Das Avatar-Kampfspiel ist da – so fallen erste Tests und Bewertungen aus

Passend zum Start des Films Avatar Aang: The Last Airbender am 25. Juli 2026 auf Paramount+ ist am 23. Juli das lange erwartete Kampfspiel Avatar Legends: The Fighting Game zu einem Preis von 28,99 Euro (48,99 Euro für die Deluxe Edition) erschienen – und wurde schon viel gespielt. SteamDB verzeichnet einen bisherigen Rekord von über 12.000 gleichzeitigen Spielern. Die über 900 vergebenen Steam-Bewertungen sind allerdings nur zu 73 Prozent positiv.
Wie der Name schon verrät, ist Avatar Legends: The Fighting Game ein klassisches 1-gegen-1-Kampfspiel, in dem sich alles darum dreht, den Gegner mit Schlägen und elementaren Spezialattacken zu verprügeln und dabei selbst möglichst wenig Schaden einzustecken. Es stehen zwölf Figuren aus Avatar: Der Herr der Elemente und Die Legende von Korra zur Auswahl – jeweils mit eigenen Bewegungen und Mechaniken. Neben normalen Angriffen und mächtigen Super-Moves gibt es die Flow-Funktion: Je nach Richtung löst sie unterschiedliche Aktionen wie Sprints, Sprünge, Ausweichmanöver oder Angriffe aus, die sich von Charakter zu Charakter unterscheiden. Neben Online- und Offline-Duellen gibt es einen Story-, Arcade- und Trainingsmodus.


Starkes Kampfsystem, aber schwacher Umfang
IGN Deutschland hat Avatar Legends: The Fighting Game bereits getestet und vergibt 8 von 10 Punkten. Der Kern des Spiels – also die Kämpfe – scheinen gelungen zu sein. Die Tester loben das schnelle und flexible Kampfsystem und schwärmen von den befriedigenden Kombo-Attacken. Auch die authentische Umsetzung mit handgezeichneten 2D-Animationen, die kaum einen Unterschied zum Cartoon erkennen lassen, wird positiv hervorgehoben.
Aber: Das Kampfsystem ist laut IGN sehr komplex. Avatar-Fans, die mit 2D-Fighting-Games bislang wenig am Hut hatten, könnten hier schnell überfordert sein. Der 27 Kapitel umfassende Story-Modus soll zudem recht langatmig sein, während es abseits von Story und Arcade nur wenige Einzelspieler-Inhalte gibt. Hinzu kommen fehlende Trainingsfunktionen, eine nicht einstellbare KI-Schwierigkeit und auf zwei Personen begrenzte Online-Lobbys.
Die ersten Steam-Bewertungen zeichnen ein ähnliches Bild: Das eigentliche Gameplay kommt gut an, zahlreiche Spieler kritisieren jedoch fehlende Optionen, fehlerhafte Combo-Trials und noch nicht verfügbare Online-Funktionen. Das Fundament scheint damit zu stimmen. Was die Entwickler von Gamplay Group International künftig daraus machen, bleibt abzuwarten.
















