Auf dem PC-Markt sind Dell, HP und Lenovo die großen Fische. Im Jahr 2025 hatten diese drei nach den neuesten Zahlen von IDC etwa 59,5 Prozent Marktanteil, also fast zwei Drittel. Ihre Dominanz über den kommerziellen PC-Markt, also den Verkauf von PCs an Firmenkunden, ist sogar noch größer.
Historisch gesehen haben diese drei Hersteller sehr eng mit Intel zusammengearbeitet. Als Intels Dominanz jedoch in den letzten Jahren jedoch bröselte, begannen zwei von ihnen zu diversifizieren, auch im kommerziellen Bereich: Sowohl Lenovo als auch HP begannen, Lenovo ThinkPads und HP EliteBooks mit AMD Ryzen Prozessoren anzubieten. Nur einer der drei blieb Intel fast durchgehend treu: Dell. Zwar gab es 2018 einen einzigen Dell Latitude Laptop mit AMD, den Dell Latitude 5495, aber insgesamt blieb Dell im Team Blue. Sogar Qualcomm war in den letzten Jahren in Dell Latitude Laptops zu finden, im Gegensatz zu AMD.
Im Jahr 2025 nahm Dell eine Änderung vor: Dell Latitude gibt es nun nicht mehr. Stattdessen wurde die Business-Reihe von Dell von nun an einfach "Dell Pro" genannt. Die zweite große Änderung: AMD-Optionen!
Während die teuersten Modelle namens Dell Pro Premium weiterhin Intel-exklusiv blieben, gab es AMD-Optionen nun in dem wohl wichtigsten Modell von Dell: dem Dell Pro Plus. Diese Mittelklasse-Optionen sind vielleicht nicht so prestigeträchtig oder exklusiv wie der Dell Pro 14 Premium (erhältlich bei Amazon), aber sie sind erschwinglicher. Die Tatsache, dass sie weniger exklusiv sind, ist daher sogar ein Vorteil, denn Unternehmen werden ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eher die günstigeren Dell Pro Plus als die teuren Dell Pro Premium aushändigen.
Das ist der Grund, warum das Dell Pro 14 Plus, das wir kürzlich getestet haben, ein so großer Gewinn für AMD ist. Es ist vielleicht nicht das Modell, das die meisten Schlagzeilen macht, aber es ist das Modell, das den Absatz ankurbelt.






