Das Dell XPS 14 (ab 2.346 Euro bei Dell) wird als leistungsstarkes Flaggschiff-Ultrabook positioniert. Das XPS-Comeback bringt nicht nur die altbekannten Funktionstasten zurück und führt moderne Intel Panther Lake Prozessoren ein, Dell ersetzt auch die 2 Megapixel Webcam durch eine neue 8 MP Kamera, wobei eine Privatsphäre-Abdeckung fehlt.
Obwohl die Kamera eine viermal höhere Auflösung als noch beim Vorjahresmodell bietet, fällt die ausführliche Analyse der Kamera-Experten von DxOMark ernüchternd aus. Mit einem Ergebnis von 72 Punkten landet das Gerät auf dem vorletzten Platz der Bestenliste, und das, obwohl es sich dabei um den bisher mit Abstand teuersten Laptop handelt, den DxOMark getestet hat. Selbst das günstige Apple MacBook Neo schneidet mit 98 Punkten beträchtlich besser ab, das 14 Zoll MacBook Pro mit 110 Punkten und das Microsoft Surface Pro mit 108 Punkten sind für das XPS 14 unerreichbar.

Einige der gravierenden Probleme dieser Webcam sind auf dem Beispiel-Foto von DxOMark klar zu erkennen. Bilder werden schnell überbelichtet, wodurch gerade Spitzlichter viel zu hell abgebildet werden. Obwohl die Kamera kaum Details aufzeichnet, ist Bildrauschen gerade bei wenig Licht deutlich zu sehen. Die Belichtung und der Weißabgleich sind instabil, was sich bei Videoaufnahmen und Videochats schnell störend bemerkbar machen kann.
Laut DxOMark ist die Webcam bei wenig oder kontrastreichem Licht kaum zu gebrauchen. Das ist für einen Laptop, der sich auch an Geschäftskunden richtet, ein gravierendes Manko. Wie unser ausführlicher Test gezeigt hat, können auch die Tastatur, das Display und die Performance nicht so ganz überzeugen, wobei Dell immerhin das Design, die Lautsprecher und die Akkulaufzeit verbessern konnte.









