AGM G3 Pro: Wärmebildtechnik mit vielen Möglichkeiten

Die Wärmebildkamera des AGM G3 Pro gehört zu den zentralen Alleinstellungsmerkmalen des Geräts und richtet sich vor allem an Nutzer im Handwerk, in der Wartung oder im Outdoor-Bereich. Sie ermöglicht es, Temperaturunterschiede sichtbar zu machen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind, etwa bei elektrischen Anlagen, Heizsystemen oder Wärmeverlusten an Gebäuden.
In der Praxis bietet die Kamera zwei grundlegende Modi: Zum einen kann ein frei gewählter Messpunkt im Bild direkt ausgewertet werden, zum anderen erkennt das System automatisch den wärmsten und den kältesten Bereich im erfassten Sichtfeld und hebt diese entsprechend hervor. Dadurch lassen sich potenzielle Problemstellen schnell identifizieren, ohne manuell nach auffälligen Bereichen suchen zu müssen.
Die Darstellung ist im Test gut ablesbar und für typische Anwendungsfälle ausreichend detailliert. Allerdings zeigt sich bei der Genauigkeit eine gewisse Abweichung: Die gemessenen Temperaturen liegen tendenziell etwas über den Werten eines klassischen Infrarot-Thermometers. Im Test sind es bis zu 5 °C, je nach Oberflächenstruktur. Das bestätigt auch die Kontaktmessung mit dem Fluke t3000 FC. Für grobe Diagnosen und Orientierung ist die Kamera dennoch gut geeignet, für hochpräzise Messungen im professionellen Bereich jedoch nur bedingt.
Besonders praktisch ist die direkte Integration in das Smartphone-System, wodurch die Wärmebilder sofort gespeichert, betrachtet und für Dokumentationszwecke genutzt werden können. Damit ersetzt das AGM G3 Pro (hier bei Amazon kaufen) in vielen Situationen ein separates Wärmebildgerät, auch wenn es dessen Messgenauigkeit nicht vollständig erreicht.










