Ein erstes Hands-On mit der im September erwarteten DJI Mini 5 Pro liefert zusätzlich zu den bereits vor einigen Tagen geleakten Specs einige weitere Details, allen voran die bis dato noch nicht gesichert bekannte Gewichtsklasse. Dank C0-Label an der Unterseite ist endlich klar, dass DJI trotz der neuen 360-Grad-Hinderniserkennung, LiDAR-Sensorik und einem 1-Zoll-Sensor in der Kamera das Gewicht von 249 Gramm halten konnte.
Die Bilder unten sind Teil eines Berichts von Jasper Ellens auf DroneXL, der Drohnen-Fans sicherlich ein Begriff ist. Und er liefert noch ein paar weitere Infohäppchen zu der wohl spannendsten Drohne des Jahres, zumindest aus dem Hause DJI. So steckt laut Leaker der gleiche Akku in der DJI Mini 5 Pro wie bei den beiden Vorgängern Mini 4 Pro und Mini 3 Pro, was auch die sehr ähnliche Flugzeit von 36 Minuten erklärt. Bei der Kamera an der Front handelt es sich um eine äquivalente 24 mm Optik mit F/1.8 Blende, letztere ist eine Spur kleiner als bei der DJI Mini 4 Pro (hier bei Amazon erhältlich) mit F/1.7 Blende (aber nur 1/1.3 Zoll Sensor)
Erste 1-Zoll-Kamera-Drohne mit LiDAR unter 250 Gramm
Am Papier ist DJI da ein wirklich beeindruckendes Gadget gelungen, denn bis dato musste man für eine Drohne mit 1-Zoll-Sensor zu einer 595 Gramm schweren DJI Air 3S oder höher greifen, auch LiDAR-Sensoren und eine 360 Grad Obstacle Avoidance waren in dieser Gewichtsklasse bisher Mangelware. Letztere dürfte Unfälle mit Hindernissen deutlich reduzieren, die LiDAR-Sensoren sollten auch bei wenig oder gar keinem Licht noch einen sicheren Flug ohne Crash ermöglichen. Laut Jasper Ellens kann das Gimbal sogar um 330 Grad nach oben rotieren, auch das bislang ein Feature der teureren und schweren DJI-Drohnen.
Neue Propeller und ein geheimnisvoller neuer Button
Die Bilder oben und unten zeigen zudem neue Clip-On-Propeller mit "Low-Noise-Tip", was einen Austausch deutlich erleichtern sollte. Damit einher gehen aber auch neue Propellerkäfige im Stil der DJI Flip. Auch der neue Button an der Unterseite erinnert ein wenig an die DJI Flip und DJI Neo, die beide ohne Controller flugfähig sind. Auch die DJI Mini 5 Pro soll damit abheben können, die Mini-Drohne fährt zudem automatisch hoch wenn die Propeller ausgeklappt werden. Weiterhin nicht fix ist der konkrete Launchtermin im September, der vermutlich eher gegen Monatsende stattfinden wird. Laut Jasper Ellens wird die Fly More Combo mit RC2 Controller wohl so um die 1.200 US-Dollar kosten.
























