Der Hersteller Asustor dürfte auch hierzulande nicht mehr komplett unbekannt sein und bietet zwei neue Netzwerkspeicher an. Die Modelle Drivestore AS1204T und Drivestore AS1202T sind offenbar noch nicht breit im Handel angekommen und unterscheiden sich bei der Zahl der unterstützen Massenspeicher, wobei ausschließlich Festplatten im 3,5-Zoll-Format unterstützt werden, es gibt keine Möglichkeit zur Nutzung von SSDs etwa zum Caching. Die Erweiterung der Speicherkapazität ist mit Erweiterungseinheiten möglich, dann lassen sich bis zu 12 zusätzliche Festplatten ansprechen. Nutzbar sind wie übliche verschiedene RAID-Modi.
Ohne HDMI oder PCIe
Die beiden Modelle sind im unteren Preissegment angesiedelt, was sich auch bei der Ausstattung niederschlägt. So fehlt beispielsweise ein HDMI-Ausgang komplett, alle drei USB Typ A-Anschlüsse unterstützten bis zu 5 GBit/s. Die Nutzung von PCIe-Erweiterungskarten ist nicht möglich, dementsprechend lassen sich so keine zusätzlichen Netzwerkanschlüsse installieren. Der einzelne Ethernet-Port unterstützt eine maximale Datenübertragungsrate von bis zu 2,5 GBit/s, was im Vergleich zu den bei sehr günstigen NAS-System oft zu sehenden Gigabit-Ports schon eine signifikante Verbesserung darstellt.
Auf Basis der ARM-Architektur
Es kommt ein Realtek RTD1619B-SoC und damit ein Rechenchip mit vier ARM-Rechenkernen und einer maximalen Taktfrequenz von 1,7 GHz zum Einsatz. Der DDR4-Arbeitsspeicher lässt sich nicht erweitern. Angegeben wird für die Version mit zwei Speichereinschüben (Drivestore AS1202T) eine Leistungsaufnahme von 11,6 Watt unter Last. Diese sinkt sozusagen im Standby auf 6 Watt.
Mögliche Alternative: Das Asustor Drivestor 4 AS1104T im Preisvergleich















