Zur CES 2026 hat DigiEra mit dem OmniCore einen neuen Netzwerkspeicher vorgestellt, welcher eine starke Performance bieten soll - dabei aber mit einem großen, potenziellen Flaschenhals kommt. So ist die Anbindung an ein Netzwerk über Ethernet mit einmal 2,5 GBit/s und einmal Gigabit-Geschwindigkeit möglich, wobei eine solche Konfiguration für Netzwerkspeicher im Bereich des Einsteiger- beziehungsweise Endnutzer-Segment nicht unähnlich ist - SSDs könnten aber die Geschwindigkeit der Netzwerkanbindung schnell ausschöpfen. Der Netzwerkspeicher bringt insgesamt Platz für zehn Massenspeicher mit, so lassen sich zwei M.2-SSDs und acht Laufwerke im 2,5-Zoll-Format installieren, dementsprechend ist auch die Montage von kleineren Festplatten denkbar.
Als SoC wird der Rockchip RK3588 mit jeweils vier Cortex-A76- und Cortex-A55-Rechenkernen eingesetzt, der auf einen mit 16 Gigabyte durchaus ordentlich dimensionierten Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Betriebssystem findet auf einem 32 Gigabyte großem eMMC-Speicher beziehungsweise einer SSD mit 128 Gigabyte statt. Unterstützt wird die Nutzung von Docker-Containern. Geworben wird mit einer KI-Leistung von 6 TOPS, wodurch sich verschiedene AI-Funktionen direkt auf dem Gerät und ohne Cloud nutzen lassen sollen. Konkret geworben wird beispielsweise mit einer automatisierten Bildanalyse, aber auch einer Suche mit natürlichen Suchbegriffen beziehungsweise Sprache.
Die Bildausgabe ist über HDMI 2.1 und damit auch in 8K-Auflösung und mit 30 Hz möglich, WiFi 6 und Bluetooth 5 werden ebenfalls unterstützt. Bis zum Release ist es zumindest aktuellen Planungen zufolge noch eine ganze Weile hin, so ist dieser erst für das zweite bis dritte Quartal 2026 angedacht.
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Quelle(n)
DigiEra














