Das Apple MacBook Neo (ca. 699 Euro auf Amazon) erzielt zwar ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, macht dafür aber viele Kompromisse. In unserem ausführlichen Test mussten wir unter anderem die fehlende Tastaturbeleuchtung, die magere Anschluss-Auswahl, die langsame Ladegeschwindigkeit und den verlöteten, auf 8 GB beschränkten Arbeitsspeicher bemängeln, doch auch die Webcam-Qualität konnte nicht überzeugen.
Die Kamera-Experten von DxOMark haben die Webcam nun im Detail analysiert. Mit 98 Punkten landet die Kamera des Billig-MacBooks im Mittelfeld auf der Bestenliste, fällt aber ganze zwölf Punkte hinter dem aktuellen 14 Zoll MacBook Pro zurück. Immerhin kann das MacBook Neo das Dell XPS 14 um ganze 26 Punkte übertreffen.
Die Webcam des Apple MacBook Neo nimmt Videos mit 1.080p-Auflösung auf, Apple nennt aber keine näheren Details zum verbauten Sensor oder Objektiv. Laut DxOMark punktet die Kamera mit einer natürlichen Darstellung von Hauttönen, auch bei wenig Licht. In Verbindung mit dem brauchbaren Dynamikumfang dank der HDR-Bildverarbeitng, dem kaum sichtbaren Bildrauschen und der meist akkuraten Belichtung erzielt das Notebook so eine passable Bildqualität bei Videochats.
Allerdings hat die Webcam mit wenig detailreichen Bildern zu kämpfen – schon bei gutem Licht werden Gesichter nur mit geringer Auflösung aufgezeichnet, Details in hellen Bildbereichen gehen schnell verloren. Bei Videos werden Farben auch nicht immer gleichmäßig dargestellt, was zu einem inkonsistenten Look führen kann. Während die Webcam also akzeptable Resultate liefert, gibt es klares Verbesserungspotenzial für das MacBook Neo der nächsten Generation.











