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Asus VivoBook 16 getestet - Smarter Laptop für smarte Nutzer gleich smartes Marketing?

1.000 Euro für die KI - Asus VivoBook 16 getestet
1.000 Euro für die KI - Asus VivoBook 16 getestet
1.000 Euro für die KI. Wie gut sollte ein aktueller Office- oder auch Multimedia-Laptop für annähernd 1.000 Euro sein, wie schnell, wie produktiv, wie gut sein Bildschirm, um seinen Preis zu rechtfertigen? Diese Frage haben wir uns beim Test des Asus Vivobook gestellt.

Für reine Office-Arbeiten und Internet-Surfen sind die meisten aktuellen Laptops nicht nur leistungsstark genug, sondern beinahe überqualifiziert, so auch unser neues Asus Vivobook 16 im Test. Allerdings werden mittlerweile ehemals biedere Office-Laptops marketingwirksam als „Produktivitäts-Laptops“ bezeichnet und hochpreisig angeboten. Vor allem die neuen KI-Fähigkeiten durch integrierte NPUs sorgen für anhaltende Grinsefältchen bei den Marketingstrategen und sollen die Office-Kisten-Nachfolger nun noch produktiver machen.

Aber werden diese Laptops durch KI nun zu Workstations oder Multimedia-Laptops, brauchen wir wirklich eine neue Laptop-Kategorie mit der Bezeichnung Produktivitäts-Laptops, also einen Bereich zwischen Office und Content Creation, oder handelt es sich im Grunde doch noch um Office-Kisten im Wolfspelz?

Diese Frage werden wir in dieser News wohl nicht wirklich geklärt bekommen. Beim Vivobook 16 ist das beispielsweise gar nicht so leicht zu beantworten. Das Asus VivoBook Pro 16 von 2023 hatte genau wie das Vivobook S 14 wahlweise einen tollen OLED-Bildschirm und auch die IPS-Displayalternative konnte sich sehen lassen, sodass wir die Geräte in die Multimedia-Klasse gesteckt haben.

Unser getestetes Vivobook 16 hat jedoch einen biederen 1.920 x 1.200-Bildschirm mit nur 55 Prozent sRGB-Abdeckung verbaut, welcher nicht zur Bild- oder gar Videobearbeitung taugt und generell ein Multimediafeeling schwer aufkommen lässt.

Im Hintergrund wird skeptisch beäugt - und ja, der Bildschirm ist an
Im Hintergrund wird skeptisch beäugt - und ja, der Bildschirm ist an

Gleichzeitig haut uns Asus aber in der Werbebroschüre unzählige KI-Funktionen und -apps der aktuellsten Windowsversion sowie Eigenentwicklungen um die Kundenohren, die das Vivobook 16 zu einem tollen Produktivitätslaptop machen sollen. Als mittelgute Office-Kiste mit mittelprächtigem Display lässt sich ein 1.000-Euro-Laptop auch schwer vermarkten, da macht das bedeutungsschwere Herumfuchteln mit dem KI-Schwert schon mehr Spaß.

Ob neben dem (unter-) durchschnittlichen Display wenigstens die Leistung stimmt und zusammen mit den KI-Funktionen wirklich für eine gute Produktivität sorgen, kann der geneigte Leser in unserem Test des Asus Vivobook 16 nachlesen. Vielleicht gibt unser Fazit auch einen ersten Aufschluss über die Eingangsfrage.

Blasser Bildschirm
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Smart laptop, smart user, smart marketing?
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Autor: Christian Hintze,  5.03.2025 (Update:  4.03.2025)