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Wischt und poliert Fenster und Spiegel - Hutt 10 ausprobiert

Verwischt Spuren.

Fensterputzen mögen nicht viele. Schön, wenn ein Roboter helfen kann. Der Hutt 10 soll Fenster, Spiegel und Trennwände putzen - nass und trocken. Dank runder und eckiger Form soll er in alle Ecken kommen. Das haben wir ausprobiert.
Benedikt Winkel Veröffentlicht am 🇺🇸
Zubehör Gadget Robot / Robotics Robot Vacuum Smart Home

Testfazit - Einfache Bedienung und vielseitige Einsatzbereiche

Der Hutt 10 begeistert mit seiner einfachen Bedienung und der zuverlässigen Navigation auf der Fläche. Überzeugen kann er auch mit seiner Randerkennung und Vielseitigkeit. Neben Fenstern reinigt der Roboter auch Duschabtrennungen und Spiegel. Die Putzergebnisse sind gut, auch wenn der Hutt 10 manchmal Rückstände übrig lässt.

Pro

+ putzt die ganze Fläche
+ sehr gute Randerkennung
+ sehr einfache Bedienung
+ großer Aktionsradius
+ erreicht schwer zugängliche Stellen
+ Tücher tausch- und waschbar

Contra

- teilweise Nacharbeit nötig
- keine Anzeige des Putzmodus
- Dachfenster werden im Test nicht gewischt

Preis und Verfügbarkeit

Die UVP des Hutt 10 liegt bei 300 Euro. Das Gerät wird im eigenen Onlineshop aber auch bei großen Händlern wie Amazon verkauft. Zum Testzeitpunkt gibt es eine Aktion mit kostenlosem Reinigungsmittel und zusätzlichen Tüchern. Zum Testzeitpunkt ist der Hutt 10 verfügbar.

Den Roboter gibt es lediglich in einer Farbe und einer Ausstattung.

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299,99 €
HUTT 10 Fensterputzroboter mit 6500Pa, Nass-Trocken Reinigung, Doppelspray

Hutt verspricht, dass der Hutt 10 Roboter das Fensterputzen übernehmen soll. Der Hersteller betont eine Kombination aus rundem und eckigem Design, das für Schmutz an Fenstern besonders effektiv sein soll. Der Hutt 10 kommt ohne App-Steuerung aus und setzt stattdessen auf einen zentralen Knopf.

Für Feinheiten gibt es eine Fernsteuerung. Hutt verspricht eine selbständige Reinigung von Fenstern und anderen senkrechten Flächen wie Fließen oder Spiegeln. Der Fensterputz-Roboter hält durch Vakuum an der Fläche, bewegt sich eigenständig, wischt feucht mit einer drehenden Scheibe und trocknet nach - alles in einem Arbeitsschritt.

Für Waagerechte Flächen ist der Roboter nicht geeignet. Während des Putzens muss der Hutt 10 an einer Steckdose angeschlossen sein.

Specifications

UVP 299,99 Euro
Gesamtgewicht 1,7 kg
Kabellänge 6,5 m
Stromversorgung Kabel
App-Anbindung Nein
Modi Nass-/trocken; Normal-/Intensivreinigung

Lieferumfang - Hutt 10 mit Ersatztüchern

Der Hutt 10 wird in einer stabilen Tasche geleifert, die als Aufbewahrung dienen kann. Neben dem Fensterputzer liegen ein Netzteil, eine Fernbedienung, je drei Ersatz-Tücher, -Düsen, eine Anleitung und eine leere Flasche zum Befüllen des Wassertanks in der Verpackung. Direkt am Roboter hängt ein Sicherungsseil samt Karabiner. 

Das Stromkabel ist insgesamt 6,5 Meter lang, damit erreichen wir im Test fast alle Fenster ohne Verlängerungskabel. Laut Hersteller liegt den Verkaufsversionen neuerdings eine Flasche mit Reinigungsmittel bei.

Bedienung - Ein Knopf genügt dem Hutt 10

Die Bedienung des Hutt 10 ist denkbar einfach. Es gibt lediglich einen großen Knopf im Gehäuse. Ist das Gerät am Strom angeschlossen, reicht ein langer Druck auf die Taste und der Roboter haftet am Fenster oder einer anderen senkrechten Fläche mittels Unterdruck. Ein kurzer Druck startet das Reinigungsprogramm.

Dadurch ist der Roboter innerhalb von Sekunden Einsatzbereit. Mehr Möglichkeiten bietet die mitgelieferte Fernbedienung. Über ein Steuerkreuz navigiert der Hutt 10 zu den Rändern, dort ist dann etwa eine Punktreinigung möglich. Über die Fernbedienung kann auch zwischen dem Nass- und dem Trockenmodus gewechselt werden. 

Ebenso stehen ein Standard- und Intensivreinigung zur Wahl. Für beide Modi gibt es jeweils nur eine Taste, ein Druck wechselt zwischen den Funktionen. Eine Anzeige, welches Programm gerade läuft gibt es nicht. Auf eine App-Anbindung verzichtet Hutt.

Die Reinigungstücher können einfach gewechselt und gewaschen werden. Beim eckigen "Poliertuch" ist eine beidseitige Verwendung möglich. Das Abnehmen der Tücher ist ein Kinderspiel. Das Anbringen des runden Tuchs auf der Scheibe braucht aber etwas Übung.

Im Test hält der Roboter zuverlässig an senkrechten Flächen. Sollte der Strom ausfallen oder jemand aus Versehen den Stecker ziehen, kann sich der Roboter über einen integrierten Akku halten - dabei gibt er ein Warngeräusch ab. Putzen ist im Notfallmodus nicht möglich.

Der Hutt 10 wird über einen zentralen Knopf und die Fernsteuerung bedient
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Der Hutt 10 wird über einen zentralen Knopf und die Fernsteuerung bedient
Die Reinigungstücher können leicht abgenommen und gereinigt werden
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Die Reinigungstücher können leicht abgenommen und gereinigt werden
Der Füllstand des Reinigungsmittels ist gut sichtbar
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Der Füllstand des Reinigungsmittels ist gut sichtbar
Eine leere Flasche erleichtert das Nachfüllen des Reinigers
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Eine leere Flasche erleichtert das Nachfüllen des Reinigers
Es liegen jeweils drei Reinigungstücher im Lieferumfang des Hutt 10
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Es liegen jeweils drei Reinigungstücher im Lieferumfang des Hutt 10
An beiden Seiten hat der Hutt 10 Düsen für den Reiniger
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An beiden Seiten hat der Hutt 10 Düsen für den Reiniger
Der Hutt 10 muss für den Betrieb an die Steckdose, das Netzteil ist groß
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Der Hutt 10 muss für den Betrieb an die Steckdose, das Netzteil ist groß

Reinigung - kommt überall hin

Wir haben den Hutt 10 an Fenstern, Spiegeln und Duschtrennwänden ausprobiert. Ein Betrieb an einem Dachfenster war leider nicht möglich, obwohl das laut Hersteller funktionieren sollte. Wahrscheinlich war die Neigung zu gering. 

Überzeugen kann der Roboter mit seiner Randerkennung. Der Hutt 10 erkennt nicht nur Fensterrahmen, sondern auch abbrechende Kanten an Spiegeln oder randlosen Duschwänden. Bei randlosen Scheiben fährt der Roboter bis über den Rand und lässt keine Fläche ungeputzt.

Positiv ist zudem die einfache Bedienung, der Roboter ist sofort einsatzfähig und muss nicht gekoppelt oder initialisiert werden. Wir haben für die Reinigung erst nur Wasser, später eine Mischung aus Wasser und Glasreiniger genutzt. Überrascht hat, dass der Hutt 10 mühelos an Stellen kommt, die von Hand schwer zu putzen sind, etwa Engstellen oder Fenster weit oben.

Mit stark verschmutzten Fenstern hat der Roboter Probleme. Diese sollten vorher einmal grob geputzt werden, oder der Hutt 10 braucht mehrere Durchgänge - zwischendrin sollten die Tücher gereinigt werden. Bei normaler Verschmutzung wie Staub, Fingerabdrücken und Regenspuren kann das Ergebnis überzeugen.

Perfekt sind die Reinigungsergebnisse aber nicht. Wir hatten im Test mehrmals einen bleibenden Abdruck der runden Wischscheibe an der Ausgangs- bzw. Endposition, an der sich der Roboter festsaugt. Auf einem Fentser war nach der Reinigung der Abdruck des Walzenantriebs zu sehen. Beides lässt sich mit einem Tuch leicht entfernen. 

Conclusio

Der Hutt 10 ist ein besonders leicht zu bedienender Roboter, der Fenster, Spiegel und Abtrennungen putzt. Der Roboter muss an die Steckdose angeschlossen werden, hat aber einen guten Funktionsradius. Er saugt sich an die zu reinigende Fläche und navigiert im Test zuverlässig in alle Bereiche.

Das Putzergebnis überzeugt in der Regel. Im Zweifel lässt man den Putzer mehrfach fahren. Ganz ohne Nachwischen kommen wir im Test allerdings nicht aus. 

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

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Autor: Benedikt Winkel, 22.08.2026 (Update: 22.08.2026)