Fenix hat die neue Renegade-Serie vorgestellt. Zu dieser gehören zum Anfang zwei Taschenlampen in der klassischen runden Form und eine Stirnbandlampe. Als Erstes ist die LD30 verfügbar (nicht zu verwechseln mit der älteren LD30R). Aktuell gibt es noch keinen deutschen Preis. In US-Dollar kostet die LD30 rund 80 USD und wird in den Farben Orange, Grün und Schwarz angeboten.
Fenix basiert die LD30 auf einem 18650er-Akku. Sie ist also recht kompakt und dank 118 Gramm Gewicht auch gut als EDC-Taschenlampe geeignet. Der Zwei-Wege-Clip erlaubt zudem eine Befestigung an einem Cappy. Der Akku selbst kann ausgetauscht werden. Zum Aufladen muss er sogar entnommen werden, denn der USB-C-Anschluss befindet sich am Akku, der 14,4 Wh Kapazität bietet.
Leistungstechnisch bietet die Taschenlampe einen Turbomodus mit 1.800 Lumen, der rund 200 Meter weit reicht. Fenix gibt eine etwas seltsame Laufzeit von 3 Stunden und 4 Minuten an. In den Fußnoten ist aber vermerkt, dass die Taschenlampe die 1.800 Lumen nicht dauerhaft bieten kann.
Das erkennt man auch am 1.000-Lumen-Modus. Der hält 3:45 Stunden durch und reicht 150 Meter weit. Weitere Stufen sind 600, 200, 50 und 5 Lumen. Beim kleinsten Modus hält die Taschenlampe laut Fenix fast elf Tage durch. Der 50-Lumen-Modus reicht noch für über 45 Stunden.
Die Taschenlampe ist zudem kompatibel mit einem optionalen Diffusor. So lässt sich die LD30 auch als Laterne nutzen. Auch Traffic Wands gibt es, die aufgesetzt werden können, um etwa jemanden einzuwinken.
Fenix' LD30 ist rund 12 cm lang und robust ausgeführt. Unter anderem entspricht sie der Schutzklasse IP68 und kann auch eine Weile im Wasser verbringen bis zu einer Tiefe von 2 Metern. Es ist aber keine Tauchtaschenlampe.
Zudem bietet die LD30 einen mechanischen Sperrschiebeschalter, um eine versehentliche Aktivierung zu vermeiden. Und obwohl einer der Schalter hinten ist, lässt sich die Taschenlampe trotzdem hochkant aufstellen.
Nach der LD30 will Fenix noch die etwas stärkere LD31 auf den Markt bringen. Ein genaues Datum steht aber noch nicht fest. Technische Daten fehlen auch noch. Sie wirkt etwas bulliger und dürfte damit auf einem 21700er-Akku basieren und durch das Mehr an Kapazität längere Laufzeiten oder mehr Leistung bieten.
Aktuell wird die Renegade-Serie noch nicht im deutschen Fenix Store gelistet. Das dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein.











