120 Nm, 800 Wh und Vollfederung: Starkes E-MTB fährt mit Bosch-Mittelmotor vor

Der Hersteller Scott erweitert sein Angebot an Elektrofahrrädern um neue und geländetaugliche Modelle. Personen, die nur ein Fahrrad für die Nutzung im Alltag und dann primär auf guten Wegen suchen, sind mit den Strike-Modellen dann wenig überraschend nicht sonderlich treffend beraten. Das Scott Strike 10 ist das Topmodell der Serie und mit 5.799 Euro auch entsprechend preisintensiv. Es handelt sich wie bei allen Strike-Modellen um ein vollgefedertes E-Mountainbike. Beim Strike 10 werden eine Fox 36 Rhythm-Federgabel und ein Fox Float Rhythm LV Evol-Dämpfer genutzt. Der Federweg ist jeweils 150 Millimeter lang. Scott setzt auf einen Aluminium-Rahmen und nicht auf einen aus Carbon gefertigten Rahmen.
Genutzt wird ein Mittelmotor von Bosch. Der Performance CX-Motor bietet eine Spitzenleistung von 750 Watt. Die Nenndauerleistung ist wie üblich und in Deutschland legal auf 250 Watt beschränkt und der Motor soll mit einem Drehmoment von bis zu 120 Nm unterstützen. Bei einem Mountainbike kann das an Anstiegen noch einmal deutlich relevanter als etwa bei einem Trekking-E-Bike werden. Der Bosch PowerTube-Akku bietet eine Kapazität von 800 Wh und ist damit großzügig bemessen. Mit dem Intuvia 200 kommt ein kleineres Display zum Einsatz, das ist aber keine dedizierte Sparmaßnahme, sondern bei E-Mountainbikes typisch.
Das 25,3 Kilogramm schwere E-Bike ist auf ein maximales Systemgewicht von 130 Kilogramm spezifiziert. Damit können Fahrer und Gepäck noch rund 105 Kilogramm auf die Waage bringen, abzüglich des Gewichts der offenbar nicht im Lieferumfang enthaltenen Pedale. Verbaut ist eine Shimano XT-Kettenschaltung mit 12 Gängen.








