Notebookcheck Logo

DJI Drohnen in den USA vor dem Aus: Kunden sollen gegen Verbot kämpfen

DJI Lito X1 Drohne
ⓘ DJI
DJI Lito X1 Drohne
DJI fordert US-Kunden auf, bis zum 11. Mai Stellungnahmen bei der Federal Communications Commission einzureichen. Die Behörde prüft derzeit, ob sie Beschränkungen aufrechterhalten soll, die die Zulassung und den Verkauf neuer DJI-Drohnen in den USA aus Gründen der nationalen Sicherheit verhindern könnten.

Wenige Tage bevor die amerikanische FCC auf Basis öffentlicher Rückmeldungen über das Drohnenverbot entscheidet, ruft DJI alle Kunden dazu auf, sich zu Wort zu melden. DJI fordert amerikanische Kunden auf, die Federal Communications Commission dazu zu bewegen, das jüngste Verbot neuerer Drohnenmodelle in den USA zu überdenken.

Die FCC hat dem Unternehmen etwas Spielraum eingeräumt, indem sie Petitionen und öffentliche Stellungnahmen dazu annimmt, ob die Verbotsentscheidung vom Dezember 2025 noch einmal geprüft werden soll. Sollte sich die Lage nicht zugunsten von DJI entwickeln, wird der chinesische Drohnen- und Zubehörhersteller in die "Covered List" der FCC aufgenommen. Das würde das Unternehmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit und möglicher Spionage durch die chinesische Regierung faktisch daran hindern, Zulassungen für neue Drohnenprodukte zu erhalten und diese in den USA zu verkaufen.

DJI, ein unabhängiges Privatunternehmen ohne Verbindung zur chinesischen Regierung, hat sich zu Wort gemeldet und argumentiert, dass die FCC-Beschränkungen für neue Drohnenimporte unfair seien, konkrete Beweise vermissen ließen und privaten wie professionellen Nutzern den Zugang zur zuverlässigen und erschwinglichen Technik des Unternehmens verwehrten.

Aufruf in den sozialen Medien

DJI hat am 6. Mai eine Erklärung auf Facebook veröffentlicht und seinen amerikanischen Kunden sowie Unterstützern der Technik klar dargelegt, was auf dem Spiel steht. Das Unternehmen erklärt auf Facebook:

Amerikanische Betreiber werden abgehängt. Jetzt ist der Zeitpunkt, sich zu Wort zu melden. Die FCC bittet nun um öffentliche Rückmeldungen dazu, ob diesem Einspruch stattgegeben werden soll.

Gegenüber anderen Medien erklärt DJI: "Wir ermutigen alle in den USA ansässigen Drohnennutzer, von Behörden für öffentliche Sicherheit und kleinen Unternehmen bis hin zu Hobbyisten, ihre Erfahrungen dazu zu teilen, wie DJI-Drohnen ihre Arbeit, ihr Geschäft, ihre Gemeinde und ihren Alltag beeinflussen."

Bemerkenswert ist, dass nun öffentliche Unterstützung und Empörung in die FCC-Akte einfließen, was unterstreicht, wie wichtig und fest verankert DJI-Drohnen in professionellen Einsätzen sind.

Eine kommerzielle Drohne von DJI im Einsatz in der Landwirtschaft

Der pensionierte Linienpilot und Inhaber einer FAA-Part-107-Lizenz Ralph Bendjebar hat eine öffentliche Stellungnahme bei der FCC eingereicht und erklärt:

DJI-Drohnen sind mit großem Abstand die fortschrittlichsten Flugdrohnen für Luftbildfotografie und Videografie. Ein Verkaufsverbot künftiger Produkte würde die kommerzielle Drohnenbranche erheblich zurückwerfen. Wenn das Ziel darin besteht, sicherzustellen, dass sie die nationale Sicherheit nicht gefährden können, gibt es eine Möglichkeit, dies in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen selbst zu erreichen, das angeboten hat, mögliche Sicherheitsbedenken auszuräumen.

Weiter ging er auf die Bedeutung von DJI-Drohnen in verschiedenen kritischen Bereichen ein, in denen schnelles Handeln erforderlich ist, und erklärt: 

Die Maßnahme schränkt nicht nur die Luftbildfotografie ein, sondern bringt auch Strafverfolgungsbehörden, Feuerwehren und Rettungsdienste, Vermessungsteams, Inspekteure von Bahnstrecken und Stromleitungen sowie landwirtschaftliche Betriebe in einen gefährlichen Nachteil.

Teilen Sie diesen Artikel, um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
Mail Logo
Google Logo Add as a preferred
source on Google
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > DJI Drohnen in den USA vor dem Aus: Kunden sollen gegen Verbot kämpfen
Autor: Rahim Amir Noorali,  8.05.2026 (Update:  8.05.2026)