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E Ink: Echtes Farb-E-Paper ist leichter, dünner und liefert bessere Qualität

Ein besseres farbiges E-Paper-Display hat die taiwanesische Firma E Ink nun vorgestellt.
Ein besseres farbiges E-Paper-Display hat die taiwanesische Firma E Ink nun vorgestellt.
Ein Kindle mit Farbdisplay? Vielleicht bald mal am Horizont, nachdem der taiwanesische Hersteller E Ink seine Print Color E-Paper-Technologie präsentiert hat. Im Gegensatz zu früheren Ansätzen mit farbigen Glasfiltern ist sie dünner und leichter und soll auch bessere Qualität liefern.
Alexander Fagot,

Die meisten E-Paper-Displays, etwa auf E-Readern wie dem Amazon Kindle (Kindle Paperwhite bei Amazon um 120 Euro),  sind nicht ohne Grund Monochrom - die bisher üblichen Farb-Varianten sind aufgrund des zusätzlich nötigen farbigen Glasfilters oft zu schwer und dick, auch die Qualität leidet. Der taiwanesische Hersteller E Ink will diese Nachteile durch seine echte Farb-E-Paper-Technologie namens "Print Color" E-Paper beseitigt haben.

Das farbige "elektronische Papier" nutzt auch rote, blaue und grüne Pixel und kann dadurch alle möglichen Farbvarianten direkt darstellen, was bessere Qualität verspricht sowie dünner und leichter ist. Gemeinsam mit einer "Advanced-Color ePaper-Version sollen neue Einsatzgebiete erschlossen werden, wobei E Ink vorerst an den Bildungs- und den kommerziellen Bereich denkt, etwa Preisschilder, Werbeplakate, E-Paper-Zeitungen oder Notizblöcke.

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Autor: Alexander Fagot, 22.12.2019 (Update: 22.12.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.