Casio scheint den Erfolg des kontrastreichen „Black and Bold Red“-Themas mit einem aggressiveren, metallischen Nachfolger auszubauen. Geleakte Marketingmaterialien bestätigen, dass eine neue „YRA“-Kollektion im Februar 2026 auf den Markt kommen soll. Das Unternehmen plant, die gut lesbaren roten Displays in Gehäuse mit kühl gebürsteten Edelstahllünetten zu fassen. Damit bewegt sich die Serie weg vom „Stealth-Look“ und hin zu einer eher industriellen Ästhetik.
Die „YRA“-Reihe, bestehend aus den Modellen GM-5600, GM-6900, GM-2100 und GM-110, nutzt die markanten, rot getönten LCDs und Zeigerakzente ihrer Vorgänger. Dennoch verändert sie das Erscheinungsbild am Handgelenk erheblich. Durch die reflektierenden Eigenschaften der silbernen Stahlbezel kommt das tiefe Rot der Displays noch stärker zur Geltung als zuvor auf dem mattschwarzen Resin.
Die analog-digitalen Varianten, insbesondere die GM-2100YRA-8A, nutzen die achteckige „CasiOak“-Lünette als Rahmen für ein komplexes, mehrlagiges Zifferblatt. Dabei sind die einzigen Farbtupfer die roten Spitzen der Zeiger und die Markierungen der Hilfszifferblätter.
Sowohl in der quadratischen GM-5600 als auch in der „Triple-Graph“ GM-6900 dienen die Module 3525 und 3529 als Antrieb und bieten eine Batterielebensdauer von fünf Jahren. Das bedeutet: Trotz ihrer hochwertigen Konstruktion sind sie eher als „Everyday Tool-Watches“ konzipiert und weniger als techniküberladene Modelle.
Die Modulnummer 5611 bestätigt zudem, dass diese Versionen weder über Tough Solar noch über Bluetooth-Synchronisation verfügen werden. Während dies Fans von High-End-Features enttäuschen könnte, dient diese Entscheidung vermutlich dazu, das Profil der Uhr schlank zu halten und den Preis erschwinglich zu machen. Um die bei roten Negativ-Displays oft eingeschränkte Ablesbarkeit bei schlechtem Licht auszugleichen, ist die gesamte Serie mit einer hochintensiven, weißen LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.
Da es sich um Modelle der „GM“-Serie handelt, verfügen sie über die klassische G-Shock-Konstruktion mit einem Innengehäuse aus Resin und einer äußeren Lünette aus Edelstahl, die für zusätzliche Stoßfestigkeit sorgt.
Obwohl die offiziellen unverbindlichen Preisempfehlungen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht feststanden, war aufgrund der entsprechenden Veröffentlichungshinweise ein Verkaufsstart im Februar 2026 so gut wie sicher. Preislich ist davon auszugehen, dass sich die Serie an früheren Modellen mit Metalllünette orientiert – voraussichtlich zwischen 180 $ (etwa 553 Euro) für die digitalen „Squares“ und 220 $ (etwa 187 Euro) für die komplexeren Analog-Digital-Varianten.
Quelle(n)
@geesgshock und @morgan_gshock auf Instagram











