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Apple: Lightning-Connector ist adaptiv und erkennt das angeschlossene Gerät

Der neue Anschluss für die mobilen Geräte von Apple nennt sich Lightning. Eine detaillierte Analyse zeigt nun, dass die acht Pins adaptiv angesteuert werden können. Das Kabel erkennt das Produkt. Ein Chip scheint aber die Nutzung von Drittanbieter-Zubehör zu beschränken.

Bei der Vorstellung des Apple iPhone 5 stand auch der neue Lightning-Connector im Vordergrund. Nach fast zehn Jahren löst dieser den mittlerweile betagten 30-Pin-Connector ab. Der Entwickler Rainer Brockerhoff hat den neuen Anschluss nun genau unter die Lupe genommen. Dieser bietet bekanntlich acht Pins, die scheinbar das angeschlossene Gerät erkennen und ein Chip beziehungsweise Controller im Kabel weist im Anschluss die entsprechenden Funktionen zu. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass der Connector beidseitig in das Endgerät eingesteckt werden kann.

Weiter erkennt Lightning einen Kurzschluss und merkt ob der Anschluss ein- oder ausgesteckt ist. Die Pins sollen dabei solange inaktiv sein, bis der Connector vollständig mit dem Gerät verbunden ist. Ein Controller erkennt dabei nicht nur das Endgerät sondern auch das Gegenstück. Dies könnte ein Netzteil, der USB-Port am Notebook oder auch die Schnittstelle im eigenen Auto sein.

Heute wird Lightning noch mit der Leistung von USB 2.0 angesprochen. Bereits bei der nächsten Generation des Apple iPhone könnte aber schon USB 3.0 genutzt werden. Der Anschluss müsste dabei nicht verändert werden. Der Flash-Speicher im Inneren des Gerätes müsste dafür aber deutlich flinker werden. Aufgrund der Eigenentwicklung müssen sich die Ingenieure von Apple nicht an bekannte Industrie-Standards halten, wie es bei Micro-USB der Fall wäre. Ein weiterer Vorteil ist das schnellere Aufladen des angeschlossenen Endgerätes.

Für Lösungen von Drittanbietern sieht es mit dem Launch dieses Plugs aber schlecht aus. Apple Insider berichtet, dass der zuvor erwähnte Chip im Kabel dem iPhone 5 die Identifikation des originalen Kabels ermöglicht. Resultat: Bei Zubehörprodukten von Drittanbietern können nur Daten übertragen werden. Das Apple-Kabel kann gleichzeitig Strom und Daten durch die Leitung schicken.

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Autor: Felix Sold, 26.09.2012 (Update: 27.09.2012)