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Anker veröffentlicht Sicherheitskamera zur Fenstermontage mit lokalen KI-Features

Die neue Anker-Sicherheitskamera erscheint über die Tochtermarke Eufy
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Die neue Anker-Sicherheitskamera erscheint über die Tochtermarke Eufy
Anker hat mit der Eufy Window Camera E10 eine 64,1 Gramm leichte Sicherheitskamera vorgestellt, die innen an einer Fensterscheibe befestigt wird und von dort aus Einfahrten und Eingänge überwacht. Sie nimmt durch ein Objektiv mit f/1,0 Blende Videos mit 2688 x 1520 Pixeln bei 15 FPS auf und speichert sie auf einer microSD-Karte mit bis zu 256GB. Die Stromversorgung erfolgt über ein Steckernetzteil mit einem drei Meter langen USB-C-Kabel.

Kurz nach der Video Doorbell S4 und der SoloCam E50 hat Anker beziehungsweise Eufy die Window Camera E10 veröffentlicht. Die kompakte Sicherheitskamera wird innen an einer Fensterscheibe befestigt und überwacht von dort aus die Einfahrt, den Garten oder die Haustür. Eine Montage im Freien ist nicht erforderlich. Der deutsche Listenpreis beträgt 70 Euro. Die Kamera speichert Aufnahmen in 2,5K-Auflösung lokal auf einer Speicherkarte, sodass für die Speicherung kein kostenpflichtiges Abonnement nötig ist.

Ein Set mit zwei Kameras kostet in den USA umgerechnet rund 135 Euro exklusive Steuern. In Deutschland kann die neue Sicherheitskamera noch nicht geordert werden.

Mit eingesetzter Speicherkarte funktionieren die lokale KI-Erkennung, die Aufzeichnung rund um die Uhr und Benachrichtigungen ohne monatliches Abonnement
Da die Kamera über das Stromnetz versorgt wird, lässt sie sich nur an Fenstern anbringen, die höchstens drei Meter von einer Steckdose entfernt sind

Die Kamera misst 68,28 x 68,28 x 41,8 mm und wiegt 64,1 Gramm. Sie wird mit einem wiederverwendbaren Klebepad innen an der Fensterscheibe befestigt. Laut Eufy lässt sich das Pad bei Raumtemperatur rückstandslos ablösen. Bohrungen, Halterungen oder Werkzeuge sind damit nicht erforderlich. Die Montage dauert nach Herstellerangaben durchschnittlich weniger als eine Minute. Mit der bohrfreien Befestigung richtet sich Eufy sowohl an Mieter als auch an Eigentümer.

Über einen Drehregler auf der Rückseite lässt sich das Objektiv um bis zu 25 Grad nach unten neigen. Laut Eufy verringert sich dadurch der Anteil des Himmels, der bei Fensterkameras häufig den oberen Bildbereich einnimmt. Stattdessen ist mehr vom Boden zu sehen, wo sich Besucher, Haustiere und Pakete befinden. Das Gehäuse umschließt das Objektiv und liegt bündig an der Scheibe an. Zum Lieferumfang gehören zudem Antireflex-Aufkleber, die nachts Spiegelungen der Innenbeleuchtung reduzieren sollen. Eufy weist allerdings darauf hin, dass bei besonders dicker Doppel- oder Dreifachverglasung weiterhin leichte Reflexionen an den Bildrändern auftreten können.

Die Anker Eufy Window Camera E10

Die E10 nimmt Videos mit 2688 x 1520 Pixeln und 15 FPS im H.264-Format auf. Das Objektiv besitzt eine f/1,0 Blende und ein diagonales Sichtfeld von 125 Grad. Für Nachtaufnahmen nutzt die Kamera Eufys MaxColor Vision. Dabei ermöglichen die große Blendenöffnung und die Bildverarbeitung Farbvideos bei wenig Licht, ohne dass ein eingebauter Spotlight zum Einsatz kommt. Wide Dynamic Range ist standardmäßig aktiviert. Über die App steht ein bis zu achtfacher Digitalzoom zur Verfügung.

Die Bewegungserkennung erfolgt direkt auf der Kamera. Sie unterscheidet zwischen Personen, Fahrzeugen und Haustieren und versendet Push-Benachrichtigungen mit der jeweiligen Ereignisart. Über individuell festlegbare Aktivitätszonen lassen sich Benachrichtigungen auf bestimmte Bildbereiche beschränken. Die Kamera unterstützt eine durchgehende Aufzeichnung rund um die Uhr. Eine Voraufnahmefunktion speichert zudem die Momente vor einem erkannten Ereignis. Die E10 verbindet sich per Dualband-WLAN im 2,4GHz- und 5GHz-Band und unterstützt Amazon Alexa sowie Google Assistant. Eine Gegensprechfunktion ist ebenfalls integriert. Laut Eufy hängt die Verständigung mit Personen vor dem Fenster allerdings von der Dicke und der Dämmwirkung des Glases ab.

Die neue Anker-Sicherheitskamera kann in manchen Regionen bereits vorbestellt werden

Die Aufnahmen werden auf einer separat erhältlichen microSD-Karte mit bis zu 256GB gespeichert. Laut Eufy funktionieren KI-Erkennung, Daueraufzeichnung und intelligente Benachrichtigungen ohne monatliche Gebühren. Bei Konkurrenten wie Ring ist dagegen ein kostenpflichtiges Abonnement nötig, um Videoaufnahmen zu speichern und später anzusehen. Optional steht ein Cloud-Backup zur Verfügung, um eine Kopie außerhalb des eigenen Zuhauses zu sichern. Die Kamera lässt sich eigenständig betreiben oder mit den Eufy-Zentralen HomeBase S380, HomeBase Mini und HomeBase Professional verbinden. Diese ermöglichen zusätzlich die fortlaufende Aufnahme von Einzelbildern. Die ältere HomeBase 2 (S280) und Apple HomeKit werden nicht unterstützt.

Die E10 besitzt keinen Akku und wird über ein Steckernetzteil mit USB-C-Kabel mit Strom versorgt. Eufy legt ein drei Meter langes Kabel mit einem um 90 Grad abgewinkelten Stecker sowie Clips zur Kabelführung am Fensterrahmen bei. Die Kamera lässt sich daher nur an Fenstern in Reichweite einer Steckdose anbringen. Zudem bleibt das Kabel im Raum sichtbar. TechRadar hat die kabelgebundene Stromversorgung in seinem Bericht zum Launch als größte Einschränkung des Produkts bezeichnet.

Eufy rät außerdem von mehreren Einsatzarten ab. Die Kamera sollte demnach nicht auf Motive in weniger als 0,5 Meter Entfernung gerichtet werden, etwa auf Futterstellen für Vögel oder Aquarien. Auch die Montage auf Milchglas, strukturiertem Glas oder Scheiben mit Rissen wird nicht empfohlen. Bei Fenstern in höheren Stockwerken entstehen laut Hersteller größere tote Winkel, wenn die Kamera steil nach unten blickt. Zudem sollte sie so ausgerichtet werden, dass die Privatsphäre der Nachbarn gewahrt bleibt. Die E10 ist für Betriebstemperaturen von -10 bis 50 °C ausgelegt. Zum Lieferumfang gehören die Kamera, ein Klebepad zur Befestigung, ein Netzteil, ein USB-C-Kabel, Kabelclips und eine Kurzanleitung. Die Kamera wird unter dem Namen Anker eufy verkauft, nachdem die Marke unter dem einheitlichen Markenauftritt von Anker zusammengeführt worden ist.

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Autor: Antony Muchiri, 15.10.2026 (Update: 15.10.2026)