Der Hersteller Xiaomi ist extrem breit aufgestellt - es ist im Prinzip möglich, nur auf Xiaomi zu setzen und sich einen kompletten, modernen Haushalt mit Notebooks, Smartphones, Tablets und auch Smart Home-Geräten zu schaffen, wobei die Verfügbarkeit von Elektro-Großgeräten in China noch deutlich besser ist. Nicht im Angebot hat das Unternehmen bisher Netzwerkspeicher, also NAS-Systeme. Mit solchen lassen sich Daten zentral speichern, auf die Daten können dann verschiedene Nutzer im Haushalt zugreifen und oft bieten Netzwerkspeicher auch Zusatzfunktionen etwa zur Medienwiedergabe und umfangreiche Sicherungspläne. Wir konnten schon verschiedene Netzwerkspeicher testen.
Xiaomi bringt eigenen Netzwerkspeicher
Berichten zufolge bringt Xiaomi nun einen eigenen Netzwerkspeicher auf den Markt. Dabei gibt es noch keine ganz konkreten, offiziellen und damit als gesichert geltende Informationen, allerdings schon deutliche Hinweise auf die Ausstattung. Dabei ist auch ein bislang noch als unbestätigt zu geltender und damit mit gewisser Vorsicht zu genießender Hinweis auf die grundsätzliche Konzeption an die Öffentlichkeit gelangt - offenbar durch eine Abbildung der Packung. Diese ist in den Kommentaren von Smart Pikachu auf Weibo aufgetaucht, Informationen zum NAS hat Smart Pikachu selbst geteilt.
Kompaktes System
Der Abbildung zufolge wird der neue Netzwerkspeicher wohl auf die Modellbezeichnung Xiaomi Smart Storage hören - für eine globale Version könnte sich die Produktbezeichnung noch ändern, Xiaomi Smart Storage ist dabei eine direkte Übersetzung der chinesischen Schriftzeichen. Als Modellnummer wird P805 angegeben. Zu sehen sind Informationen zu den Abmessungen, so werden diese mit 200,5 x 85 x 16 Millimeter angegeben, demzufolge müsste es sich allerdings um einen fast schon unrealistisch schmalen Speicher handeln. Geworben wird mit der Kompatibilität zu 2,5- und 3,5-Zoll-Massenspeichern, wobei diese dann wenig überraschend über SATA angebunden werden.
Schnellere Ethernet-Anbindung
Selbst bei der Nutzung von SSDs stellt die SATA-Anbindung dabei allerdings nicht den Flaschenhals dar, sondern die Netzwerkanbindung. So erfolgt diese mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 2,5 GBit/s, im Vergleich zu Einsteiger-Netzwerkspeichern stellt dies aber eine erhöhte Datenübertragungsrate dar. Vorhanden sind zudem jeweils einmal USB 3.0 und HDMI. Über HDMI ist die direkte Wiedergabe von Medieninhalten möglich, so könnte der Netzwerkspeicher an einen Fernseher angeschlossen bleiben. USB 3.0 wird bei Netzwerkspeichern oft eingesetzt, um weitere Erweiterungsgehäuse anzubinden, allerdings lassen sich so nicht selten beispielsweise Speichersticks oder auch die Inhalte von Speicherkarten mit nur einem Klick sichern. Die Kompatibilität soll zu verschiedenen Betriebssystem gegeben sein - das dürfte in erster Linie heißen, dass sich Daten möglicherweise auch über ein Web-Interface abrufen lassen. Informationen zu einem möglichem Preis oder einem Release-Termin liegen noch nicht vor.
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