Wenn entweder ein OLED- oder IPS-Bildschirm zur Auswahl stehen, dürften viele Käufer eher zum OLED-Panel mit der besseren Farbdarstellung und perfekten Schwarzwerten greifen. Daher ist es kein Zufall, dass OLED-Laptops tendenziell etwas teurer und im gehobenen Marktsegment angesiedelt sind. Das kürzlich erschienene HP OmniBook 5 14 ist dabei eines der günstigeren 14 Zoll Notebooks, das standardmäßig mit einem OLED-Display ausgeliefert wird. Ein paar Einschränkungen gibt es trotzdem.
Erstens wird der HP-Laptop von einem Qualcomm Snapdragon Chipsatz angetrieben, es handelt sich also um ein Windows-Notebook auf ARM-Basis. Gegenüber herkömmlichen Geräten mit Intel- oder AMD-Prozessoren kann dies unter anderem zu einer längeren Akkulaufzeit und leisen Lüfter führen, die Leistung und Kompatibilität können jedoch weniger überzeugend sein. Programme, die nicht für die ARM-Architektur optimiert wurden, müssen nämlich emuliert werden.
Zweitens ist das OLED-Display im Vergleich zu vielen anderen modernen OLED-Panels in teureren Laptops eher simpel gehalten. Obwohl das OmniBook 5 14 den DCI-P3-Farbraum komplett abdeckt und hohe Kontraste bietet, gibt es keine erhöhte Bildfrequenz, hohe Auflösung oder gar HDR-Support. Genauer gesagt liefert das Panel im HP-Notebook in dieser Hinsicht nur 1200p, 60Hz und 300 Nits. Bei der teureren HP Spectre Baureihe werden hingegen OLED-Bildschirme mit 4K, 120Hz und mehr als 500 Nits geboten. Besonders die niedrige Helligkeit ist bedauerlich, da die Reflexionen auf dem Display des OmniBook 5 14 somit auch in Innenräumen stärker auffallen.
Weite Infos und Eindrücke sind in unserem umfassenden Testbericht zum OmniBook 5 14 zu finden.




