Leica M11 ist wieder konkurrenzlos, nach Konkurs eines Kamera-Herstellers aus Frankreich

Digitale Messsucher-Kameras sind eine echte Seltenheit, denn abgesehen von der Epson R-D1, die im Jahr 2009 eingestellt wurde, hatte Leica nur einen einzigen Konkurrenten: Pixii. Das Startup aus Frankreich hat über die vergangenen Jahre insgesamt drei Modelle auf den Markt gebracht, darunter die Pixii Max mit 24 Megapixel Vollformat-Sensor, die Pixii der nächsten Generation sollte 2027 starten.
Dazu wird es nun aber nicht mehr kommen, denn der Konzern ist bankrott, und musste bereits am 31. Juli 2026 den Betrieb einstellen. Seitdem wird das Unternehmen im Rahmen einer gerichtlichen Liquidation abgewickelt. Alle verbleibenden Lagerbestände, Patente und Firmenwerte werden nun verkauft, um die Schulden des Unternehmens zu tilgen. Wie die gerichtlichen Dokumente zeigen, wurde schon am 10. Dezember 2025 ein Wiedergutmachungsverfahren eingeleitet, durch einen gerichtlich überwachten Umstrukturierungs-Prozess hatte Pixii bis zum 20. Mai 2026 Zeit, einen Weg zur Profitabilität zu finden.
Nachdem das nicht geklappt hat, musste das Unternehmen den Betrieb einstellen. Damit ist die Leica M-Serie wieder konkurrenzlos – die Leica M11-P (ab 8.900 Euro im Preisvergleich) und andere M-Kameras sind damit wieder die einzige Option für Fotografen, die eine neue Messsucher-Kamera kaufen möchten. Dabei hatte Pixii durchaus innovative Ansätze, wie einen systemweiten Monochrom-Modus, einen Hybrid-Messsucher, der sogar ein Histogramm anzeigen kann, und eine offene Plattform, die sogar nachträgliche Sensor- und Prozessor-Upgrades ermöglicht hat. Allerdings waren die Kameras nicht ganz frei von Problemen, wie unter anderem das unten eingebettete Video von GxAce zeigt.
Quelle(n)
Pappers & Auregiste, via LeicaRumors









