Flashback One75 Retro-Kompaktkamera verzichtet auf Display

Die Flashback One75 sieht auf den ersten Blick fast wie eine analoge Kamera aus, denn ein Display auf der Rückseite fehlt, während die Kombination aus silbernem Aluminium-Gehäuse und schwarzem Kunstleder klar von Kameras aus den 50er- und 60er-Jahren inspiriert wurde. Einzig das kleine OLED-Display an der Oberseite, das zum Auswählen von Filtern und für Einstellungen genutzt wird, zeigt, dass die Flashback One75 digital ist.
Die Kamera verspricht mit einem Messing-Einstellrad und Auslöser ein taktiles Benutzererlebnis. Angelehnt an Halbformat-Kameras werden sowohl der Sensor als auch der optische Sucher im Hochformat ausgerichtet – genau wie das auch bei der Fujifilm X-half (ca. 529 Euro auf Amazon) der Fall ist. Die Bildqualität dürfte aber deutlich schlechter ausfallen als bei der teureren Fuji-Kamera, denn Flashback verbaut einen 13 Megapixel Sensor, gibt aber weder Details zu Sensor-Größe und zum verbauten Objektiv an. Immerhin ist ein Xenon-Blitz mit an Board.
Statt mit schierer Bildqualität soll die Flashback One75 mit einem ungewöhnlichen Benutzererlebnis punkten. Denn die Kamera zeichnet stets nur 27 Fotos am Stück auf. Ist diese "Filmrolle" voll, müssen die Fotos über die zugehörige App auf ein Smartphone übertragen werden. Die App unterstützt nur JPEG-Dateien, werden DNG-RAWs aufgenommen, müssen diese stattdessen per USB-C-Kabel auf einen PC oder Mac übertragen werden.
Preise und Verfügbarkeit
Die Flashback One75 Kompaktkamera kann ab sofort für 175,90 Euro im Onlineshop des Herstellers vorbestellt werden, die Auslieferung soll noch vor Weihnachten erfolgen.











