Wir haben an dieser Stelle sowohl über den Hersteller LincStation im Allgemeinen als auch über die LincStation S1 berichtet. Diesen Netzwerkspeicher gibt es inzwischen auch ohne Crowdfunding direkt beim Hersteller zu kaufen. Aufgerufen wird ein Preis von 459 Euro, wobei es sich allerdings nicht um einen besonders leistungsstarken Netzwerkspeicher handelt. Konkret kommt dieser mit einem Intel N97, welcher auf einen 8 Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Dabei kann der Arbeitsspeicher vom Nutzer erweitert werden. Es ist ein eMMC-Speicher mit einer Kapazität von 128 Gigabyte vorhanden, als Betriebssystem kommt Unraid OS zum Einsatz.
Das 195 x 156 x 231 Millimeter große System kann Daten sowohl auf SSDs als auch klassischen Festplatten Speichern. Für die Installation von Festplatten stehen vier Einschübe bereit, unterstützt werden in diesen sowohl 2,5- als auch 3,5-Zoll-Laufwerke. Dementsprechend lassen sich SATA-SSDs ebenso nutzen wie auch die typischen 3,5-Zoll-Festplatten. Dazu gibt es noch Platz für zwei SSDs im M.2 2280-Format. Diese können über NVMe angeschlossen werden, was der Datenübertragungsrate zuträglich sein kann.
Allerdings könnte sich bei der Nutzung von schnellen SSDs die Netzwerkanbindung als Flaschenhals erweisen, so stehen zweimal Ethernet mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 2,5 GBit/s. Vorhanden sind jeweils zweimal USB 3.2 Gen im Typ A und Typ C, damit lassen sich etwa externe Massenspeicher anbinden. Zudem gibt es HDMI 2.0 zur direkten Ausgabe von Bildinhalten. Es gibt einen 1,77 Zoll großen, farbigen Touchscreen an der Front.
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