Ursprungszeit“, was wir als erfüllt ansehen. Wie beim ThinkPad arbeitet die Kühlung noch perfekt. Während eines mehrstündigen Stresstests (Prime95 und Furmark) dreht der Lüfter gleichmäßig und die Temperatur am Core 2 Duo T7300 klettert nicht über 77 Grad.

Refurbished-Stichprobe aus Lenovo ThinkPad T61 (5/2008)
Refurbished-Stichprobe aus Lenovo ThinkPad T61 (5/2008)
und Dell Latitude D830 (12/2007).
und Dell Latitude D830 (12/2007).
Mit neuer Windows XP Professional Lizenz (Aufkleber Unterseite)
Mit neuer Windows XP Professional Lizenz (Aufkleber Unterseite)

Fazit: Günstig ans ThinkPad kommen

Gebrauchte Business-Klassiker wie Dell Latitude D830 und Lenovo ThinkPad T61 eignen sich für Käufer, die kein technisch hochgerüstetes Notebook benötigen. Vielmehr sind sie auf der Suche nach bestimmten, zeitlosen Eigenschaften wie Robustheit, perfekte Eingabegeräte, mattes Display, hohe Auflösung oder spezielle Anschlüsse (z. B. Docking Port, Seriell, PCMCIA).

Unsere Stichprobe  des Online-Shops notebooksbilliger.de erfüllt die Erwartungen an gebrauchte Business-Notebooks. Die als Refurbished verkauften Laptops waren technisch in Ordnung, Abnutzungsspuren und Verschmutzungen waren gering (ThinkPad) bzw. akzeptabel (Dell). Mehr als angemessen waren die Akkulaufzeiten der zweieinhalb bis drei Jahre alten Geräte: Leerlauf-Test, T61 2:44, D830 4:44 Stunden. Unsere Stichprobe kann natürlich keine Vorhersage für irgendwelche anderen Modelle und Angebote sein.

Ein genaues Lesen der Beschreibung des Händlers ist vor dem Kauf Pflicht. Da es für Privatkunden nur eine gesetzliche Gewährleistung von 12 Monaten gibt, muss man sich bei Sachmängeln direkt mit dem Händler auseinandersetzen. Wer gleich Anmerkungen wie „kleine Kratzer/Gehäusebrüche die ein normales Arbeiten mit dem Gerät zulassen“ liest, dem blühen auch keine Überraschungen. Geräte mit defekten Display-Pixeln oder Rissen am Gehäuse sollten besser nicht in die engere Auswahl kommen. Bei der Laufzeit sollten die Erwartungen am Boden bleiben. Günstige Ersatz-Akkus kosten zwischen 30 und 70 Euro.

» Das Thinkpad T61 (refurbished) ist derzeit ab 499,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

» Das Dell D830 (refurbished) ist derzeit ab 329,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

13 Kommentare

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#13 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder Tdemonicmaniac, 03:18 29.04
Zwar schoen aelterer Artikel nun aber ich dachte ich gebe mal persönliche Erfahrungen zum Besten:Refurbished Seller findet man gerade auf Ebay, auch lapstore und nbwn verkaufen da. Persönliche Erfahrungen habe ich mit:Itscoomnicomp_de / mbmobile1aenot / miacomshopthinkpad4you Mit allen 4 sehr gute Erfahrungen gemacht, omnicomp stellt 10 original bilder jedes laptops ein und sehr genaue Beschreibung, habe ich auch schon mal einen zuröck gehen lassen und alles erstattet bekommen, itsco zwar keine Bilder aber auch sehr genaue Beschreibung, auch schon zurück gehen lassen ohne Probleme, Miacom selbiges, thinkpad4you weiss ich nur dass die Ware ordentlich war :)itsco -> t61 15,4 Wsxga t7500 nvidia quadro 140m via auktion fuer 270 euro (vor paar Monaten)omnicomp -> x41t sofortkauf 179 euro (vor einem jahr)thinkpad4you -> t42p 15" UXGA sofortkauf 400 euro (vor 2 1/2 jahren)mfg demonicmaniac...
#12 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder Tnowandhere, 16:15 01.03
Vielleicht für den ein oder anderen interessant: T61 für 350 € http://shop.uli-ludwig.de/catalog.php?pid=596 ...
#11 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder THolt, 16:57 17.11
Inzwischen verlangt Notebooksbilliger schon fast 600€ für das T61. Die Nachfrage hat nach dem Artikel wohl angezogen....
#10 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TJ. Simon Leitner, 16:16 11.11
mehr als bei neuen notebooks sollte man sich bei refurbished-notebooks des14 tägigen umtauschrechts bewusst sein. wenn es also zu problemen kommt mit denen man sich nicht arrangieren kann/will, zurück damit. thema cpu whining: interessanter gedanke, ev. werden wir hier mal einen eigenen artikel initiieren.lg,sim...
#9 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder Titseconsult-mike, 17:25 09.11
An Suchender: Danke!  :)...
#8 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TSuchender, 23:13 07.11
www.nbwn.de, lapstore.de, http://www.ralf-scharbert.de/suche.html manchmal ok2.de--> Das sind die, über die ich am meisten positive Meinungen gelesen habe und die mir als erstes einfallen^^....
#7 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder Titsecconsult-mike, 19:06 07.11
Wo kann man denn gute, gebrauchte Notebooks kaufen (ausser bei notebooksbilliger.de)?...
#6 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TSuchender, 11:58 06.11
[quote author=Corthag link=topic=24823.msg140700#msg140700 date=1288996423][quote author=BachManiac link=topic=24823.msg140650#msg140650 date=1288945176]das CPU-Whining hat aber nichts mit Gebrauchtnotebooks zu tun. Jene Geräte hatten das auch im Neuzustand. Das Fiepen ist kein generelles Problem von bestimmten CPU-Serien, sondern es betrifft immer einen Bruchteil davon. Bei Core (2) Duo Modellen ist das Fiepen öfters mal aufgetreten. Ich hab bisher nur einwandfreie Geräte erblickt.Weiters kann ich mich erinnern, dass DELL-Geräte mehr vom Fiepen betroffen waren als Lenovo.[/quote]Klar hat das was mit Gebrauchtnotebooks zu tun, denn immerhin gibt soweit ich weiß nur Apple zu, dass das CPU-Whining ein Hardwarefehler ist der unter die Garantiebestimmungen fällt. DELL sagt zwar, dass sie den Fehler kennen, er aber zur "normalen Akustik des Geräts" gehört, was totaler Blödsinn ist.Ich könnte mir gut vorstellen, dass seit Auftreten des Whinings gehäuft Laptops mit exakt dem Fehler reklamiert werden, die ansonsten voll in Ordnung sind. Ein Techniker wird sich die Teile in der Werkstatt ansehen und nichts feststellen, weil es da natürlich lauter als im Privatbüro oder zu Hause ist. Daraus folgt, dass die Teile gleich wieder in den Handel gehen.Darum: Vorsicht bei Refurbished-Laptops.Ich hoffe übrigens auch, dass der Fehler hauptsächlich bei DELL auftritt, was ich mir aber nur schwer vorstellen kann. Mein neues Asus B53J sollte morgen oder spätestens Montag eintreffen. Hoffentlich pfeift das nicht genauso, sonst gibt's als nächstes nen AMD.[b]Ein offizieller Bericht mit Hintergrundrecherche vom Notebookcheck-Team wäre immer noch wünschenswert.[/b][/quote]Wie vorher schon erwähnt ist das Whining kein Problem von Refurbished-Geräten. Das gibt/gas es schon länger und afaik tritt das auch bei aktuellen Core-Is auf. Es tritt sicher auch nicht nur bei Dell auf - die Hersteller können nur die Prozessoren verwenden, die sie vom Hersteller bekommen .... Abgesehen davon gibts bei Refurbishedgeräten, da von Händlern gekauft, 14d Umtauschrecht ;). Wenn es einen stört einfach zurückschicken.Ich halte solche Geräte für wirklich sehr, sehr gute Alternativen. Vorallem, da man normalerweise (es sei denn man braucht die Leistung für Spiele, wirklich sehr umfangreiche Grafikbearbeitung usw.), die Leistung jetzt aktueller NBs nicht braucht....
#5 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TCorthag, 23:33 05.11
[quote author=BachManiac link=topic=24823.msg140650#msg140650 date=1288945176]das CPU-Whining hat aber nichts mit Gebrauchtnotebooks zu tun. Jene Geräte hatten das auch im Neuzustand. Das Fiepen ist kein generelles Problem von bestimmten CPU-Serien, sondern es betrifft immer einen Bruchteil davon. Bei Core (2) Duo Modellen ist das Fiepen öfters mal aufgetreten. Ich hab bisher nur einwandfreie Geräte erblickt.Weiters kann ich mich erinnern, dass DELL-Geräte mehr vom Fiepen betroffen waren als Lenovo.[/quote]Klar hat das was mit Gebrauchtnotebooks zu tun, denn immerhin gibt soweit ich weiß nur Apple zu, dass das CPU-Whining ein Hardwarefehler ist der unter die Garantiebestimmungen fällt. DELL sagt zwar, dass sie den Fehler kennen, er aber zur "normalen Akustik des Geräts" gehört, was totaler Blödsinn ist.Ich könnte mir gut vorstellen, dass seit Auftreten des Whinings gehäuft Laptops mit exakt dem Fehler reklamiert werden, die ansonsten voll in Ordnung sind. Ein Techniker wird sich die Teile in der Werkstatt ansehen und nichts feststellen, weil es da natürlich lauter als im Privatbüro oder zu Hause ist. Daraus folgt, dass die Teile gleich wieder in den Handel gehen.Darum: Vorsicht bei Refurbished-Laptops.Ich hoffe übrigens auch, dass der Fehler hauptsächlich bei DELL auftritt, was ich mir aber nur schwer vorstellen kann. Mein neues Asus B53J sollte morgen oder spätestens Montag eintreffen. Hoffentlich pfeift das nicht genauso, sonst gibt's als nächstes nen AMD.[b]Ein offizieller Bericht mit Hintergrundrecherche vom Notebookcheck-Team wäre immer noch wünschenswert.[/b]...
#4 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TSeb, 10:14 05.11
Wir haben für unsere kleinen Firma schon oft Refurbished-Notebooks vorallem der marke HP gekauft. Diese stellen oft eine günstige Alternative dar und sind auch für die nächsten Jahre leistungsfähig genug. Neben Überragenden preis-/ Leistungsverhältniss und der überzeugenden Qualität sind die Ersatteilpreise (Auch gebreucht odeer Fremdhersteller) für oft erheblich billiger als für neu Notebook. Man bekommt schon eine Docking-Station oder eien 12Zellen-Zusatzakku für unter 30 Euro, die neu einige 100 Euro gekostet haben.Für den, den ein Paar Gebrauchsspurchen nicht stören und der ein Notebook mit guter Verarbeitung haben möchte , sind gebrauchte Notebooks von Dell, Fujitsu, HP, IBM-Lenovo oder Toshiba eien gute und günstige Alternative....
#3 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TBachManiac, 09:19 05.11
das CPU-Whining hat aber nichts mit Gebrauchtnotebooks zu tun. Jene Geräte hatten das auch im Neuzustand. Das Fiepen ist kein generelles Problem von bestimmten CPU-Serien, sondern es betrifft immer einen Bruchteil davon. Bei Core (2) Duo Modellen ist das Fiepen öfters mal aufgetreten. Ich hab bisher nur einwandfreie Geräte erblickt.Weiters kann ich mich erinnern, dass DELL-Geräte mehr vom Fiepen betroffen waren als Lenovo....
#2 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TCorthag, 20:06 04.11
Naja, ich wär bei Refurbished-Geräten momentan extrem vorsichtig. Grad hab ich zwei DELL Latitudes zurückgeschickt, weil mich das CPU-Whining schon nach wenigen Minuten in den Wahnsinn getrieben hat. Die beiden Laptops werden mit Sicherheit über kurz oder lang als Refurbished angeboten werden.Hersteller und Reseller schweigen sich größtenteils zu dem Thema aus. Nur Apple erkennt es wohl als Hardwarefehler an. DELL selbst nennt es "normale Akustik des Geräts".Warum gibt es eigentlich auf Notebookcheck.com keine Berichte darüber? Etwas Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit über dieses penetrante Problem des CPU-Whinings, das nicht mehr als Einzelfall heruntergespielt werden kann, dürfte allen zukünftigen Notebookkäufern unter 50 nützen....
#1 Re: Test: Refurbished-Notebooks - Klassiker oder TBachManiac, 20:05 04.11
guter Test! Gebrauchtnotebooks werden meiner Meinung nach mittlerweile genauso wichtig wie Gebrauchtwagen, dank der Thinkpads und Co. ;)Der langhjährige "Geheimtipp" ist nun nicht mehr geheim... ;)...
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Stichprobe: Lenovo ThinkPad T61 & Dell Latitude D830
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Autor: Sebastian Jentsch,  4.11.2010 (Update: 18.05.2012)