92 % positiv: Kostenloses Multiplayer-Spiel probiert etwas ganz neues – und kommt gut an

Jono sieht auf den ersten Blick nach einem ziemlich gewöhnlichen 2D-Plattformer mit minimalistischer Pixelgrafik aus. Spieler steuern eine kleine Figur durch zunehmend knifflige Hindernisparcours, springen über Stacheln, weichen Fallen aus und müssen gelegentlich auch ein Rätsel lösen. Der Kniff: Weltweit existiert nur eine einzige Spielfigur, die sich sämtliche Spieler teilen. Wer sie steuern möchte, muss sich in die Warteschlange einreihen. Ist man endlich an der Reihe, bleiben exakt 60 Sekunden, um Jono möglichst weit zu bringen. Danach übernimmt der nächste Spieler – und zwar genau dort, wo der Vorgänger aufgehört hat.
Das gemeinsame Ziel ist durchaus ambitioniert: Es sollen eine Million Level bezwungen werden. Wer einen Raum erfolgreich abschließt, hat ihn damit für die gesamte Community erledigt. Stirbt Jono, beginnt lediglich der aktuelle Abschnitt von vorn. Spieler scheinen gut voranzukommen. Wie die Entwickler auf Steam bekanntgegeben haben, wurden immerhin schon 100.000 Level absolviert. Wer gerade nicht selbst spielen möchte, kann auch einfach nur zusehen. Zu Höchstzeiten befanden sich 185 Spieler in der Warteschlange und 232 Personen haben zugehen.


Jono wurde am 5. Oktober veröffentlicht und brauchte ein paar Wochen, um in Fahrt zu kommen. Seit vergangenem Freitag knackt der Free-to-Player-Titel laut SteamDB aber immer wieder die Marke von 100 Spielern. Zum Zeitpunkt der Recherche wurden 99 Bewertungen vergeben, die zu 99 Prozent positiv sind. Spieler mögen das originelle Spielkonzept und das Gemeinschaftsgefühl, das damit einhergeht. Viele Rezensionen loben die freundliche, hilfsbereite Community, die sich gegenseitig anfeuert. Allerdings soll man momentan zwischen 10 und 60 Minuten warten müssen, um selbst Spielen zu können – und hat dann nur 60 Sekunden Spielzeit. Ob Spieler lange genug motiviert bleiben, um die eine Million Level zur vervollständigen, bleibt abzuwarten.
Eine kurze Einführung in Jono gibt es im Trailer:










