Apple Watch 12 und Ultra 4 erhalten großes RAM-Upgrade, trotz DRAM-Krise

Die Apple Watch Series 11 (ca. 450 Euro auf Amazon) war noch mit dem Apple S10 ARM-Chip ausgestattet, der technisch praktisch identisch mit dem Apple S9 war. Nach drei Jahren spendiert Apple seinen Flaggschiff-Smartwatches endlich wieder einen neuen Prozessor. Der Apple S11 besitzt zwar wie gehabt nur zwei Effizienz-Kerne, eine GPU mit nur einem Kern und einen KI-Beschleuniger mit vier Kernen, diese basieren nun aber auf der Architektur des Apple A20 Pro, während der Chip des Vorgängermodells noch auf dem veralteten Apple A15 Bionic aufgebaut hat.
Der neue Chip bietet auf den ersten Blick nur wenig Neues. Zwar sollte die modernere Architektur zu einer höheren Performance führen, Apple bewirbt bei der Apple Watch Series 12 aber wie gehabt eine Akkulaufzeit von nur 24 Stunden, oder 38 Stunden im Stromsparmodus. Die Uhren sind wie gehabt auf Wi-Fi 4 und Bluetooth 5.3 beschränkt, und mit 64 GB Flash-Speicher für Apps, Musik und Kartendaten ausgestattet. Der neue Chip soll aber einerseits eine präzisere Schrittzählung sowie 60 Mal häufigere Herzfrequenz-Messungen ermöglichen, und andererseits eine Reihe von AI-Funktionen wie Audio Intelligence ermöglichen.
MacRumors konnte in Xcode 27 nun Hinweise auf ein bedeutendes Arbeitsspeicher-Upgrade finden, denn sowohl die Apple Watch Series 12 als auch die Apple Watch Ultra 4 sollen mit jeweils 4 GB RAM ausgestattet sein, statt der 2 GB der Modelle aus dem Vorjahr. Während es der erweiterte Arbeitsspeicher ermöglichen dürfte, zwischen mehr Apps zu wechseln, bevor einige davon neu geladen werden müssen, dürfte dieses Upgrade vor allem auch für die neuen AI-Funktionen erforderlich sein.









